Die Stadt Herzberg am Harz will eine ehrenamtliche BürgerSolarBeratung aufbauen. Dafür sucht sie Interessierte, die sich auf Kosten der Stadt schulen lassen und anschließend Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern kostenlos zur Installation von Photovoltaikanlagen beraten.
Die künftigen Beraterinnen und Berater sollen in ihrer Nachbarschaft als neutrale und unabhängige Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Das niedrigschwellige Angebot soll bestehende Beratungsangebote ergänzen und praktische Hinweise zur Planung einer privaten Solaranlage vermitteln.
Klimaschutzmanagerin Michaela Stegmaier erhofft sich davon ein größeres lokales Netzwerk zum Thema Photovoltaik. Durch die Beratung vor Ort sollen mehr Menschen für eine Solaranlage auf dem eigenen Hausdach gewonnen werden.
Schulung in vier Online-Workshops
Vor ihrem Einsatz werden die ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater intensiv geschult. Vorkenntnisse können hilfreich sein, sind aber nicht erforderlich. Ziel ist eine lokale Gruppe, die sich nach der Schulung eigenständig und eigenverantwortlich organisiert.
Die Stadt Herzberg finanziert das Angebot und arbeitet dabei mit dem gemeinnützigen Verein MetropolSolar zusammen. Der Verein entwickelt und organisiert die Schulungen. Seit Oktober 2021 wurden nach Angaben der Stadt 15 Schulungsrunden für Gruppen in rund 100 Kommunen durchgeführt.
Die 16. Schulungsrunde ist für September 2026 vorgesehen. Sie umfasst vier mehrstündige Online-Workshops, die jeweils an Samstagen stattfinden.
Informationsabend Anfang August
Vor Beginn der Schulung gibt es am Dienstag, 4. August 2026, von 18.30 bis 21 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung. Dort werden die Aufgaben der BürgerSolarBeratung vorgestellt und offene Fragen beantwortet.
Eine Anmeldung ist bis Freitag, 31. Juli 2026, per E‑Mail an klimaschutz@herzberg.de erforderlich.
Personen, die beruflich in der Solarbranche tätig sind oder eine enge Verbindung zu einem entsprechenden Unternehmen haben, können grundsätzlich nicht an der Schulung teilnehmen und nicht in der Beratungsgruppe mitarbeiten.
Foto: Stadt Herzberg am Harz































