Mit dem symbolischen Spatenstich in Langenstein hat der geförderte Glasfaserausbau im Landkreis Harz offiziell begonnen. Im Rahmen des Projekts „Gigabit-Ausbau 2023“ werden mehr als 3.000 bislang unterversorgte Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen. Ziel ist es, sogenannte „weiße Flecken“ mit moderner digitaler Infrastruktur auszustatten.
Investition in Zukunftsfähigkeit
Vertreter des Landkreises und der Stadt Halberstadt betonten die Bedeutung des Ausbaus für die gesamte Region. Der Harzer Baudezernent Dr. Matthias Schönhardt sieht in der Maßnahme einen wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung. Thomas Rimpler, Fachbereichsleiter für Wirtschaft und Stadtplanung, hob hervor, dass insbesondere Familien und Unternehmen auf leistungsfähige Datenleitungen angewiesen seien.
Umfang der Baumaßnahmen
Die Tiefbauarbeiten starten zunächst in mehreren Ortsteilen von Halberstadt und Osterwieck. Dort sollen mehrere hundert Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden. Die Gesamtkoordination liegt beim Unternehmen epcan, das auch die beteiligten Baufirmen steuert.
Kostenloser Anschluss möglich
Nach Angaben der Projektkoordinatorin Franziska Dörfler-Jobi erhalten acht Ortsteile von Osterwieck rund 1.200 Glasfaseranschlüsse, in Halberstadt sind es etwa 2.200. Eigentümerinnen und Eigentümer können den Hausanschluss kostenfrei installieren lassen – unabhängig von einem späteren Vertragsabschluss mit einem Internetanbieter. Nach Abschluss der geförderten Bauphase fallen für nachträgliche Anschlüsse jedoch Kosten an.
Hintergrund und Finanzierung
Das Förderprojekt soll insgesamt 3.444 neue adressierbare Anschlüsse im Landkreis schaffen. Finanziert wird es durch Mittel aus dem Gigabit-Förderprogramm des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung sowie durch das Land Sachsen-Anhalt. Das Gesamtvolumen von rund 15,4 Millionen Euro wird zu etwa 60 Prozent vom Bund und zu 40 Prozent vom Land getragen.
Foto: Landkreis Harz/Pressestelle




























