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Jazz­nacht in Hal­ber­stadt begeis­tert mit musi­ka­li­schen Kon­tras­ten

Die 26. Hal­ber­städ­ter Jazz­nacht hat am Sams­tag­abend im Harzthea­ter ein viel­sei­ti­ges und kon­trast­rei­ches Pro­gramm gebo­ten. Mehr als 400 Besu­cher erleb­ten zwei Kon­zer­te, die sich sti­lis­tisch deut­lich unter­schie­den und gera­de dadurch einen beson­ders span­nen­den Abend form­ten.

Den Auf­takt gestal­te­te das Quar­tett LUNAR X aus Han­no­ver. Die Musi­ker prä­sen­tier­ten Con­tem­po­ra­ry Jazz mit einer dich­ten Ver­bin­dung aus akus­ti­schen Instru­men­ten und elek­tro­ni­schen Klän­gen. Ihr Set war geprägt von wech­seln­den Stim­mun­gen: ruhi­ge, melan­cho­li­sche Pas­sa­gen gin­gen flie­ßend in dyna­mi­sche und teil­wei­se expe­ri­men­tel­le Impro­vi­sa­tio­nen über. Dabei ent­stand ein Klang­bild, das sowohl struk­tu­riert als auch frei wirk­te und die Zuhö­rer über län­ge­re Stre­cken in eine fast medi­ta­ti­ve Atmo­sphä­re ein­tau­chen ließ.

Kon­trast­rei­ches Pro­gramm sorgt für Span­nung

Gera­de die­ser eher zurück­hal­ten­de, atmo­sphä­ri­sche Ein­stieg bil­de­te die Grund­la­ge für den deut­li­chen Stil­bruch nach der Pau­se. Mit einer humor­vol­len Ansa­ge stimm­te Ver­an­stal­ter Klaus Huch das Publi­kum auf den zwei­ten Teil ein – und die­ser hielt, was ange­kün­digt wur­de.

The Jakob Manz Pro­ject setz­te mit sei­nem Auf­tritt einen ener­gie­ge­la­de­nen Gegen­pol. Die vier Musi­ker aus Baden-Würt­tem­berg kom­bi­nier­ten Jazz mit Ele­men­ten aus Funk und Rock und über­zeug­ten durch ein druck­vol­les, rhyth­misch prä­zi­ses Zusam­men­spiel. Beson­ders das Saxo­fon­spiel ver­lieh dem Kon­zert eine hohe Inten­si­tät und trug maß­geb­lich zur mit­rei­ßen­den Wir­kung bei.

Publi­kum reagiert begeis­tert

Die Ener­gie der Band über­trug sich schnell auf das Publi­kum. Bereits nach den ers­ten Stü­cken war eine spür­ba­re Dyna­mik im Saal zu erken­nen. Im wei­te­ren Ver­lauf stei­ger­te sich die Stim­mung zuneh­mend, bis das Fina­le von begeis­ter­tem Applaus beglei­tet wur­de. Vie­le der Besu­cher lie­ßen sich von der Spiel­freu­de und Büh­nen­prä­senz der Musi­ker anste­cken.

Die Kom­bi­na­ti­on aus musi­ka­li­scher Prä­zi­si­on und emo­tio­na­ler Direkt­heit mach­te den zwei­ten Teil des Abends zu einem Höhe­punkt der Ver­an­stal­tung. Gleich­zei­tig zeig­te sich, wie wir­kungs­voll die Gegen­über­stel­lung zwei­er unter­schied­li­cher Stil­rich­tun­gen sein kann.

Ver­an­stal­ter zieht posi­ti­ve Bilanz

Das Musik-Forum Hal­ber­stadt e.V. bewer­tet die dies­jäh­ri­ge Jazz­nacht als vol­len Erfolg. Neben den bei­den Bands tru­gen auch die pro­fes­sio­nel­le Sound- und Licht­tech­nik sowie die gute Reso­nanz des Publi­kums zum Gelin­gen bei.

Nach Ein­schät­zung von Klaus Huch bot der Abend eine gelun­ge­ne Mischung aus musi­ka­li­scher Qua­li­tät und abwechs­lungs­rei­chem Pro­gramm. Die Ver­an­stal­tung habe gezeigt, dass Jazz in sei­nen unter­schied­li­chen Facet­ten ein brei­tes Publi­kum errei­chen kön­ne.

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