Ein Kohlenmonoxid-Alarm hat am Donnerstagmorgen, 22. Oktober 2026, in Lerbach einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Eine Person wurde leblos in einem Gebäude aufgefunden. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Zwei weitere Personen wurden vorsorglich zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Um 6.03 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Lerbach und Osterode am Harz alarmiert. Zuvor war der Rettungsdienst gemeinsam mit einem Notarzt zu einer nicht ansprechbaren Person gerufen worden. Beim Betreten des Gebäudes schlug ein mitgeführtes Kohlenmonoxid-Warngerät der Rettungskräfte Alarm.
Da sich weitere Menschen im Gebäude aufhielten, übernahm der Rettungsdienst deren Betreuung. Zusätzlich wurde die Notfallseelsorge hinzugezogen.
Feuerwehr stellt erhöhte Kohlenmonoxidwerte fest
Ein Feuerwehrtrupp betrat das Gebäude unter Atemschutz, um die Konzentration des gefährlichen Gases zu überprüfen. Bereits bei der ersten Messung stellten die Einsatzkräfte eine erhöhte Kohlenmonoxidbelastung fest.
Daraufhin öffneten die Feuerwehrleute die Fenster und belüfteten die betroffenen Räumlichkeiten. Anschließende Kontrollmessungen zeigten keine erhöhten CO-Werte mehr.
Zur Klärung der möglichen Ursache wurde ein Mitarbeiter des zuständigen Energieversorgers hinzugezogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Feuerwehr warnt vor unsichtbarer Gefahr
Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses, hochgiftiges Gas. Da es ohne spezielle Warngeräte nicht wahrgenommen werden kann, besteht bei einer erhöhten Konzentration akute Lebensgefahr.
Die Feuerwehr empfiehlt deshalb, geeignete CO-Warnmelder in Wohnungen und Wohnhäusern zu installieren und entsprechende Warnsignale ernst zu nehmen.
Bei einem Kohlenmonoxid-Alarm sollte das Gebäude sofort verlassen werden. Weitere Personen müssen gewarnt werden, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Anschließend ist die Feuerwehr über den Notruf 112 zu verständigen.






























