Wenn plötz­lich alles auf dem Spiel steht

Wenn Was­ser durch Wän­de zieht oder nach einem Brand der Geruch von Rauch in den Räu­men hängt, ver­än­dert sich das eige­ne Zuhau­se inner­halb weni­ger Augen­bli­cke. Was eben noch Sicher­heit bedeu­te­te, wird plötz­lich zum Ort der Unsi­cher­heit. Wel­che Gegen­stän­de las­sen sich ret­ten? Kann man hier wie­der woh­nen? Wer hilft jetzt wei­ter? Für Cars­ten Bla­sch­nig und sein Team von Rain­bow Sanie­run­gen Göt­tin­gen-See­sen sind genau die­se Momen­te All­tag. Doch wer mit ihm spricht, merkt schnell: Hier geht es um weit mehr als Trock­nungs­ge­rä­te, Ruß, beschä­dig­te Böden oder neue Tape­ten. Es geht um Men­schen, Erin­ne­run­gen und dar­um, nach einem Scha­den Stück für Stück ein Gefühl von Nor­ma­li­tät zurück­zu­ge­ben.

Ein Grün­der, der wie­der gestal­ten woll­te

Dass Cars­ten Bla­sch­nig ein­mal einen eige­nen Hand­werks­be­trieb füh­ren wür­de, wirkt rück­bli­ckend bei­na­he wie eine Rück­kehr zu sei­nen Wur­zeln. Sowohl sein Vater als auch sein Groß­va­ter führ­ten einen Maler­be­trieb. Bla­sch­nigs eige­ner beruf­li­cher Weg ver­lief zunächst jedoch anders. Er stu­dier­te, arbei­te­te zeit­wei­se in der Com­pu­ter­spie­le­bran­che und über­nahm spä­ter Füh­rungs­ver­ant­wor­tung in unter­schied­li­chen Unter­neh­men. Mehr­fach erleb­te er, wie klei­ne­re Fir­men wuch­sen und Struk­tu­ren grö­ßer wur­den. Sei­ne letz­te beruf­li­che Sta­ti­on führ­te ihn schließ­lich inten­siv in den Bereich Innen­aus­bau und in die Zusam­men­ar­beit mit Unter­neh­men aus dem Umfeld der Scha­den­sa­nie­rung.

Mit zuneh­men­der Unter­neh­mens­grö­ße ver­miss­te Bla­sch­nig jedoch etwas, das ihm immer wich­ti­ger wur­de: die Mög­lich­keit, selbst zu gestal­ten und ein per­sön­li­ches Arbeits­um­feld zu schaf­fen. Im Alter von 47 Jah­ren traf er des­halb eine Ent­schei­dung, die für vie­le Men­schen viel­leicht unge­wöhn­lich erscheint. Er grün­de­te sei­nen eige­nen Betrieb in See­sen.

Dabei ging es ihm von Beginn an nicht allein um wirt­schaft­li­ches Wachs­tum. Er woll­te ein Unter­neh­men auf­bau­en, in dem Zusam­men­ar­beit nicht nur auf dem Papier steht. “Ich woll­te ganz ger­ne einen Betrieb haben, wo nicht nur ich, son­dern auch die Mit­ar­bei­ter ger­ne zur Arbeit gehen”, beschreibt er den Gedan­ken hin­ter der Grün­dung. Eine kom­pli­zier­te Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie brau­che es dafür aus sei­ner Sicht nicht. Ent­schei­dend sei­en Men­schen, die fach­lich über­zeu­gen und zugleich “das Herz am rich­ti­gen Fleck haben”.

Zum Zeit­punkt des Inter­views war aus der Grün­dung bereits ein Team mit zehn Mit­ar­bei­tern ent­stan­den, wei­te­re Ein­stel­lun­gen waren geplant. Gera­de für die Ent­wick­lung des Unter­neh­mens ist die­se Mann­schaft von zen­tra­ler Bedeu­tung. Denn bei Rain­bow Sanie­run­gen beginnt gute Arbeit nicht erst mit Werk­zeug und Tech­nik. Sie beginnt oft­mals schon am Tele­fon.

