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Wenn Natur zur Ruhe führt: Wie „Gamas Welt“ im Harz ein beson­de­res Kis­sen zum Erfolgs­pro­dukt mach­te

Eine Idee, die aus per­sön­li­cher Geschich­te ent­stand

Manch­mal begin­nen gro­ße Geschich­ten ganz lei­se — mit Nadel, Faden und dem Wunsch nach Hei­lung. Bei „Gamas Welt“ in Bad Lau­ter­berg im Harz war es genau so. Was heu­te ein spe­zia­li­sier­ter Fami­li­en­be­trieb mit eige­ner Pro­duk­ti­on, zwei Geschäf­ten und deutsch­land­wei­ten Mes­se­auf­trit­ten ist, begann einst im Wohn­zim­mer der Fami­lie.

Der Name des Unter­neh­mens ist dabei alles ande­re als ein Mar­ke­ting­kunst­stück. Er geht auf die Grün­de­rin zurück. „Der Name Gamas Welt, das ist der Name mei­ner Mut­ter, Gabrie­le Mar­quardt-Wede­kind“, erzählt Jas­min Wede­kind. Nach einem Herz­in­farkt begann sie zu nähen — zunächst aus the­ra­peu­ti­schen Grün­den. Kis­sen, Decken und Vor­hän­ge ent­stan­den mit viel Geduld und Hin­ga­be. Bald war das eige­ne Zuhau­se voll­stän­dig aus­ge­stat­tet, und die Fra­ge stell­te sich: Wohin mit all den schö­nen Din­gen?

Die Ant­wort fand sich auf einem klei­nen Markt in Oster­ode. Dort stell­te die Fami­lie ihre selbst­ge­näh­ten Pro­duk­te erst­mals aus. Die Reso­nanz war über­wäl­ti­gend. „Wir waren aus­ver­kauft“, erin­nert sich Jas­min Wede­kind. Was zunächst als krea­ti­ves Hob­by begann, ent­wi­ckel­te plötz­lich eine Dyna­mik, die nie­mand erwar­tet hat­te. Aus der Lei­den­schaft wur­de Schritt für Schritt ein Geschäft.

Das Natur­kis­sen als Herz­stück des Unter­neh­mens

Mit der Zeit kris­tal­li­sier­te sich ein Pro­dukt her­aus, das die Geschich­te von Gamas Welt ent­schei­dend prä­gen soll­te: ein Natur­kis­sen mit Bio-Hir­se­spel­zen­fül­lung. Heu­te trägt es den Namen „Gama­moon“.

Das Beson­de­re dar­an ist nicht nur die natür­li­che Fül­lung, son­dern die Art, wie das Kis­sen mit dem Kör­per arbei­tet. „Das sind Bio-Hir­se­spelz­kis­sen“, erklärt Jas­min Wede­kind. „Die Scha­len bestehen zu etwa 90 Pro­zent aus Kie­sel­säu­ren. In Ver­bin­dung mit der Kör­per­tem­pe­ra­tur hat das auf den Kör­per eine ent­span­nen­de und mus­kel­lo­ckern­de Wir­kung.“

Die Hir­se­scha­len ver­hal­ten sich dabei ähn­lich wie fei­ner Sand. Sie pas­sen sich fle­xi­bel an Kopf, Nacken und Schul­tern an und sor­gen so für eine sta­bi­le, indi­vi­du­el­le Lage­rung. Gera­de Men­schen mit Ver­span­nun­gen oder Schlaf­pro­ble­men schät­zen die­se Anpas­sungs­fä­hig­keit.

Doch das Ein­satz­ge­biet geht weit über das klas­si­sche Kopf­kis­sen hin­aus. Die Natur­kis­sen wer­den von vie­len Kun­den viel­sei­tig genutzt — als Still­kis­sen für Babys, als Ent­span­nungs­kis­sen auf Sofa oder Ses­sel, auf Rei­sen oder sogar in the­ra­peu­ti­schen Ein­rich­tun­gen. „Wir haben Osteo­pa­thie­pra­xen, die das auch neh­men, um Pati­en­ten wäh­rend der Behand­lung zu lagern“, berich­tet Wede­kind.

Genau die­se Viel­sei­tig­keit macht das Pro­dukt für vie­le Men­schen inter­es­sant. Denn ein The­ma ver­bin­det heu­te fast alle Gene­ra­tio­nen: Stress und der Wunsch nach Ent­span­nung.

Hand­ar­beit aus dem Harz

Ein ent­schei­den­der Teil der Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie ist die regio­na­le Pro­duk­ti­on. Bei Gamas Welt ent­ste­hen die Kis­sen voll­stän­dig in eige­ner Hand­ar­beit im Harz.

