Die Stadt Herzberg am Harz hat ihre Teilnahme am 18-monatigen Intensivprogramm Jugend entscheidet der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung abgeschlossen. Bei einer Abschlussveranstaltung kamen Vertreter der beteiligten Kommunen in Herzberg zusammen, um Ergebnisse vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen.
An der regionalen Gruppe nahmen neben Herzberg die Städte und Gemeinden Eiterfeld, Großenlüder, Kirchhain, Neu-Isenburg und Clausthal-Zellerfeld teil. Das Programm unterstützt Kommunen dabei, die Beteiligung junger Menschen dauerhaft in politische Entscheidungsprozesse einzubinden.
Jugendrat wirkt an politischen Prozessen mit
Herzberg gründete bereits im vergangenen Jahr einen Jugendrat und schuf damit ein dauerhaftes Beteiligungsformat. Im August kommt das Gremium zu seiner zehnten öffentlichen Sitzung zusammen.
Der Jugendrat kann sich mit Anträgen und Anfragen an den Rat der Stadt wenden und dadurch politische Prozesse mitgestalten. Bei der Abschlussveranstaltung präsentierte Jugendratsmitglied Max Lange unter anderem den aktuellen Planungsstand für den vorgesehenen Dirtpark im Domeyerpark.
Austausch mit anderen Kommunen
Die Veranstaltung bot den beteiligten Kommunen Gelegenheit, sich über erfolgreiche Beteiligungsformate auszutauschen. Dabei wurde deutlich, dass die Mitwirkung junger Menschen nicht als einmaliges Projekt verstanden werden soll, sondern dauerhaft zur kommunalen Arbeit gehören soll.
Bürgermeister Christopher Wagner bewertete die Entwicklung positiv. Mit dem Jugendrat verfüge die Stadt über ein Beteiligungsformat, das weiterentwickelt werden könne. Rat und Verwaltung müssten sich jedoch noch an die damit verbundenen neuen Abläufe gewöhnen.































