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Im Glas­ate­lier Ina Schnei­der ent­ste­hen ein­zig­ar­ti­ge Kunst­wer­ke im Harz

Ein Ate­lier, in dem Licht zur Spra­che wird

Im beschau­li­chen Harz­ge­röder Orts­teil Schie­lo ver­birgt sich ein Ate­lier, in dem Glas nicht ein­fach ver­ar­bei­tet, son­dern in eine eige­ne künst­le­ri­sche Spra­che über­setzt wird. Das Glas­ate­lier Ina Schnei­der steht für fili­gra­ne Hand­werks­kunst, für indi­vi­du­el­le Gestal­tung und für Wer­ke, die sich mit dem Licht ver­än­dern und jeden Raum in eine neue Stim­mung tau­chen.

Hier ent­ste­hen Fens­ter­bil­der, Tür­fül­lun­gen und groß­for­ma­ti­ge Glas­ar­bei­ten, die weit über rei­ne Funk­tio­na­li­tät hin­aus­ge­hen. Sie sind sicht­ba­re Geschich­ten aus Far­be, Struk­tur und Licht, die Gebäu­de nicht nur schmü­cken, son­dern ihnen eine eige­ne Iden­ti­tät ver­lei­hen.

Die Künst­le­rin blickt dabei auf vie­le Jah­re Erfah­rung zurück. Der Weg in die Glas­ge­stal­tung begann nicht als klas­sisch geplan­te Kar­rie­re, son­dern ent­wi­ckel­te sich aus einer Lebens­si­tua­ti­on her­aus, in der hand­werk­li­che Lei­den­schaft und krea­ti­ve Neu­gier zusam­men­fan­den. Schritt für Schritt ent­stand dar­aus ein eige­nes Ate­lier, das heu­te für indi­vi­du­el­le Glas­ge­stal­tung im gesam­ten Harz und dar­über hin­aus bekannt ist.

Zwi­schen Hand­werk, Prä­zi­si­on und künst­le­ri­scher Frei­heit

Die Arbeit im Glas­ate­lier folgt einem Pro­zess, der sowohl tech­ni­sches Kön­nen als auch künst­le­ri­sche Vor­stel­lungs­kraft ver­langt. Jede Arbeit beginnt mit einer Idee, oft in Form ers­ter Skiz­zen. Die­se wer­den gemein­sam mit den Kun­den wei­ter­ent­wi­ckelt, ver­fei­nert und schließ­lich in ein prä­zi­ses Design über­führt.

„Ich mache ein paar Skiz­zen fer­tig, dann suchen mei­ne Kun­den sich das Motiv aus“, beschreibt die Glas­ge­stal­te­rin den Ein­stieg in ein neu­es Pro­jekt. Danach wird das Motiv maß­stabs­ge­treu über­tra­gen und für die Umset­zung vor­be­rei­tet.

Die Beson­der­heit liegt dabei im Mate­ri­al selbst. Glas ist wider­sprüch­lich: zer­brech­lich und zugleich erstaun­lich sta­bil und trans­pa­rent. Genau die­ser Kon­trast macht sei­nen Reiz aus. Unter­schied­li­che Glas­ar­ten und moder­ne Tech­ni­ken ermög­li­chen es, sowohl fei­ne, detail­rei­che Moti­ve als auch kla­re, abs­trak­te Gestal­tun­gen in Blei­or­na­men­tik umzu­set­zen.

Im Zen­trum steht dabei immer das Zusam­men­spiel von Licht und Far­be. Sobald Son­nen­strah­len oder künst­li­ches Licht durch das Glas fal­len, begin­nen die Arbei­ten zu leben. Räu­me ver­än­dern sich, Stim­mun­gen ent­ste­hen neu, und jedes Werk zeigt je nach Tages­zeit ein ande­res Gesicht.

Uni­ka­te, die Räu­me prä­gen und Geschich­ten erzäh­len

Das Glas­ate­lier Ina Schnei­der hat im Lau­fe der Jah­re zahl­rei­che indi­vi­du­el­le Pro­jek­te umge­setzt, die von pri­va­ten Auf­trä­gen bis hin zu groß­for­ma­ti­gen Arbei­ten für öffent­li­che und his­to­ri­sche Gebäu­de rei­chen. Ein beson­ders prä­gnan­tes Pro­jekt aus dem Glas­ate­lier Ina Schnei­der ist eine groß­for­ma­ti­ge Glas­ar­beit zur Stadt Leip­zig. Ziel war es, zen­tra­le Wahr­zei­chen wie die Niko­lai­kir­che, das Alte Rat­haus und das Mes­se­hoch­haus in einer ein­zi­gen Kom­po­si­ti­on zu ver­bin­den. Dafür wur­den zunächst vor Ort Fotos gemacht und die archi­tek­to­ni­schen Details genau stu­diert. Aus die­sen Ein­drü­cken ent­stand im Ate­lier ein Ent­wurf, der die Stadt nicht rea­lis­tisch kopiert, son­dern ihre Struk­tur und Wir­kung künst­le­risch über­setzt.