Wenn aus Sanie­rung plötz­lich Mensch­lich­keit wird

Ein Was­ser­scha­den ist ärger­lich. Ein grö­ße­rer Brand­scha­den kann für Betrof­fe­ne dage­gen von einer Sekun­de auf die ande­re die gesam­te Lebens­wirk­lich­keit ver­än­dern. Genau hier zeigt sich, war­um Bla­sch­nig bei sei­nen Mit­ar­bei­tern auf Empa­thie ach­tet.

Men­schen rufen an, nach­dem sie bereits ver­sucht haben, an ande­rer Stel­le Hil­fe zu bekom­men. Man­che sind auf­ge­bracht, ande­re über­for­dert. Und eini­ge ste­hen nach einem Brand buch­stäb­lich vor den Res­ten ihres bis­he­ri­gen All­tags. “Hey, kei­ne Sor­ge, wir krie­gen das alles wie­der hin”, ist dann einer jener Sät­ze, mit denen das Team zunächst etwas zurück­ge­ben möch­te, das kein tech­ni­sches Gerät erset­zen kann: Zuver­sicht.

Beson­ders Brand­schä­den ver­lan­gen nach Bla­sch­nigs Erfah­rung des­halb nicht nur tech­ni­sches Wis­sen. Er selbst ist bei sol­chen Fäl­len nach eige­ner Aus­sa­ge per­sön­lich vor Ort. Denn spä­tes­tens wenn beschä­dig­tes Inven­tar aus einer Woh­nung getra­gen wird und deut­lich wird, dass nicht alles geret­tet wer­den kann, kom­men Emo­tio­nen hoch. Dann müs­se man zuhö­ren kön­nen. Manch­mal gehe es dar­um, jeman­den zu beru­hi­gen, manch­mal schlicht dar­um, da zu sein. “Da muss man halt schon dabei sein und wirk­lich auch mal die Hand hal­ten”, sagt Bla­sch­nig.

Wie viel Bedeu­tung sich hin­ter einem schein­bar unschein­ba­ren Gegen­stand ver­ber­gen kann, zeigt eine Geschich­te, die ihm beson­ders im Gedächt­nis geblie­ben ist. Nach einem Brand such­te ein älte­rer Kun­de ver­zwei­felt nach einem klei­nen sil­ber­nen Spiel­zeug­au­to. Wirt­schaft­lich betrach­tet kein gro­ßer Wert. Für den Besit­zer aber war es unbe­zahl­bar. Er hat­te das Auto im Alter von sechs Jah­ren von sei­nem Vater geschenkt bekom­men und über Jahr­zehn­te auf­be­wahrt.

Das Team fand das Stück tat­säch­lich. Bla­sch­nig nahm sich des klei­nen Autos selbst an, zer­leg­te es, rei­nig­te es und setz­te es wie­der zusam­men. Als der Besit­zer es zurück­be­kam, war die Reak­ti­on für den Unter­neh­mer mehr wert als vie­le nüch­ter­ne Kenn­zah­len. Genau sol­che Augen­bli­cke sei­en es, die ihn moti­vier­ten, auch ein­mal meh­re­re Stun­den zusätz­li­che Arbeit in etwas zu inves­tie­ren, das auf einer gewöhn­li­chen Scha­dens­lis­te womög­lich kaum auf­fal­len wür­de.

Denn ein Haus besteht eben nicht nur aus Wän­den, Fuß­bö­den und Möbeln. In ihm steckt ein Leben.

Schnell han­deln, sorg­fäl­tig doku­men­tie­ren, mög­lichst viel ret­ten

Wäh­rend die emo­tio­na­le Betreu­ung wich­tig ist, läuft im Hin­ter­grund ein prä­zi­ser fach­li­cher Pro­zess. Nach Bla­sch­nigs Schil­de­rung machen Brand­schä­den nur einen klei­ne­ren Teil der Auf­trä­ge aus, sind aber häu­fig beson­ders kom­plex. Den grö­ße­ren Anteil bil­den Was­ser­schä­den, etwa durch defek­te Lei­tun­gen, Rohr­brü­che oder ande­re Was­ser­aus­trit­te.

