Geo­da­ten sol­len Ver­wal­tungs­ar­beit in Kom­mu­nen erleich­tern

Wie sich Geo­da­ten in Kom­mu­nal­ver­wal­tun­gen bes­ser ver­knüp­fen und nut­zen las­sen, stand im Mit­tel­punkt eines Kom­mu­nal­tags am 23. Sep­tem­ber in Hal­ber­stadt. Orga­ni­siert wur­de die Ver­an­stal­tung vom Geo­da­ten­ma­nage­ment der Stadt Hal­ber­stadt und der KTgis GmbH.

Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Hal­ber­stadt, Tha­le, Blan­ken­burg, Stend­al und Duder­stadt sowie aus der Ver­bands­ge­mein­de Vor­harz und den Hal­ber­stadt­wer­ken tausch­ten sich über den Ein­satz von Geo­in­for­ma­ti­ons­sys­te­men, kurz GIS, aus. Dabei ging es sowohl um bestehen­de Anwen­dun­gen als auch um wei­te­re Mög­lich­kei­ten für die täg­li­che Ver­wal­tungs­ar­beit.

Aus der Hal­ber­städ­ter Stadt­ver­wal­tung nah­men unter ande­rem Mit­ar­bei­ten­de aus den Berei­chen Stadt­pla­nung, Tief­bau, Stadt­grün, Stra­ßen­ver­kehr und Unter­neh­mer­bü­ro teil. Die gemein­sa­me Nut­zung von Geo­da­ten gewinnt dort zuneh­mend an Bedeu­tung.

Mehr als digi­ta­le Kar­ten

Geo­da­ten ver­bin­den Infor­ma­tio­nen mit einem kon­kre­ten räum­li­chen Bezug. Sie kön­nen bei­spiels­wei­se Anga­ben zu Stra­ßen, Grund­stü­cken, Grün­flä­chen, Bau­vor­ha­ben, Ver­kehrs­we­gen oder ande­rer kom­mu­na­ler Infra­struk­tur ent­hal­ten.

Wer­den die­se Infor­ma­tio­nen abtei­lungs­über­grei­fend digi­tal zusam­men­ge­führt, kön­nen Daten schnel­ler gefun­den und für unter­schied­li­che Auf­ga­ben genutzt wer­den. Arbeits­ab­läu­fe las­sen sich dadurch ver­ein­fa­chen und Infor­ma­tio­nen für Ent­schei­dun­gen gebün­delt bereit­stel­len.

Auch Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Unter­neh­men und ande­re Inter­es­sier­te kön­nen von einer digi­ta­len Auf­be­rei­tung pro­fi­tie­ren. Aus­ge­wähl­te Daten las­sen sich über ent­spre­chen­de Ange­bo­te öffent­lich zugäng­lich machen.

Geo­por­ta­le bün­deln Infor­ma­tio­nen

Die KTgis GmbH stell­te bei dem Tref­fen wei­te­re Mög­lich­kei­ten vor, vor­han­de­ne Geo­da­ten zu ver­knüp­fen und effek­ti­ver ein­zu­set­zen. Dazu gehö­ren Geo­por­ta­le, in denen unter­schied­li­che räum­li­che Infor­ma­tio­nen gebün­delt dar­ge­stellt und abhän­gig von Daten und Zugriffs­rech­ten bereit­ge­stellt wer­den kön­nen.

Neben den tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten stand vor allem der Erfah­rungs­aus­tausch im Mit­tel­punkt. Die Teil­neh­mer dis­ku­tier­ten, wel­che Lösun­gen sich bereits in ande­ren Kom­mu­nen bewährt haben, wo gemein­sa­me Her­aus­for­de­run­gen bestehen und wie vor­han­de­ne Daten künf­tig bes­ser für die Ver­wal­tungs­ar­beit und öffent­li­che Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te genutzt wer­den kön­nen.

Die Stadt Hal­ber­stadt sieht die Wei­ter­ent­wick­lung ihres Geo­da­ten­ma­nage­ments als einen Bau­stein für eine stär­ker digi­tal ver­netz­te Ver­wal­tung.

Foto: Pres­se­stel­le / Sabri­na Krug

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