Der Marienhof in Neinstedt lädt am Sonntag, 4. Oktober 2026, zum Erntedank-Hoffest ein. Von 11 bis 17 Uhr erwartet die Besucher ein Programm mit Livemusik, Aktionen für Kinder und Erwachsene sowie verschiedenen kulinarischen Angeboten. Der Eintritt wird in der Mitteilung nicht genannt.
Das Hoffest beginnt um 11 Uhr mit einer Andacht. Anschließend stehen unter anderem Kutschfahrten und Reitangebote auf dem Programm. Im Streichelgehege können Tiere aus nächster Nähe erlebt werden. Auch die Archetiere des Hofes werden vorgestellt.
Beim Hufeisenweitwurf ist Geschicklichkeit gefragt. Für Kinder gibt es unter anderem ein Karussell und Kinderschminken. Neu im Programm sind in diesem Jahr Bull-Riding und Kuhfladen-Roulette. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Jazz-Polizei.
Einblicke in die Arbeit des Marienhofs
Während des Hoffestes können sich Interessierte über die verschiedenen Arbeitsbereiche des Marienhofs und die Angebote beteiligter Partner informieren. Die Mosterei-Anlage wird in einem Film vorgestellt. An Ständen der Töpferei und der Tagesförderung werden zudem verschiedene Produkte angeboten.
Für Speisen und Getränke ist ebenfalls gesorgt. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Gerichte vom Grill und aus der Gulaschkanone. Hinzu kommen Backwaren aus der hofeigenen Bäckerei und Eis.
Arbeitsplatz für rund 90 Menschen
Auf dem Marienhof arbeiten rund 90 Menschen mit und ohne Behinderung in verschiedenen Bereichen. Sie kümmern sich unter anderem um etwa 1.200 Hühner, 40 Rinder sowie Ziegen und Schafe oder sind im Gemüseanbau tätig. Zum Hof gehören außerdem eine Imkerei, eine Mosterei und eine Gärtnerei. Eine Landschaftspflegegruppe bietet ihre Dienstleistungen auch außerhalb der Evangelischen Stiftung Neinstedt an.
Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden unter anderem im Hofladen verkauft. Ein Schwerpunkt des Marienhofs liegt auf der Teilhabe von Menschen mit seelischen und geistigen Beeinträchtigungen am Arbeitsleben sowie auf inklusiven Arbeitsangeboten.
Seit 2024 ist der Marienhof zudem als Archehof anerkannt. Neben dem Harzer Roten Höhenvieh werden dort das Merino-Fleischschaf und die Harzer Ziege gehalten. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen sollen damit die Bestände dieser Rassen erhalten werden.






























