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Zwi­schen Sche­re, Ver­trau­en und Hei­mat­ge­fühl: Wie das Haar­stu­dio Ang­er­zen­trum in Wer­ni­ge­ro­de zur Her­zens­adres­se wird

Ein Salon mit Geschich­te — und einem muti­gen neu­en Kapi­tel

Mit­ten in Wer­ni­ge­ro­de, wo Fach­werk­ro­man­tik auf leben­di­ge Nach­bar­schaft trifft, gibt es Orte, die weit mehr sind als nur ein Geschäft. Das Haar­stu­dio Ang­er­zen­trum ist genau so ein Ort. Seit 25 Jah­ren besteht der Salon — doch seit Anfang die­ses Jah­res beginnt ein neu­es Kapi­tel. Eines, das von Mut, Ver­trau­en und ech­ter Lei­den­schaft erzählt.

Andrea Quai­ser-Nit­tel, gebür­ti­ge Wer­ni­ge­röde­rin, hat den Salon über­nom­men. Für sie ist es mehr als nur ein beruf­li­cher Schritt. Es ist ein emo­tio­na­ler Mei­len­stein. „Ich mache das jetzt, ich schaf­fe das und ich weiß wie es fun­tio­ni­wert“, beschreibt sie den Moment, in dem sie sich zur Selbst­stän­dig­keit ent­schloss. Eine Ent­schei­dung, die nicht leicht fiel. Zu lan­ge hat­te sie gedacht, dass eine selbst­stän­di­ge Exis­tenz in der Fami­lie aus­reicht. Doch manch­mal braucht es genau die­sen einen Moment im Leben, um zu erken­nen, dass man längst bereit ist.

Vom Lehr­ling zur Che­fin — eine Rei­se vol­ler Ver­trau­en

Die Geschich­te von Andrea Quai­ser-Nit­tel ist eng mit dem Salon ver­wo­ben. Bereits seit 21 Jah­ren arbei­tet sie im Haar­stu­dio Ang­er­zen­trum. Sie kennt die Kun­din­nen und Kun­den, die Abläu­fe, die klei­nen Details, die einen Fri­seur­sa­lon zu etwas Beson­de­rem machen. Und sie kennt auch die Frau, die ihr nun den Staf­fel­stab über­ge­ben hat.

Ihre ehe­ma­li­ge Che­fin, Andrea Liedt­ke, ist geblie­ben — heu­te als Ange­stell­te. Sie kommt zwei Tage pro Woche in den Salon und unter­stützt Andrea Quai­ser-Nit­tel mit Rat und Tat. „Wir sind ja qua­si schon Fami­lie“, sagt Quai­ser-Nit­tel. Die­ses Ver­trau­en, die­se gewach­se­ne Ver­bin­dung, gibt ihr Sicher­heit. Gera­de in der Anfangs­zeit der Selbst­stän­dig­keit ist das unbe­zahl­bar.

Im Team arbei­ten mitt­ler­wei­le vier Frau­en — ein klei­nes, ein­ge­spiel­tes Ensem­ble, das den Salon prägt. Hier kennt man sich, hier unter­stützt man sich, hier ent­steht das, was Kun­din­nen und Kun­den sofort spü­ren: ech­te Herz­lich­keit.

Mehr als Haa­re schnei­den — ein Ort für Begeg­nun­gen

Ein Fri­seur­be­such ist sel­ten nur ein Ter­min. Im Haar­stu­dio Ang­er­zen­trum wird er zum Erleb­nis. Hier wird gelacht, zuge­hört, manch­mal auch getrös­tet. „Wir sind Bera­ter, Psy­cho­lo­gen, Tipp­ge­ber“, bringt es Quai­ser-Nit­tel auf den Punkt.

Die­se beson­de­re Nähe ist es, die vie­le Stamm­kun­den seit Jah­ren hält. Man kennt sich, man ver­traut sich. Es ist die­se fami­liä­re Atmo­sphä­re, die den Salon von anony­men Ket­ten unter­schei­det. Und genau das wird in einer Zeit immer wich­ti­ger, in der vie­les schnell und aus­tausch­bar gewor­den ist.

Die Kun­den schät­zen nicht nur das Hand­werk, son­dern auch das Gefühl, will­kom­men zu sein. Dass man nicht ein­fach nur „dran­kommt“, son­dern gese­hen wird. Als Mensch.

Zwi­schen Trends und Tra­di­ti­on — die Kunst der Natür­lich­keit

Die Welt der Fri­su­ren ist stän­dig in Bewe­gung. Trends kom­men und gehen. Doch für Andrea Quai­ser-Nit­tel zählt vor allem eines: Natür­lich­keit. „Die­ses Gemach­te, das nicht gemacht aus­sieht“, beschreibt sie die aktu­el­le Ent­wick­lung.

Auf­wen­di­ge Farb­tech­ni­ken, die wie zufäl­lig wir­ken, sind gefragt. Gleich­zei­tig blickt sie auch mit einem Schmun­zeln auf ver­gan­ge­ne Trends zurück. Dau­er­wel­len aus ihrer Lehr­zeit gehö­ren defi­ni­tiv zu den Din­gen, die sie nicht ver­misst.

Was bleibt, ist die Lie­be zum Hand­werk. Und der Wunsch, Men­schen mit einem guten Gefühl aus dem Salon gehen zu las­sen. Denn am Ende geht es nicht nur um Haa­re — son­dern um Selbst­be­wusst­sein, Aus­strah­lung und Wohl­be­fin­den.

Ver­wur­zelt im Harz — und mit Blick nach vorn

Für Andrea Quai­ser-Nit­tel ist Harz mehr als nur ein Arbeits­ort. Es ist Hei­mat. „Ich freue mich immer, wenn ich das Schloss sehe oder den Bro­cken“, erzählt uns die lei­den­schaft­li­che Wan­de­rin. Die­se Ver­bun­den­heit spürt man — im Gespräch, im Umgang mit den Kun­den, im gesam­ten Salon.

Gleich­zei­tig blickt sie rea­lis­tisch auf die Her­aus­for­de­run­gen ihrer Bran­che. Der Fach­kräf­te­man­gel ist spür­bar, das Inter­es­se am Hand­werk hat sich über Jah­re ver­än­dert. „Jetzt sehen wir, dass wir das Hand­werk brau­chen“, sagt sie. Doch trotz aller Her­aus­for­de­run­gen über­wiegt bei ihr die Zuver­sicht.

Der Salon lebt von sei­ner Per­sön­lich­keit, von sei­ner Geschich­te und von den Men­schen, die ihn täg­lich mit Leben fül­len. Und viel­leicht ist genau das das Geheim­nis des Haar­stu­dio Ang­er­zen­trum: Es ist kein Ort, an den man ein­fach nur geht. Es ist ein Ort, zu dem man immer wie­der zurück­kehrt.

Haar­stu­dio Ang­er­zen­trum

👤Andrea Quai­ser-Nit­tel
📍Brei­te Stra­ße 94 / 38855 Wer­ni­ge­ro­de
📞Tel.: 03943 625391
✉️Email: haarstudioangerzentrum@gmail.com
🌐Face­book: www.facebook.com/share/1CXShxGFds/

 

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