In Harzgerode startet der geförderte Gigabit-Ausbau für bislang unterversorgte Bereiche. Insgesamt sollen 1.009 Adresspunkte in der Kernstadt mit leistungsfähiger Glasfaserinfrastruktur erschlossen werden.
Der offizielle Auftakt für das Projekt Gigabit-Ausbau 2024 erfolgte am 27. August 2026 im Rathaus Harzgerode. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 2,73 Millionen Euro. Vorgesehen ist der Ausbau von etwa 28,3 Kilometern Glasfaserinfrastruktur.
Mit der Umsetzung wurde die Deutsche Telekom beauftragt. In den kommenden zwei Jahren sollen bestehende Versorgungslücken geschlossen und Haushalte, Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen mit leistungsfähigen Anschlüssen versorgt werden.
Ausbauplanung vorgestellt
Beim Projektauftakt stellte die Deutsche Telekom die konkrete Planung für die Kernstadt vor und informierte über den vorgesehenen Ablauf sowie die nächsten Schritte. Auch organisatorische Fragen für die bevorstehende Bauphase wurden abgestimmt.
Landrat Thomas Balcerowski sieht in dem Projekt eine weitere Möglichkeit, die Infrastruktur für Wohnen, Wirtschaft und Tourismus im Landkreis zu verbessern. Harzgerodes Bürgermeister Marcus Weise verwies unter anderem auf die zunehmende Bedeutung schneller und stabiler Datenverbindungen für Homeoffice, Familien und Unternehmen.
Gigabitversorgung im Landkreis bei 68 Prozent
Der geförderte Ausbau ergänzt den bereits laufenden eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau im Landkreis Harz. Die Förderprojekte sollen vor allem Gebiete erreichen, in denen bislang kein marktgetriebener Ausbau erfolgt ist.
Nach Angaben des Landkreises verfügen derzeit rund 68 Prozent der Adresspunkte über eine Gigabitversorgung. Von insgesamt 66.654 Adressen sind 45.324 mit Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde versorgt. Mit den laufenden und geplanten Projekten soll dieser Anteil weiter steigen.






























