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Volt Gos­lar star­tet Kam­pa­gne für die Kom­mu­nal­wahl 2026

Volt Gos­lar ist in den Kom­mu­nal­wahl­kampf 2026 gestar­tet. Unter dem Leit­ge­dan­ken Euro­pä­isch den­ken, lokal han­deln stellt die Par­tei ihre poli­ti­schen Schwer­punk­te und meh­re­re Kan­di­die­ren­de für die Stadt­rä­te, den Kreis­tag und die Land­rats­wahl vor.

Im Mit­tel­punkt der Kam­pa­gne ste­hen die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, Mobi­li­tät, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung, bezahl­ba­rer Wohn­raum und die Zukunft länd­li­cher Orte. Zudem will Volt die Betei­li­gung der Bevöl­ke­rung an kom­mu­na­len Ent­schei­dun­gen aus­bau­en.

Gesund­heits­ver­sor­gung und Mobi­li­tät

Unter dem Mot­to Machen, dass der Arzt kommt for­dert Volt eine ver­läss­li­che ärzt­li­che und kli­ni­sche Ver­sor­gung im Land­kreis. Dazu gehö­ren nach Vor­stel­lung der Par­tei moder­ne Gesund­heits­zen­tren und neue Ver­sor­gungs­mo­del­le für den länd­li­chen Raum.

Mit dem Kam­pa­gnen­mo­tiv Damit der Harz nicht abhängt wirbt Volt für einen bes­se­ren öffent­li­chen Nah­ver­kehr und leis­tungs­fä­hi­ge­re Bahn­ver­bin­dun­gen. Gleich­zei­tig sol­len Unter­neh­men und Hand­werks­be­trie­be in der Regi­on gestärkt wer­den.

Die Par­tei möch­te außer­dem die Lebens­qua­li­tät in den Dör­fern sichern. Jun­ge Men­schen sol­len auch künf­tig im Land­kreis eine Per­spek­ti­ve für Aus­bil­dung, Arbeit und gesell­schaft­li­ches Leben fin­den. Dafür sei­en gute Bil­dungs­an­ge­bo­te, digi­ta­le Infra­struk­tur und öffent­li­che Begeg­nungs­or­te not­wen­dig.

Bezahl­ba­res Woh­nen und mehr Betei­li­gung

Beim Woh­nungs­bau for­dert Volt eine stär­ke­re Rol­le der Kom­mu­nen. Öffent­li­cher und gemein­wohl­ori­en­tier­ter Wohn­raum müs­se gezielt aus­ge­baut und lang­fris­tig bezahl­bar gehal­ten wer­den. Als Ori­en­tie­rung nennt die Par­tei euro­päi­sche Model­le wie den kom­mu­na­len Woh­nungs­bau in Wien.

Zudem sol­len Bür­ge­rin­nen und Bür­ger frü­her und ver­bind­li­cher an Ent­schei­dun­gen betei­ligt wer­den. Das betref­fe bei­spiels­wei­se Stadt­ent­wick­lung, Ver­kehr, Infra­struk­tur und Maß­nah­men zur Anpas­sung an den Kli­ma­wan­del. Volt ver­weist dabei auf Betei­li­gungs­mo­del­le aus Dub­lin.

Bas­ti­an Busch, City Lead von Volt Gos­lar, erklär­te, die Kam­pa­gne wol­le nicht nur Her­aus­for­de­run­gen benen­nen, son­dern kon­kre­te und prag­ma­ti­sche Lösun­gen vor­stel­len. Dabei grei­fe die Par­tei auch auf Erfah­run­gen ande­rer euro­päi­scher Städ­te und Regio­nen zurück.

Kan­di­die­ren­de stel­len Schwer­punk­te vor

Nadi­ne Fil­ko kan­di­diert für den Gos­la­rer Stadt­rat, den Kreis­tag und das Amt der Land­rä­tin. Sie will nach Anga­ben der Par­tei den Erhalt der regio­na­len Geschich­te und Kul­tur mit einer wirt­schaft­lich, sozi­al und öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung ver­bin­den.

Dr. Klaus-Peter Voß tritt für den Stadt­rat Gos­lar und den Kreis­tag an. Sei­ne Schwer­punk­te lie­gen bei Ener­gie­wen­de, Wirt­schaft, Stadt­ent­wick­lung, Mobi­li­tät, Kul­tur, Sport und ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment.

Hagen Raben­stein kan­di­diert für den Stadt­rat See­sen. Er setzt sich ins­be­son­de­re für sozia­le Gerech­tig­keit, Inklu­si­on, Gleich­be­rech­ti­gung und Bar­rie­re­frei­heit ein.

Volt will im wei­te­ren Ver­lauf des Wahl­kamp­fes mit den Men­schen im Land­kreis über kom­mu­nal­po­li­ti­sche The­men und mög­li­che Lösun­gen ins Gespräch kom­men.

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