Eine Initiative setzt sich für den Erhalt des Grenzdenkmals Hötensleben und seiner umgebenden Landschaft ein. Anlass sind Planungen für eine Stromtrasse, deren vorgesehene Trassenachse nach Angaben der Initiative das Grenzdenkmal und das Grüne Band berührt. Mit einer Petition und einer Kunstaktion am 3. Oktober soll für einen alternativen Trassenverlauf geworben werden.
Das Grenzdenkmal erinnert an die deutsche Teilung und bewahrt auf einer Länge von rund 350 Metern wesentliche Bestandteile der früheren DDR-Grenzsperranlagen. Dazu gehören eine Betonmauer, Beobachtungstürme, Kontrollstreifen und weitere Sperrelemente. Nach Auffassung der Initiative liegt die besondere Bedeutung des Erinnerungsortes auch in seinem Zusammenhang mit der Landschaft, die einst Teil der innerdeutschen Grenze war.
Sorge um Wirkung des Erinnerungsortes
Nach den vorliegenden Planungsunterlagen sei im Bereich Hötensleben eine Trassenachse vorgesehen, die das Grenzdenkmal und das Grüne Band berühre. Die Initiative befürchtet, dass die geplante Stromtrasse die Wirkung und Aussagekraft des Erinnerungsortes beeinträchtigen könnte.
Mit der Petition Grenzdenkmal Hötensleben bewahren sollen Unterstützer für den Erhalt des Kulturerbes und einen alternativen Trassenverlauf gewonnen werden. Die Petition kann über einen QR-Code unterzeichnet werden.
Kunstaktion am 3. Oktober
Zusätzlich ist für Samstag, 3. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr eine Kunstaktion am Grenzdenkmal Hötensleben geplant. Vor Ort sollen auch Unterschriftenlisten für den Aufruf ausliegen.
































