Vol­le Kir­che zum Abschied von Pas­tor Jörg Uwe Peh­le

Mit Musik, per­sön­li­chen Wor­ten und einer voll besetz­ten St. Sal­va­to­ris-Kir­che in Zel­ler­feld ist Pas­tor Jörg Uwe Peh­le in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det wor­den. Rund drei Jah­re war er im Kir­chen­kreis Har­zer Land als Pas­tor für Kir­che und Tou­ris­mus sowie als Ver­tre­tung bei Vakan­zen tätig.

Zahl­rei­che Weg­be­glei­ter kamen zu der gut zwei­stün­di­gen Wort­Mu­sik. Peh­le war wäh­rend sei­ner Zeit im Kir­chen­kreis unter ande­rem im Ober­harz, in Bad Lau­ter­berg, Oster­ode und im Alten Amt im Ein­satz. Nach mehr als 30 Jah­ren im Pfarr­amt zieht er nun gemein­sam mit sei­nem Ehe­mann Tho­mas König nach Altea an der spa­ni­schen Cos­ta Blan­ca.

Musi­ka­lisch beglei­te­ten Freun­de und Weg­ge­fähr­ten den Abschieds­abend. Das Duo Mr. und Mrs. Jin­gles spiel­te Lean on Me, Kat­ja Hack­mann inter­pre­tier­te What a Won­derful World und die St. Nico­lai-Gos­pel-Sin­gers aus Alten­au waren mit I Will Fol­low Him zu hören. Auch das Stei­ger­lied gehör­te zum Pro­gramm.

Ehrung für 52 Jah­re an der Orgel

Ein beson­de­rer Pro­gramm­punkt galt Mat­thi­as Burg­dorf. Er spiel­te sei­ne eige­ne Inter­pre­ta­ti­on von My Way und wur­de zugleich für 52 Jah­re Dienst an der Zel­ler­fel­der Orgel geehrt. Für ihn erklang anschlie­ßend Thank You for the Music.

In sei­ner Abschieds­pre­digt blick­te Peh­le auf sein Berufs­le­ben zurück. Im Mit­tel­punkt stand sein Lebens­mot­to Leben heißt: Zeich­nen ohne Radier­gum­mi. Nach mehr als drei Jahr­zehn­ten im Pfarr­amt sei­en für ihn vor allem die Begeg­nun­gen und gemein­sam zurück­ge­leg­ten Wege ent­schei­dend gewe­sen.

Zum Abschied waren auch Weg­be­glei­ter frü­he­rer beruf­li­cher Sta­tio­nen aus Dort­mund, Unna und Vlo­tho nach Zel­ler­feld gekom­men.

Rück­kehr als Urlaubs­seel­sor­ger geplant

Super­in­ten­den­tin Ulri­ke Schim­mel­p­feng ent­band Peh­le wäh­rend der Ver­an­stal­tung offi­zi­ell von sei­nen Pflich­ten. Sie wür­dig­te ins­be­son­de­re sei­ne offe­ne Art und sei­ne Fähig­keit, Men­schen in der Kir­che will­kom­men zu hei­ßen.

Ganz ver­ab­schie­den wird sich Peh­le vom Harz aller­dings nicht. Bereits im kom­men­den Jahr soll er als Urlaubs­seel­sor­ger in die Regi­on zurück­keh­ren.

Nach dem offi­zi­el­len Pro­gramm kamen die Gäs­te vor der Kir­che wei­ter zusam­men. Ein Piz­za­wa­gen sorg­te für die Ver­pfle­gung, anschlie­ßend klang der Abschieds­abend bei Geträn­ken und Gesprä­chen aus.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige