Ein Besuch mit Signalwirkung: Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben sich Mitte April bei der Wergona Schokoladen GmbH in Wernigerode über die Lage der Industrie ausgetauscht und Einblicke in die Produktion erhalten.
Am 16. April 2026 folgte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze gemeinsam mit weiteren politischen Vertretern einer Einladung der CDU-Landtagskandidatin Bianca Heine. Ziel des Treffens war es, die Bedeutung des Unternehmens für die Region zu unterstreichen und zugleich aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen zu thematisieren.
Einblicke in Produktion und Märkte
Nach einem gemeinsamen Gespräch über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens stand eine Besichtigung der Produktion auf dem Programm. Am Standort Wernigerode werden jährlich rund 17.000 Tonnen Schokolade hergestellt, die in mehr als 50 Länder exportiert werden .
Dabei wurde auch deutlich, wie früh die Planungen in der Branche beginnen: Bereits kurz nach Ostern startet die Vorproduktion für das wichtige Weihnachtsgeschäft. Diese Phase gilt als entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg vieler Süßwarenhersteller.
Bedeutung für die Region
Im Austausch mit der Unternehmensleitung wurde die Rolle von Wergona als wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor im Harz hervorgehoben. Das Unternehmen steht beispielhaft für die Verbindung von regionaler Verwurzelung und internationaler Ausrichtung.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass industrielle Produktion mit komplexen Anforderungen verbunden ist. Neben globalem Wettbewerb spielen auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle für die Zukunftsfähigkeit des Standorts.
Austausch zwischen Politik und Wirtschaft
An dem Termin nahmen neben dem Ministerpräsidenten auch weitere Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik teil. Gemeinsam mit der Geschäftsführung wurden aktuelle Entwicklungen, Perspektiven und Herausforderungen der Branche diskutiert.
Der Besuch verdeutlichte, dass hinter der Herstellung von Schokolade nicht nur handwerkliches Können, sondern auch anspruchsvolle industrielle Prozesse und internationale Marktstrukturen stehen.
Foto: Steffen Böttcher





