In Bad Lau­ter­berg wer­den Stof­fe zuge­schnit­ten und genäht. Im Geschäft in Braun­la­ge erfolgt anschlie­ßend das Befül­len und Fer­tig­stel­len der Kis­sen. Besu­cher kön­nen die­sen Pro­zess sogar teil­wei­se beob­ach­ten. „Die Innen­le­ben wer­den von uns geschnit­ten, genäht, gedreht, gefüllt und zuge­näht“, erklärt Wede­kind. „Dann kommt der Bezug drum.“

Vie­le Kun­den sind über­rascht, wie viel Hand­ar­beit hin­ter einem ein­zel­nen Kis­sen steckt. Genau die­se Trans­pa­renz ist dem Team wich­tig. Denn in Zei­ten glo­ba­ler Pro­duk­ti­on wird Authen­ti­zi­tät für vie­le Men­schen immer bedeu­ten­der.

„Wir hat­ten öfter Ange­bo­te, die Pro­duk­ti­on aus­zu­la­gern“, sagt Wede­kind. Doch das kam für das Unter­neh­men nie infra­ge. „Wir lie­ben, was wir tun. Das trägt eine Hand­schrift. Und das möch­ten wir auch nicht abge­ben.“

Heu­te arbei­ten rund acht Mit­ar­bei­ter im Betrieb. Jeder von ihnen ist in die ver­schie­de­nen Schrit­te ein­ge­bun­den — vom Nähen über das Befül­len bis zur Bera­tung im Laden.

Natur trifft auf Design und All­tags­taug­lich­keit

Natur­pro­duk­te müs­sen nicht schlicht oder rus­ti­kal aus­se­hen. Auch das gehört zur Phi­lo­so­phie von Gamas Welt. Die Kis­sen wer­den in ver­schie­de­nen For­men und Designs gefer­tigt — vom klas­si­schen Recht­eck bis zum cha­rak­te­ris­ti­schen Halb­mond.

Dazu kom­men wech­seln­de Stof­fe und Mus­ter, ange­passt an Jah­res­zei­ten und Trends. Im Som­mer domi­nie­ren leich­te Mate­ria­li­en wie Lei­nen, im Win­ter eher kusche­li­ge Stof­fe. Far­ben und Mus­ter wer­den sorg­fäl­tig aus­ge­wählt.

„Wir machen es in schön“, sagt Wede­kind mit einem Lächeln. Gera­de Men­schen, die gesund­heit­li­che Pro­ble­me haben oder sich mehr Ruhe wün­schen, reagie­ren stark auf ihre Umge­bung. Ein anspre­chen­des Design kön­ne des­halb auch emo­tio­nal wir­ken.

Aus­pro­bie­ren statt nur anse­hen

Wer sich für ein Natur­kis­sen inter­es­siert, möch­te meist eines wis­sen: Wie fühlt sich das eigent­lich an?

Genau des­halb setzt Gamas Welt stark auf per­sön­li­ches Erle­ben. In bei­den Geschäf­ten ste­hen Relax­ses­sel bereit, in denen Besu­cher die Kis­sen direkt aus­pro­bie­ren kön­nen. Zusätz­lich gibt es gro­ße Glä­ser mit Hir­se­spel­zen, in die man ein­fach hin­ein­grei­fen darf.

„Ein Bild gibt kein Gefühl“, sagt Wede­kind. „Dar­um ist es wich­tig, dass die Men­schen es wirk­lich anfas­sen kön­nen.“

Vie­le Kun­den ent­de­cken erst durch die­ses Erleb­nis den Unter­schied zwi­schen syn­the­ti­schen Kis­sen und einer natür­li­chen Alter­na­ti­ve.

Ein wach­sen­des Bewusst­sein für natür­li­che Lösun­gen

Seit der Grün­dung im Jahr 2014 hat sich viel ver­än­dert. Das Inter­es­se an nach­hal­ti­gen und natür­li­chen Pro­duk­ten wächst ste­tig. Beson­ders im Harz, einer Regi­on mit star­ker Natur­ver­bun­den­heit, trifft die­ses Kon­zept auf offe­ne Ohren.

„Das Bewusst­sein der Men­schen ändert sich“, beob­ach­tet Wede­kind. Immer mehr Men­schen ach­ten auf Mate­ria­li­en, Nach­hal­tig­keit und Gesund­heit. Gleich­zei­tig steigt das Stress­ni­veau im All­tag.

Für vie­le wird guter Schlaf des­halb wie­der zu einem ech­ten Luxus — oder bes­ser gesagt zu einer bewuss­ten Ent­schei­dung.

Und genau hier setzt Gamas Welt an: mit hand­ge­mach­ten Natur­kis­sen aus dem Harz, die Ruhe, Qua­li­tät und ein Stück hand­werk­li­che Tra­di­ti­on mit­ein­an­der ver­bin­den.

 Gamas Welt
📍Haupt­str. 113 /
37431 Bad Lau­ter­berg im Harz
📞Tele­fon: 05524 3356 info@gamaswelt.de
✉️E‑Mail: info@gamaswelt.de
🌐Web­site:www.gamaswelt.de

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