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Geden­ken in Hal­ber­stadt erin­nert an Opfer der ers­ten Depor­ta­ti­on

Hal­ber­städ­te­rin­nen und Hal­ber­städ­ter haben am Sonn­tag an den Stei­nen der Erin­ne­rung der Opfer der ers­ten Depor­ta­ti­on vom 12. April 1942 gedacht.

Die Spu­ren von rund 120 Men­schen ver­lie­ren sich im War­schau­er Ghet­to. Bis heu­te ist nicht bekannt, an wel­chem Ort die Hal­ber­städ­ter Jüdin­nen und Juden ermor­det wur­den.

Die Gedenk­ver­an­stal­tung wur­de von der Chor­ge­mein­schaft Hal­ber­stadt unter der Lei­tung von Kers­tin Kwoiz­al­la musi­ka­lisch beglei­tet. Pfar­re­rin im Ruhe­stand Han­nah Becker erin­ner­te an die Hal­ber­städ­ter Dich­te­rin Frie­da Mehl­er, die eben­falls Opfer des Holo­caust wur­de. Chia­ret­ta Schör­nig vom Harzthea­ter trug Gedich­te von Frie­da Mehl­er vor.

Ober­bür­ger­meis­ter Dani­el Sza­ra­ta sprach über die Leh­ren aus der Geschich­te und die Ver­ant­wor­tung, die sich dar­aus für die Gegen­wart ergibt. Er beton­te die Auf­ga­be der Gesell­schaft, sich für Frie­den, Frei­heit und Demo­kra­tie ein­zu­set­zen.

Foto: Hol­ger Wege­ner

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