Die Kooperation Fahrtziel Natur feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Der Harz gehört seit der Gründung im Jahr 2001 zu den beteiligten Regionen und prägt die Entwicklung nachhaltiger Mobilität im Tourismus seitdem mit.
Bei einem Festakt im Kaiserbahnhof Potsdam würdigten die Partner BUND, NABU, VCD und Deutsche Bahn am 24. April das Jubiläum. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Fahrtziel-Natur-Gebiete, Politik, Tourismus und weitere Wegbegleiter nahmen teil. Bundesumweltminister Carsten Schneider gehörte ebenfalls zu den Gratulanten. Im Rahmen der Feier wurde der Naturpark Nagelfluhkette als 24. Fahrtziel-Natur-Gebiet in die Kooperation aufgenommen.
Ziel von Fahrtziel Natur ist es, touristischen Verkehr in sensiblen Naturräumen stärker vom privaten Auto auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern. Damit sollen CO2-Emissionen reduziert, das Klima geschützt und die biologische Vielfalt bewahrt werden. Für dieses Engagement wurde die Kooperation mehrfach ausgezeichnet.
Harz gehörte zu den Gründungsregionen
Sechs Großschutzgebiete gründeten 2001 die Kooperation gemeinsam mit der Deutschen Bahn und den Umweltverbänden. Der Nationalpark Harz war von Beginn an dabei. Heute umfasst Fahrtziel Natur 24 Regionen vom Alpenraum bis zum Wattenmeer, darunter auch Urlaubsgebiete in Österreich und der Schweiz.
Alle beteiligten Regionen verbinden touristische Angebote mit klimafreundlichen Mobilitätskonzepten. Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke sollen dadurch einfacher und umweltschonender erreichbar werden.
Kostenlose Mobilität mit Gästekarte
Ein wichtiger Baustein ist die kostenlose Mobilität mit Gästekarte. Im Harz übernimmt diese Funktion die HATIX-Karte. Sie ermöglicht Gästen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und soll dazu beitragen, den Autoverkehr in der Nationalparkregion zu verringern.
Damit gilt Fahrtziel Natur als Vorreiter für nachhaltige Mobilität in wertvollen und touristisch erschlossenen Naturlandschaften.
Foto: Fahrtziel Natur, Oliver Lang




























