Die Harzer Schmalspurbahnen wollen ihre langjährige Partnerschaft mit einer traditionsreichen Bahn in Wales wieder intensivieren. Eine elfköpfige Delegation der HSB reist dazu vom 20. bis 24. April zu den Ffestiniog & Welsh Highland Railways.
Mit der Reise knüpft das Unternehmen an einen Austausch an, der während der Corona-Pandemie vorübergehend unterbrochen worden war. Die Delegation setzt sich aus Beschäftigten verschiedener Unternehmensbereiche zusammen. Vor Ort sollen sie den Betriebsalltag der Partnerbahn unmittelbar kennenlernen und unter anderem als Dampflokführer, Zugbegleiter oder im Gleisbau mitwirken.
Praxisnaher Austausch vor Ort
Nach Angaben der HSB soll der Besuch vor allem dem fachlichen Austausch dienen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Einblicke in die Arbeitsabläufe der walisischen Partnerbahn und sammeln praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Einsatzbereichen. Zugleich soll das Verständnis für die jeweiligen Betriebsweisen vertieft werden.
Die Verbindung zwischen beiden Bahnen reicht bis in die frühen 2000er Jahre zurück. Aus ersten privaten Kontakten entwickelte sich ein regelmäßiger fachlicher Austausch. Seit 2006 besteht eine offizielle Partnerschaft, mit der Wissen und Erfahrungen in den Bereichen Eisenbahn und Tourismus gegenseitig weitergegeben werden sollen.
Partnerschaft mit langer Tradition
Die Ffestiniog & Welsh Highland Railways wurden 1832 gegründet und gelten damit als älteste Eisenbahngesellschaft der Welt. Mehrere gegenseitige Besuche haben die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren geprägt. Mit der Wiederaufnahme der Reisen soll diese Verbindung nun weiter ausgebaut werden.
HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller bezeichnete den persönlichen Austausch im direkten Arbeitsumfeld als besonders wertvoll. Die Reise stehe deshalb für eine internationale Eisenbahnfreundschaft, die verbinden und neue Impulse für die Zukunft geben solle.
Foto: HSB/Dirk Bahnsen




























