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Aus­stel­lung in Oster­ode rückt Schutz von Frau­en in den Fokus

Im Foy­er des Rat­hau­ses Oster­ode am Harz ist der­zeit erneut die Instal­la­ti­on „Rote Frau“ zu sehen. Die mar­kan­te Holz­fi­gur bleibt bis zum 8. Juni 2026 aus­ge­stellt und soll auf Gewalt gegen Frau­en und Mäd­chen auf­merk­sam machen.

Die Stadt Oster­ode am Harz setzt die Akti­on gemein­sam mit dem Ver­ein Frau­en für Frau­en e. V. um. Ziel ist es, das The­ma stär­ker in das öffent­li­che Bewusst­sein zu rücken und Betrof­fe­nen Sicht­bar­keit zu geben. Die rote Sil­hou­et­te steht stell­ver­tre­tend für Opfer von Gewalt und for­dert dazu auf, nicht weg­zu­se­hen.

Bewusst gewähl­ter Ort im Rat­haus

Der Stand­ort im Rat­haus-Foy­er wur­de gezielt gewählt. Als zen­tra­ler Ort der Begeg­nung soll er mög­lichst vie­le Men­schen errei­chen und zur Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma anre­gen. Ver­tre­ter der Stadt beto­nen, dass Gewalt gegen Frau­en kein pri­va­tes Pro­blem sei, son­dern die gesam­te Gesell­schaft betref­fe.

Die Initia­ti­ve „Rote Frau­en“, inspi­riert durch den Frau­en­not­ruf Göt­tin­gen, nutzt sol­che Instal­la­tio­nen bun­des­weit, um auf das Aus­maß von Gewalt auf­merk­sam zu machen. Aktu­el­le Zah­len unter­strei­chen die Dring­lich­keit: Bis Mit­te April 2026 wur­den in Deutsch­land bereits zahl­rei­che Femi­zi­de regis­triert.

Stadt setzt auf Prä­ven­ti­on und Auf­klä­rung

Mit der Aus­stel­lung bekennt sich die Stadt klar zum Schutz von Frau­en und Mäd­chen. Neben der sym­bo­li­schen Akti­on setzt sie auf Prä­ven­ti­on, Auf­klä­rung und Unter­stüt­zung von Betrof­fe­nen. Dabei arbei­tet sie mit Bera­tungs­stel­len, Poli­zei und wei­te­ren Orga­ni­sa­tio­nen zusam­men.

Foto: Stadt Oster­ode am Harz

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