Mit einem Vortrag in Quedlinburg und einer Exkursion nach Oderbrück widmen sich zwei Veranstaltungen am 2. und 3. Oktober der Geschichte des Nationalsozialismus im Harz. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der NS-Bewegung in der Region und das Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945.
Die Veranstalter nehmen den Tag der Deutschen Einheit zum Anlass, an die historischen Folgen des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Herrschaft zu erinnern. Dabei verweisen sie auf Eroberungspolitik, Rassismus und die nationalsozialistische Vernichtungspolitik sowie auf die militärische Niederlage des Deutschen Reiches 1945.
Spuren der letzten Kriegstage im Harz
Ein Schwerpunkt liegt auf den Ereignissen der letzten Kriegstage im Harz. Kriegsgräberstätten in der Region erinnern bis heute an die damaligen Opfer und Schicksale. Die Veranstaltungen sollen diese Spuren aufgreifen und zugleich die Bedeutung antifaschistischer Erinnerung thematisieren.
Begleitend stellt Bernd Langer seine neue Broschüre Harz 1945 – Das Ende der Naziherrschaft vor. Sie soll bei beiden Terminen erhältlich sein.
Vortrag in Quedlinburg und Exkursion nach Oderbrück
Unter dem Titel Faschismus verliert! Anfang und Ende des Nationalsozialismus im Harz hält Bernd Langer am Freitag, 2. Oktober 2026, um 19 Uhr einen Vortrag im KuZ Reichenstraße, Reichenstraße 1, in Quedlinburg. Der Veranstaltungsort und der Termin werden auch von den Veranstaltern veröffentlicht.
Am Samstag, 3. Oktober 2026, beginnt um 14 Uhr eine Exkursion an der Kriegsgräberstätte Oderbrück. Anschließend ist ein Besuch der Absturzstelle des US-Kampfpiloten William F. Harker vorgesehen.





























