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Tho­mas Schulz und die Harz­dru­cke­rei Wer­ni­ge­ro­de

Vom Lehr­ling zum Geschäfts­füh­rer eines moder­nen Druck­un­ter­neh­mens

Die Harz­dru­cke­rei Wer­ni­ge­ro­de gehört seit vie­len Jah­ren zu den fes­ten Grö­ßen der regio­na­len Druck­bran­che. Hin­ter dem Unter­neh­men steht Geschäfts­füh­rer Tho­mas Schulz, der das Hand­werk seit über vier Jahr­zehn­ten aus nächs­ter Nähe kennt. Sei­ne beruf­li­che Lauf­bahn begann als klas­si­scher Dru­cker­lehr­ling und führ­te ihn Schritt für Schritt in die Ver­ant­wor­tung eines Unter­neh­mens, das heu­te mit einem Team von 16 Mit­ar­bei­ten­den arbei­tet und weit mehr bie­tet als nur klas­si­schen Druck.

„Ich bin 42 Jah­re Dru­cker, mit Herz und See­le, und seit zwölf Jah­ren Geschäfts­füh­rer“, sagt Schulz. Die­ser Satz beschreibt nicht nur sei­nen Beruf, son­dern auch sei­ne Hal­tung zum Hand­werk und zur Ver­ant­wor­tung für das Unter­neh­men.

Der Weg ins Druck­hand­werk begann in Staß­furt

Tho­mas Schulz wuchs in Staß­furt auf. Trotz sehr guter schu­li­scher Leis­tun­gen blieb ihm zunächst der Weg zum Stu­di­um ver­sperrt. Statt­des­sen ent­schied er sich für eine hand­werk­li­che Aus­bil­dung – eine Ent­schei­dung, die sei­nen wei­te­ren Lebens­weg prä­gen soll­te.

Sei­ne Aus­bil­dung absol­vier­te er in der Salz­land-Dru­cke­rei in Staß­furt. Dort lern­te er das Druck­hand­werk von Grund auf. Neben der tech­ni­schen Arbeit an den Maschi­nen gehör­te auch das Ver­ständ­nis für Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fe, Pla­nung und Prä­zi­si­on zum All­tag. In die­ser Zeit ent­wi­ckel­te Schulz ein tie­fes Ver­ständ­nis für das Hand­werk und für die Bedeu­tung gedruck­ter Pro­duk­te.

Nach sei­ner Aus­bil­dung arbei­te­te er vie­le Jah­re im Druck­be­reich und sam­mel­te umfang­rei­che Erfah­rung in der Pro­duk­ti­on. Schritt für Schritt über­nahm er mehr Ver­ant­wor­tung und ent­wi­ckel­te sich vom Fach­ar­bei­ter zum erfah­re­nen Pro­duk­ti­ons­lei­ter.

Der Schritt vom Hand­wer­ker zum Unter­neh­mer

Der Wech­sel in die Unter­neh­mens­füh­rung war für Tho­mas Schulz eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Wäh­rend er das Hand­werk und die Abläu­fe in der Pro­duk­ti­on bes­tens kann­te, muss­te er als Geschäfts­füh­rer neue Fähig­kei­ten ent­wi­ckeln.

„Es war ein har­ter Weg vom Dru­cker zum Geschäfts­füh­rer. Plötz­lich ging es um Kun­den­kon­tak­te, Gesprä­che, Ver­hand­lun­gen und Ver­ant­wor­tung für ein gan­zes Unter­neh­men.“

2015 über­nahm er schließ­lich die Geschäfts­füh­rung der Harz­dru­cke­rei Wer­ni­ge­ro­de. Sei­ne lang­jäh­ri­ge Erfah­rung im Betrieb half ihm dabei, die Abläu­fe zu ver­ste­hen und gleich­zei­tig neue Ideen umzu­set­zen.

Heu­te arbei­tet ein Team von 16 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern im Unter­neh­men. Gemein­sam sor­gen sie dafür, dass Kun­den aus der Regi­on indi­vi­du­el­le Druck­pro­duk­te erhal­ten – von klas­si­schen Druck­sa­chen bis hin zu Wer­be­ma­te­ria­li­en.

