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Platz­hörsch – ein Ort wo Har­zer Krea­ti­vi­tät, Tat­too-Kul­tur und Likör auf­ein­an­der­tref­fen

Harz.News/ron   Mit einem ver­schmitz­ten Lächeln und einem wachen Blick steht Rici in ihrem Laden in Wer­ni­ge­ro­de. Die Son­nen­strah­len fal­len auf die schwarz-gol­de­ne Fas­sa­de ihres Geschäfts, das auf den ers­ten Blick wie ein stil­vol­les Mode­ate­lier wirkt. Doch beim Ein­tre­ten offen­bart sich die Viel­falt von Platz­hörsch – eine Welt, in der Street­wear, Tat­too-Kunst und hand­ge­mach­te Likö­re zu einer har­mo­ni­schen Ein­heit ver­schmel­zen. Jede Ecke des Ladens erzählt Geschich­ten von Krea­ti­vi­tät, Mut und har­zer Lebens­ge­fühl.

Vom Bun­des­wehr­ein­satz zum krea­ti­ven Unter­neh­mer­tum

Ricis Lebens­weg ist alles ande­re als gewöhn­lich. Nach acht Jah­ren bei der Bun­des­wehr fand sie sich in Ham­burg beim Zoll wie­der – eine Stadt, in der sie als „Ossi“ mit bun­ten Blu­sen und Tat­toos zunächst skep­tisch betrach­tet wur­de. „Wenn du in Ham­burg mit Turn­schu­hen und bun­ten Kla­mot­ten rein­kommst, wirst du erst­mal komisch ange­schaut“, erzählt Rici. Die­se Her­aus­for­de­run­gen form­ten ihre Ent­schlos­sen­heit und Krea­ti­vi­tät, Eigen­schaf­ten, die heu­te das Herz von Platz­hörsch aus­ma­chen. „Die Bun­des­wehr hat mir Ord­nung, Dis­zi­plin und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein bei­gebracht – genau das brau­che ich für mein Busi­ness“, sagt sie. Mut, Struk­tur und eine Pri­se Aben­teu­er­lust führ­ten sie schließ­lich zurück in den Harz, wo sie ihren Traum ver­wirk­lich­te.

Ein Laden vol­ler Geschich­ten

Im Juni 2013 öff­ne­te Rici die Türen von Platz­hörsch – einem Laden, der Mode, Tat­too-Kul­tur und Lebens­ge­fühl ver­eint. Die Räu­me sind bewusst gestal­tet: oben ein groß­zü­gi­ges Tat­too-Stu­dio, das Rici aus Respekt vor den bestehen­den Künst­lern nicht ver­än­dern woll­te, unten hoch­wer­ti­ge Street­wear für Män­ner und Frau­en. „Ich woll­te die ursprüng­li­che Idee bei­be­hal­ten und gleich­zei­tig mei­nen Stil ein­brin­gen“, sagt Rici. Jede Jacke, jeder Pull­over und jede Müt­ze wird mit Blick auf Qua­li­tät und Stil aus­ge­wählt. Auch wenn die Ein­kaufs­prei­se stei­gen, ach­tet sie dar­auf, dass ihre Kund­schaft exklu­si­ve, tren­di­ge Ware erhält.

Rici arbei­tet dabei nicht allei­ne. Ihre Mut­ter unter­stützt sie auf Mini­job-Basis im Laden, hilft beim Abfül­len von Likö­ren und beim Ver­kauf, beson­ders in den Hoch­zei­ten wie Weih­nach­ten. „Es ist eine ech­te Fami­li­en­an­ge­le­gen­heit“, erzählt Rici. Trotz­dem bleibt sie die trei­ben­de Kraft hin­ter jedem Schritt: Ein­kauf, Buch­hal­tung, Pro­dukt­ent­wick­lung und Ver­sand – alles liegt in ihren Hän­den.

Die Geburt eines Lik­ör­traums

Die Idee zu ihrem Likör ent­stand zunächst als klei­ne Schnaps­idee wäh­rend der Coro­na-Zeit. Rici woll­te ihren Kun­den ein beson­de­res Extra bie­ten – ein Pro­dukt, das Freu­de berei­tet und zugleich ihre Mar­ke trans­por­tiert. „Wir haben erst ein paar Fla­schen für Freun­de und Mit­ar­bei­ter gemacht, dann merk­te ich: Die Leu­te wol­len mehr. Sie woll­ten Teil von Platz­hörsch sein“, erin­nert sie sich. Heu­te umfasst ihre Pro­dukt­pa­let­te die Vanil­li­ge Ricke, einem Whis­ky-Rum-Vanil­le Likör und dem beer­i­gen Bock, einem Whis­ky-Rum Likör mit leich­tem Wald­beer­enge­schmack. Alle Fla­schen wer­den per Hand selbst gefüllt und mit indi­vi­du­ell gestal­te­ten Eti­ket­ten ver­se­hen. Jede Fla­sche erzählt eine Geschich­te, und Rici über­wacht selbst jeden Schritt – von der Hygie­ne über die Abfül­lung bis hin zu den Ver­pa­ckun­gen.

„Qua­li­tät bedeu­tet Ver­ant­wor­tung – egal ob mor­gens, mit­tags oder abends. Bei der drit­ten Ver­kos­tung bleibt alles gleich gut“, sagt Rici. Ihr Qua­li­täts­an­spruch ist geprägt von ihrer Erfah­rung bei der Bun­des­wehr: Ord­nung, Sau­ber­keit und Sorg­falt sind für sie die Grund­vor­aus­set­zun­gen eines erfolg­rei­chen Pro­dukts.

Harz-Fee­ling in jedem Glas

Was Platz­hörsch beson­ders macht, ist die Lie­be zum Detail und die Ver­bin­dung zur Regi­on. Die Likö­re spie­geln das Har­zer Lebens­ge­fühl wider. Rici beschreibt ihren Platz­hörsch-Likör als „Mix aus Aben­teu­er und Frei­heit, mit einer war­men, ehr­li­chen Note – genau wie der Harz selbst.“

Die Reak­tio­nen der Kun­den sind viel­fäl­tig: Vie­le Besu­cher den­ken zunächst, es han­de­le sich um einen Kräu­ter­li­kör, doch das Aro­ma über­rascht sie mit Whis­ky- und Rum-Noten. „Es ist immer wie­der span­nend, die Leu­te zu über­zeu­gen und zu sehen, wie sie den Geschmack ent­de­cken“, erzählt Rici. Mitt­ler­wei­le gibt es auch Mer­chan­di­se wie T‑Shirts, Socken und Boxer­shorts, die die Mar­ke Platz­hörsch auf spie­le­ri­sche Art erwei­tern. So wird aus einem ein­fa­chen Likör ein Erleb­nis für alle Sin­ne.

Vom klei­nen Laden zur Mar­ke

Platz­hörsch wächst ste­tig. Mit über 50 Part­nern deutsch­land­weit ist die jun­ge Unter­neh­me­rin über­re­gio­nal prä­sent, ohne jedoch die Kon­trol­le über Qua­li­tät und Kun­den­er­leb­nis zu ver­lie­ren. Sie setzt bewusst auf regio­na­le Part­ner, Online-Shops und eige­ne Stand­or­te, ver­zich­tet jedoch auf gro­ße Platt­for­men wie Ama­zon, um die Mar­ke authen­tisch zu hal­ten. „Ama­zon wür­de viel vom Wert des Pro­dukts kaputt machen“, erklärt sie.

Die Orga­ni­sa­ti­on ist anspruchs­voll: Rici füllt selbst Tau­sen­de von Fla­schen ab, ver­schickt Online-Bestel­lun­gen und betreut ihre Laden­flä­chen. „In der Hoch­sai­son wie Weih­nach­ten brau­che ich manch­mal Unter­stüt­zung von mei­ner Mut­ter oder Aus­hil­fen, sonst wäre es unmög­lich. Aber alles ande­re mache ich selbst“, sagt sie. Trotz die­ser Belas­tung bleibt Rici krea­tiv und per­fek­tio­nis­tisch, immer auf der Suche nach neu­en Rezep­tu­ren, Ver­pa­ckun­gen und Ideen.

Der Name Platz­hörsch – ein Glücks­griff

Die Namens­fin­dung für den Laden war nicht ein­fach. Rici woll­te etwas Harz-typi­sches und ori­gi­nel­les. „Ich woll­te einen Namen, der hän­gen bleibt und gleich­zei­tig etwas über die Regi­on sagt“, erklärt sie. Nach vie­len Skiz­zen und Ideen ent­schied sie sich für Platz­hörsch – eine Kom­bi­na­ti­on aus Platt­deutsch und einem Wort­spiel mit Hirsch, das sich leicht gra­fisch umset­zen ließ. Das schwarz-gol­de­ne Kon­zept prägt nicht nur den Laden, son­dern auch den Likör und Mer­chan­di­se – ein Wie­der­erken­nungs­wert, der sich in den Her­zen der Kun­den fest­ge­setzt hat.

 

Ein Blick in die Zukunft

Ricis Visi­on ist klar: Platz­hörsch soll wach­sen, ohne die See­le der Mar­ke zu ver­lie­ren. Ein Traum bleibt die eige­ne Bren­ne­rei, in der sie Whis­ky, Likör und ande­re Pro­duk­te selbst her­stellt – eine Manu­fak­tur, in der Krea­ti­vi­tät, Hand­werk und Har­zer Lebens­ge­fühl ver­schmel­zen. „Das wäre der abso­lu­te Traum, aber dazu bräuch­te man schon Mil­lio­nen­in­ves­ti­tio­nen“, sagt sie lächelnd.

Bis dahin bleibt Rici auf regio­na­len Fes­ti­vals, Stadt­fes­ten und Märk­ten prä­sent, erwei­tert ste­tig ihr Pro­dukt­port­fo­lio und arbei­tet an neu­en Geschenk­ver­pa­ckun­gen und Spe­zia­ledi­tio­nen. Jeder Schritt zeigt: Platz­hörsch ist mehr als ein Laden – es ist eine Mar­ke, die Geschich­ten erzählt, Men­schen ver­bin­det und das Har­zer Lebens­ge­fühl in jedem Detail trans­por­tiert.

 

Platz­hörsch
Ricar­da Dro­gan
📍Brei­te Str. 50 , 38855 Wer­ni­ge­ro­de
📞Tel.: 0151/23887858.
✉️Email: info@platzhoersch.net
🌐Web­site: https://www.platzhoersch.net

 

23 rici 20260326 TH L4752 20260326 TH L5207 20260326 TH L5683 20260326 TH L5783 20260326 TH L5919 20260326 TH L6034 20260326 TH L6100 20260326 TH L6348 20260326 TH L6818 20260326 TH L7185

AQUINT 20210128 GER 40240

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