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Was­ser­fil­ter-Her­stel­ler aus Hal­ber­stadt bleibt von US-Zöl­len vor­erst ver­schont

US-Zoll­po­li­tik bis­her ohne Ein­fluss auf Hal­ber­städ­ter Was­ser­fil­ter-Her­stel­ler

Die ver­schärf­te Zoll­po­li­tik der Ver­ei­nig­te Staa­ten sorgt welt­weit für Unsi­cher­heit in der Indus­trie – doch beim Was­ser­tech­no­lo­gie-Unter­neh­men Nanos­tone aus Hal­ber­stadt bleibt die Lage bis­lang sta­bil. Trotz neu­er Han­dels­bar­rie­ren und wach­sen­der Span­nun­gen im trans­at­lan­ti­schen Wirt­schafts­raum sieht sich der Mem­bran­her­stel­ler aktu­ell nicht unmit­tel­bar betrof­fen.

US-Han­dels­po­li­tik sorgt glo­bal für Ner­vo­si­tät

Seit der Ein­füh­rung zusätz­li­cher Import­zöl­le auf zahl­rei­che Indus­trie­pro­duk­te beob­ach­ten export­ori­en­tier­te Unter­neh­men in Euro­pa die Ent­wick­lung mit Sor­ge. Ins­be­son­de­re mit­tel­stän­di­sche High­tech-Fir­men mit Geschäfts­be­zie­hun­gen in die USA fürch­ten stei­gen­de Kos­ten, Lie­fer­ket­ten­pro­ble­me und sin­ken­de Wett­be­werbs­fä­hig­keit.

Nanos­tone, spe­zia­li­siert auf kera­mi­sche Mem­bra­nen zur Was­ser­auf­be­rei­tung in Indus­trie und Kom­mu­nen, expor­tiert sei­ne Fil­ter­sys­te­me in zahl­rei­che inter­na­tio­na­le Märk­te – dar­un­ter auch die Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Den­noch zeigt sich das Unter­neh­men der­zeit gelas­sen.

Kern­ge­schäft bleibt von US-Zöl­len unbe­ein­träch­tigt

Nach Unter­neh­mens­an­ga­ben haben die aktu­el­len US-Zoll­maß­nah­men bis­lang kei­nen mess­ba­ren Ein­fluss auf Pro­duk­ti­on, Lie­fer­ket­ten oder Absatz­märk­te. Grün­de dafür lie­gen unter ande­rem in der glo­bal diver­si­fi­zier­ten Kun­den­struk­tur sowie in lang­fris­ti­gen Pro­jekt­ver­trä­gen mit inter­na­tio­na­len Part­nern.

„Unse­re Pro­duk­te fal­len aktu­ell nicht unter die rele­van­ten Zoll­ka­te­go­rien“, heißt es aus Unter­neh­mens­krei­sen. Zudem ermög­li­che die tech­no­lo­gi­sche Spe­zia­li­sie­rung im Bereich der indus­tri­el­len Was­ser­fil­tra­ti­on eine sta­bi­le Nach­fra­ge unab­hän­gig von kurz­fris­ti­gen han­dels­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen.

Stra­te­gi­sche Markt­auf­stel­lung als Wett­be­werbs­vor­teil

Die brei­te inter­na­tio­na­le Auf­stel­lung ver­schafft Nanos­tone zusätz­li­che Resi­li­enz. Neben dem US-Markt spie­len Euro­pa, der Nahe Osten sowie Asi­en eine zuneh­mend wich­ti­ge Rol­le für das Wachs­tum des Unter­neh­mens. Inves­ti­tio­nen in For­schung und Ent­wick­lung am Stand­ort Hal­ber­stadt stär­ken zudem die Inno­va­ti­ons­kraft „Made in Ger­ma­ny“.

Bran­chen­ex­per­ten sehen gera­de in Zei­ten wach­sen­der Han­dels­kon­flik­te einen Vor­teil für Unter­neh­men, die auf tech­no­lo­gi­sche Nischen­lö­sun­gen set­zen und nicht pri­mär über den Preis kon­kur­rie­ren.

Aus­blick bleibt vor­sich­tig opti­mis­tisch

Auch wenn sich die aktu­el­le Situa­ti­on sta­bil dar­stellt, beob­ach­tet Nanos­tone die han­dels­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen wei­ter­hin genau. Soll­ten zukünf­ti­ge Maß­nah­men auch was­ser­tech­no­lo­gi­sche Kom­po­nen­ten betref­fen, könn­ten sich indi­rek­te Aus­wir­kun­gen erge­ben – etwa durch stei­gen­de Trans­port­kos­ten oder regu­la­to­ri­sche Anpas­sun­gen.

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