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Feu­er­weh­ren in Oster­ode trai­nie­ren Ernst­fall unter rea­lis­ti­schen Bedin­gun­gen

Meh­re­re Orts­feu­er­weh­ren aus Oster­ode am Harz haben am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de den Ernst­fall geprobt. Im Mit­tel­punkt einer gemein­sa­men Fort­bil­dung stand die Men­schen­ret­tung bei Brän­den.

An der Aus­bil­dung nah­men Ein­satz­kräf­te aus sechs Orts­feu­er­weh­ren sowie der Werks­feu­er­wehr Kamax teil. Nach kur­zen theo­re­ti­schen Ein­füh­run­gen trai­nier­ten sie in Klein­grup­pen unter Anlei­tung der Arbeits­grup­pe Atem­schutz ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en.

Trai­ning unter erschwer­ten Bedin­gun­gen

Im Fokus stan­den grund­le­gen­de Tech­ni­ken zur Suche und Ret­tung von Per­so­nen in ver­rauch­ten Gebäu­den. Geübt wur­den unter ande­rem das sys­te­ma­ti­sche Absu­chen von Räu­men, die Ori­en­tie­rung bei schlech­ter Sicht sowie das koor­di­nier­te Vor­ge­hen im Trupp. Auch der Ein­satz von Wär­me­bild­ka­me­ras wur­de the­ma­ti­siert, um Per­so­nen selbst bei Null­sicht loka­li­sie­ren zu kön­nen.

Im prak­ti­schen Teil setz­ten die Teil­neh­men­den das Gelern­te unter rea­li­täts­na­hen Bedin­gun­gen um. Dazu gehör­te auch die Ret­tung einer Per­son aus einem Ober­ge­schoss über eine Steck­lei­ter – eine anspruchs­vol­le Auf­ga­be, ins­be­son­de­re unter Atem­schutz und bei ein­ge­schränk­ter Sicht.

Zusam­men­ar­beit im Mit­tel­punkt

Die Fort­bil­dung dien­te nicht nur der fach­li­chen Wei­ter­bil­dung, son­dern auch der Stär­kung der Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ein­zel­nen Feu­er­weh­ren. Gemein­sa­me Übun­gen sei­en ent­schei­dend, um im Ein­satz rei­bungs­los zusam­men­ar­bei­ten zu kön­nen, hieß es aus dem Aus­bil­der­team.

Eine wei­te­re Fort­bil­dung mit ande­rem Schwer­punkt ist für den Herbst geplant.

Foto: © Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Oster­ode am Harz

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