Erwei­te­rung durch die Über­nah­me der Dru­cke­rei Kama­rys

Ein wich­ti­ger Schritt in der Ent­wick­lung des Unter­neh­mens war die Über­nah­me der Dru­cke­rei Kama­rys im Jahr 2018. Durch die­se Inte­gra­ti­on konn­te die Harz­dru­cke­rei ihr Ange­bot deut­lich erwei­tern.

Neben klas­si­schen Druck­pro­duk­ten bie­tet das Unter­neh­men heu­te auch Wer­be­tech­nik an. Dazu gehö­ren unter ande­rem Fahr­zeug­be­schrif­tun­gen, Wer­be­schil­der oder bestick­te Tex­ti­li­en für Unter­neh­men, Ver­ei­ne und Ver­an­stal­tun­gen.

„Wir ver­su­chen, unse­ren Kun­den mög­lichst vie­le Leis­tun­gen aus einer Hand anzu­bie­ten“, erklärt Schulz. „Das reicht von Visi­ten­kar­ten bis zu grö­ße­ren Wer­be­pro­jek­ten.“

Die­se Erwei­te­rung hilft dem Unter­neh­men, sich im Wett­be­werb mit gro­ßen Online-Dru­cke­rei­en zu behaup­ten. Der per­sön­li­che Kon­takt zu den Kun­den spielt dabei wei­ter­hin eine wich­ti­ge Rol­le.

Enga­ge­ment für die Regi­on

Neben den klas­si­schen Dienst­leis­tun­gen enga­giert sich die Harz­dru­cke­rei auch mit eige­nen Pro­jek­ten für die Regi­on. Dazu gehö­ren unter ande­rem Ver­lags­pro­duk­te wie der „Bro­cken Tipps“-oder das Pro­jekt „Hits for Kids“. Die­se Pro­duk­te wer­den auf eige­ne Kos­ten pro­du­ziert und sol­len gleich­zei­tig regio­na­le The­men sicht­bar machen.

Dar­über hin­aus arbei­tet das Unter­neh­men an digi­ta­len Ange­bo­ten, etwa einer App mit regio­na­len Gut­schei­nen und Infor­ma­tio­nen für Besu­cher und Ein­hei­mi­sche.

„Uns ist wich­tig, dass wir nicht nur dru­cken, son­dern auch etwas für die Regi­on tun“, sagt Schulz.

Blick in die Zukunft

Auch struk­tu­rell wur­den zuletzt wich­ti­ge Wei­chen gestellt. Im Sep­tem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res gab es in der Harz­dru­cke­rei einen Gesell­schaf­ter­wech­sel. Seit­dem ist Clau­dia Prinz­ler (39) Mit­ge­sell­schaf­te­rin des Unter­neh­mens und gestal­tet gemein­sam mit Tho­mas Schulz die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung der Dru­cke­rei.

Mit die­ser neu­en Kon­stel­la­ti­on soll das Unter­neh­men lang­fris­tig sta­bil auf­ge­stellt wer­den. Digi­ta­li­sie­rung, auto­ma­ti­sier­te Pro­zes­se und auch künst­li­che Intel­li­genz wer­den dabei zuneh­mend eine Rol­le spie­len.

Gleich­zei­tig bleibt für Schulz klar: Das Hand­werk und die Erfah­rung der Mit­ar­bei­ten­den sind wei­ter­hin ent­schei­dend.

„Tech­nik kann vie­les erleich­tern, aber ohne Men­schen funk­tio­niert es nicht.“

Die Harz­dru­cke­rei Wer­ni­ge­ro­de ver­bin­det des­halb tra­di­tio­nel­le Druck­kom­pe­tenz mit neu­en Tech­no­lo­gien und einem kla­ren Fokus auf regio­na­le Kun­den. Für Tho­mas Schulz und sei­ne neue Mit­ge­sell­schaf­te­rin Clau­dia Prinz­ler ist das die Grund­la­ge, um das Unter­neh­men auch in den kom­men­den Jah­ren erfolg­reich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

 

Harz­dru­cke­rei GmbH
Tho­mas Schulz, Clau­dia Prinz­ler
📍
Max-Planck-Str. 12/14,  38855 Wer­ni­ge­ro­de
📞Tel.: 03943 54240
✉️Email: info@harzdruckerei.de
🌐Web­site: www.harzdruckerei.de

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