In der Umset­zung wur­den die Gebäu­de in Blei­ru­ten und Farb­flä­chen auf­ge­teilt, sodass ein har­mo­ni­sches Gesamt­bild ent­stand. Beson­ders im Licht ent­fal­tet das Werk sei­ne Wir­kung: Die Far­ben begin­nen zu leuch­ten und die Stadt erscheint fast schwe­bend im Raum. Der Auf­trag­ge­ber zeig­te sich nach Fer­tig­stel­lung sehr zufrie­den mit dem Ergeb­nis, das die Leip­zi­ger Stadt­an­sicht in einer beson­de­ren, künst­le­ri­schen Form neu inter­pre­tiert.

Auch moder­ne Glas­fens­ter gehö­ren zum Reper­toire des Ate­liers. Hier ste­hen oft Far­ben, Licht­wir­kung und sym­bo­li­sche Ele­men­te im Mit­tel­punkt, die in enger Abstim­mung mit den Auf­trag­ge­bern ent­wi­ckelt wer­den.

Neben sol­chen Groß­pro­jek­ten ent­ste­hen im Ate­lier auch klei­ne­re, sehr per­sön­li­che Arbei­ten. Fami­li­en­wap­pen, Tier­mo­ti­ve oder indi­vi­du­ell gestal­te­te Tür­fül­lun­gen zei­gen die Band­brei­te der Mög­lich­kei­ten in Blei­or­na­men­tik. Jeder Auf­trag wird dabei als Uni­kat ver­stan­den, das exakt auf den jewei­li­gen Raum und sei­ne Atmo­sphä­re abge­stimmt ist.

Inspi­ra­ti­on zwi­schen Har­zer Wäl­dern und natür­li­chem Licht

Die Umge­bung des Har­zes spielt für die künst­le­ri­sche Arbeit eine zen­tra­le Rol­le. Die Natur ist nicht nur Kulis­se, son­dern eine stän­di­ge Quel­le der Inspi­ra­ti­on. Far­ben, Licht­stim­mun­gen und Struk­tu­ren der Land­schaft fin­den immer wie­der ihren Weg in neue Ent­wür­fe.

„Ich schaue mir die Natur mit offe­nen Augen an“, heißt es aus dem Ate­lier. Beson­ders die Viel­falt der Grün­tö­ne, das Spiel von Licht zwi­schen Bäu­men und die wech­seln­den Jah­res­zei­ten beein­flus­sen die Gestal­tungs­ideen nach­hal­tig.

So ent­ste­hen Glas­ar­bei­ten, die oft eine direk­te Ver­bin­dung zur Natur spü­ren las­sen, ohne sie zu kopie­ren. Viel­mehr wird das Gefühl der Land­schaft in abs­trak­te oder flo­ra­le For­men über­setzt, die spä­ter in Häu­sern oder öffent­li­chen Räu­men wei­ter­le­ben.

Auch nach vie­len Jah­ren bleibt die Lei­den­schaft unge­bro­chen. Die Arbeit im Glas­ate­lier ist für die Künst­le­rin kei­ne rei­ne Berufs­tä­tig­keit, son­dern ein fort­lau­fen­der krea­ti­ver Pro­zess, der sich mit jedem neu­en Auf­trag wei­ter­ent­wi­ckelt. Jedes fer­ti­ge Werk ist dabei nicht nur ein Pro­dukt hand­werk­li­cher Prä­zi­si­on, son­dern ein Stück geleb­ter künst­le­ri­scher Aus­drucks­kraft, das Licht, Raum und Emo­ti­on mit­ein­an­der ver­bin­det.

 

Glas­ate­lier Ina Schnei­der
📍Schul­str. 46,  06493 Harz­ge­ro­de / OT Schie­lo
📞
Tel.: 039484822
✉️
Email: glasatelier-in-schneider@t‑online.de
🌐Web­site: www.glasatelier-schneider.de

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