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Zwi­schen All­tag und grü­ner Oase — wie Lars Feh­se und Sil­ke Wei­gelt in Heders­le­ben eine Gärt­ne­rei erschaf­fen, die mehr ist als nur ein Betrieb

Ein Anfang im Umbruch — und der Mut, dar­aus etwas Eige­nes zu for­men

Es sind nicht immer Visio­nen auf dem Papier, die Unter­neh­men ent­ste­hen las­sen. Manch­mal ist es der Moment, in dem es kein Zurück mehr gibt. So begann die Geschich­te der Gärt­ne­rei Feh­se in Heders­le­ben deren Fun­da­ment Karl-Heinz Feh­se im Jahr 1990 leg­te — in einer Zeit, in der alte Sicher­hei­ten ver­schwan­den und neue Wege erst gefun­den wer­den muss­ten.

Was damals unter Druck ent­stand, ent­wi­ckel­te sich Schritt für Schritt zu einem Fami­li­en­be­trieb, der heu­te von Lars Feh­se und sei­ner Schwes­ter Sil­ke Wei­gelt geführt wird. Aus ein­fa­chen Erd­häu­sern, impro­vi­sier­ten Lösun­gen und viel Eigen­leis­tung wuchs über Jahr­zehn­te hin­weg ein Betrieb, der nicht nur Pflan­zen pro­du­ziert, son­dern eine ganz eige­ne Welt erschafft.

Wachs­tum mit Hal­tung — vom Hand­werk zur Phi­lo­so­phie

Die Ent­wick­lung der Gärt­ne­rei war nie grad­li­nig, aber immer von einem kla­ren inne­ren Kom­pass geprägt. Inves­ti­tio­nen wur­den über­legt getä­tigt, Erwei­te­run­gen sorg­fäl­tig umge­setzt, Wis­sen kon­ti­nu­ier­lich auf­ge­baut. Mit dem Ein­stieg von Lars Feh­se und sei­ner Meis­ter­aus­bil­dung im Zier­pflan­zen­bau gewann der Betrieb zusätz­lich an fach­li­cher Tie­fe.

Heu­te ist die Arbeit klar auf­ge­teilt: Wäh­rend Lars Feh­se die Pro­duk­ti­on ver­ant­wor­tet, führt Sil­ke Wei­gelt den Ver­kaufs­be­reich und die kauf­män­ni­schen Abläu­fe. Doch was bei­de ver­bin­det, ist mehr als Orga­ni­sa­ti­on — es ist eine gemein­sa­me Hal­tung.

Denn in der Gärt­ne­rei Feh­se geht es nicht nur dar­um, Pflan­zen zu ver­kau­fen. Es geht dar­um, ein Gefühl zu schaf­fen.

Eine ande­re Welt — war­um Kun­den hier mehr als nur Pflan­zen fin­den

Wer die Gärt­ne­rei betritt, merkt schnell, dass hier etwas anders ist. Es ist nicht nur die Viel­falt der Pflan­zen oder die Qua­li­tät der Ware, die ins Auge fällt. Es ist vor allem die Atmo­sphä­re. Die Anla­ge ist auf­fal­lend sau­ber, struk­tu­riert und mit einer Sorg­falt gepflegt, die man in die­ser Form sel­ten erlebt. Vie­le Besu­cher reagie­ren über­rascht, weil sie eine klas­si­sche, eher unauf­ge­räum­te Gärt­ne­rei erwar­ten — und statt­des­sen auf eine Umge­bung tref­fen, die fast wie ein grü­nes Wohn­zim­mer wirkt.

Genau das ist gewollt.

Die Phi­lo­so­phie dahin­ter ist klar: Der Kun­de soll für einen Moment den All­tag hin­ter sich las­sen. Zwi­schen blü­hen­den Pflan­zen, fri­schem Grün und sorg­fäl­tig prä­sen­tier­ten Sor­ten ent­steht ein Raum, in dem Sor­gen in den Hin­ter­grund tre­ten. Ein Ort, an dem man nicht nur ein­kauft, son­dern auf­at­met.

Die­se Wir­kung ist kein Zufall, son­dern das Ergeb­nis einer bewuss­ten Gestal­tung. Jede Pflan­ze, jede Flä­che, jede Prä­sen­ta­ti­on folgt dem Anspruch, ein Erleb­nis zu schaf­fen. Wer hier durch die Rei­hen geht, soll nicht nur aus­wäh­len, son­dern ent­de­cken.

Qua­li­tät, die man sieht — und erlebt

Die­ses Erleb­nis wird getra­gen von einem hohen Qua­li­täts­an­spruch. Beson­ders sicht­bar wird das bei den über 70 Toma­ten­sor­ten, die in der Gärt­ne­rei Feh­se ange­bo­ten wer­den. Vie­le davon wer­den selbst aus­ge­sät, getes­tet und über Jah­re hin­weg selek­tiert.

Neue Sor­ten gelan­gen erst dann in den Ver­kauf, wenn sie sich im eige­nen Gar­ten bewährt haben. Geschmack, Wachs­tum und Wider­stands­fä­hig­keit müs­sen über­zeu­gen. Die­ser kon­se­quen­te Aus­wahl­pro­zess sorgt dafür, dass Kun­den nicht nur Pflan­zen kau­fen, son­dern Ver­trau­en.

Auch im Bereich Nach­hal­tig­keit setzt der Betrieb kla­re Zei­chen. Tor­f­re­du­zier­te Erde, recy­cel­ba­re Töp­fe, der Ein­satz von Nütz­lin­gen und ener­gie­ef­fi­zi­en­te Gewächs­häu­ser sind fes­ter Bestand­teil der täg­li­chen Arbeit. Ziel ist es, Qua­li­tät und Umwelt­be­wusst­sein mit­ein­an­der zu ver­bin­den.

Lei­den­schaft als Fun­da­ment — und als Ver­spre­chen

Was die Gärt­ne­rei Feh­se beson­ders macht, ist die spür­ba­re Lei­den­schaft, die in jedem Detail steckt. Für Lars Feh­se endet die­se nicht mit Fei­er­abend. In sei­nem pri­va­ten Gar­ten tes­tet er neue Sor­ten, beob­ach­tet Ent­wick­lun­gen und sam­melt Erfah­run­gen, die direkt in den Betrieb ein­flie­ßen.

Die­se Hin­ga­be über­trägt sich auch auf die Kun­den. Sie kom­men nicht nur wegen der Pflan­zen, son­dern wegen des Gefühls, das sie hier erle­ben. Vie­le rei­sen gezielt aus grö­ße­rer Ent­fer­nung an, weil sie wis­sen, dass sie hier etwas fin­den, das über das Gewöhn­li­che hin­aus­geht.

Die Gärt­ne­rei Feh­se ist damit mehr als ein Ort der Pro­duk­ti­on. Sie ist ein Rück­zugs­ort, ein Erleb­nis­raum und ein leben­di­ges Bei­spiel dafür, wie aus har­ter Arbeit, klu­gen Ent­schei­dun­gen und ech­ter Lei­den­schaft ein Unter­neh­men ent­steht, das Men­schen berührt.

 

Gärt­ne­rei Feh­se
Lars Feh­se und Sil­ke Wei­gelt
📍Müh­len­str. 10, 06458 Heders­le­ben
📞
Tel.: 039481 — 81236
✉️Email:
gaertnereifehse@aol.com
🌐Web­site:
 https://www.gaertnerei-fehse.de

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