Bei einem Brand zählt in vie­len Situa­tio­nen schnel­les Han­deln. Ruß und Brand­rück­stän­de kön­nen sich auf Ober­flä­chen abla­gern und Gegen­stän­de nach­hal­tig beschä­di­gen. Gleich­zei­tig darf eine Brand­woh­nung nicht ein­fach betre­ten wer­den. Häu­fig muss zunächst die Frei­ga­be durch Poli­zei und Brand­ur­sa­chen­er­mitt­lung erfol­gen. Bis dahin kann es not­wen­dig sein, angren­zen­de Berei­che eines Gebäu­des zu sichern oder zu rei­ni­gen, damit ande­re Bewoh­ner nicht unnö­tig belas­tet wer­den.

Ist der Zugang mög­lich, beginnt die sys­te­ma­ti­sche Scha­den­auf­nah­me. Räu­me, Ober­flä­chen und Inven­tar wer­den doku­men­tiert. Bei Möbeln und ande­ren Gegen­stän­den wird geprüft, was sanier­bar ist und was ersetzt wer­den muss. Fotos, Maße und Her­stel­ler­an­ga­ben kön­nen dabei spä­ter eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die Abstim­mung mit Ver­si­che­run­gen und die Ermitt­lung von Wie­der­be­schaf­fungs­wer­ten sein.

Das Ziel reicht dabei deut­lich wei­ter als die rei­ne Besei­ti­gung sicht­ba­rer Schä­den. Böden, Tape­ten und beschä­dig­te Bau­tei­le müs­sen je nach Scha­dens­bild ent­fernt, gerei­nigt, getrock­net oder erneu­ert wer­den. Inven­tar wird gesi­chert, gerei­nigt oder doku­men­tiert. Am Ende steht jenes Ver­spre­chen, das Bla­sch­nig immer wie­der auf­greift und das gleich­zei­tig den Anspruch des Unter­neh­mens beschreibt: “Als wäre es nie pas­siert.”

Dahin­ter steckt viel Arbeit. Und den­noch fasst Bla­sch­nig sei­ne Moti­va­ti­on erstaun­lich ein­fach zusam­men: “Wir kön­nen wirk­lich Leu­ten hel­fen.”

Gera­de des­halb möch­te Rain­bow Sanie­run­gen in der Regi­on prä­sent sein, bevor über­haupt ein Scha­den ent­steht. Denn einen grö­ße­ren Was­ser- oder Brand­scha­den erle­ben vie­le Men­schen glück­li­cher­wei­se nur sel­ten. Genau das führt im Ernst­fall aller­dings zu der Fra­ge: Wen rufe ich jetzt eigent­lich an?

Bla­sch­nig setzt des­halb auf regio­na­le Bekannt­heit, per­sön­li­che Erreich­bar­keit und ein Team, das sowohl fach­lich als auch mensch­lich zum Unter­neh­men passt. Auch Prä­ven­ti­on gehört für ihn dazu. Beson­ders vor der Advents­zeit weist er bei­spiels­wei­se dar­auf hin, Ker­zen nie­mals unbe­auf­sich­tigt zu las­sen und bei elek­tri­scher Weih­nachts­be­leuch­tung auf geprüf­te Pro­duk­te zu ach­ten. Eben­so emp­fiehlt er Haus­ei­gen­tü­mern und Mie­tern, sich recht­zei­tig mit ihrem Ver­si­che­rungs­schutz und ins­be­son­de­re dem Schutz des eige­nen Haus­rats aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Für See­sen und die umlie­gen­de Regi­on möch­te Rain­bow Sanie­run­gen damit mehr sein als ein Unter­neh­men, das erst dann auf­taucht, wenn Wän­de bereits nass oder Räu­me vol­ler Ruß sind. Der Anspruch beginnt frü­her und reicht wei­ter: erreich­bar sein, wenn plötz­lich nie­mand weiß, wie es wei­ter­geht, Schä­den pro­fes­sio­nell bewäl­ti­gen und den Men­schen dahin­ter nicht aus den Augen ver­lie­ren.

Rain­bow Sanie­run­gen Göt­tin­gen-See­sen — Scha­den- und Sanie­rungs­ma­nage­ment Bla­sch­nig e. K. hat sei­nen Stand­ort in der Johann-Zin­cken-Stra­ße 1 in See­sen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Mög­lich­kei­ten zur Scha­den­mel­dung fin­den Inter­es­sier­te unter www.rainbow-sanierungen.de/seesen.

Kon­takt:

Tele­fon: 05381–493790
Email: seesen@rainbow-sanierungen.de

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