Der Name der Rose kehrt 2027 nach Qued­lin­burg zurück – Vor­ver­kauf gestar­tet

Nach sechs aus­ver­kauf­ten Vor­stel­lun­gen kehrt das Thea­ter­stück „Der Name der Rose“ im Sep­tem­ber 2027 in die Stifts­kir­che St. Ser­va­tii in Qued­lin­burg zurück. Der Vor­ver­kauf für die ins­ge­samt sechs Auf­füh­run­gen hat bereits begon­nen. Die Wie­der­auf­nah­me­pre­mie­re ist für Frei­tag, 3. Sep­tem­ber 2027, um 19.30 Uhr geplant.

Die Insze­nie­rung des Harzthea­ters basiert auf dem gleich­na­mi­gen Roman von Umber­to Eco und wird in Zusam­men­ar­beit mit der Qued­lin­burg-Tou­ris­mus-Mar­ke­ting GmbH (QTM) und der Dom­schatz­ver­wal­tung Qued­lin­burg auf die Büh­ne gebracht. Die roma­ni­sche Basi­li­ka bil­det dabei die Kulis­se für das mit­tel­al­ter­li­che Kri­mi­nal­dra­ma.

Mit­tel­al­ter­li­cher Kri­mi­nal­fall in his­to­ri­scher Kulis­se

Im Mit­tel­punkt der Hand­lung steht der Fran­zis­ka­ner­mönch Wil­liam von Bas­ker­ville, der gemein­sam mit sei­nem jun­gen Beglei­ter Adson von Melk eine Rei­he mys­te­riö­ser Ver­bre­chen in einer abge­le­ge­nen Bene­dik­ti­ner­ab­tei unter­sucht.

Bei ihren Nach­for­schun­gen sto­ßen die bei­den auf ein geheim­nis­vol­les Buch, des­sen Inhalt die bestehen­den Macht­ver­hält­nis­se infra­ge stel­len könn­te. Die Geschich­te ver­bin­det einen Kri­mi­nal­fall mit gesell­schaft­li­chen und reli­giö­sen Kon­flik­ten des Mit­tel­al­ters. Dabei geht es unter ande­rem um Macht, Angst, Wis­sen und die Bedeu­tung des frei­en Den­kens.

Die Büh­nen­fas­sung stammt von Claus J. Frankl und wur­de von Ros­ma­rie Vog­ten­hu­ber-Frei­tag für das Harzthea­ter bear­bei­tet. Grund­la­ge ist die Roman­über­set­zung von Burk­hart Kroeber.

Erfolg­rei­che Insze­nie­rung wird fort­ge­setzt

Das Thea­ter­pro­jekt hat in Qued­lin­burg bereits eine län­ge­re Tra­di­ti­on. Schon 2007 sowie von 2013 bis 2019 wur­de das Mönchs­dra­ma in der Stifts­kir­che auf­ge­führt. Auch die jüngs­te Insze­nie­rung stieß auf gro­ßes Publi­kums­in­ter­es­se. Nach der Pre­mie­re waren alle sechs Vor­stel­lun­gen aus­ver­kauft.

Für die Wie­der­auf­nah­me 2027 über­nimmt Ros­ma­rie Vog­ten­hu­ber-Frei­tag erneut die Insze­nie­rung. Die musi­ka­li­sche Lei­tung liegt bei Tobi­as Mengs, für die Aus­stat­tung ist Ani­ta Fuchs ver­ant­wort­lich. Frank Schumm über­nimmt die Adap­ti­on des Büh­nen­bil­des.

In den Haupt­rol­len sind Ste­fan Wer­ner Dick als Wil­liam von Bas­ker­ville und Jan Sau­re als Adson von Melk zu erle­ben. Wei­te­re Rol­len über­neh­men unter ande­rem Arnold Hof­heinz, Fer­nan­do Blu­men­thal, Bene­dikt Flo­ri­an Schör­nig, Arnim Beu­tel, Eric Eisen­ach und Julia Sie­ben­schuh. Als Erzäh­ler ist Rolf Berg vom Band zu hören.

Zum Ensem­ble gehört außer­dem ein Mönch­schor. Die Pro­duk­ti­on erin­nert zugleich an Mar­tin Orth, der den Chor seit 2007 bis zu sei­nem Tod im Jahr 2022 gelei­tet und die Insze­nie­rung musi­ka­lisch mit­ge­prägt hat­te.

Sechs Auf­füh­run­gen im Sep­tem­ber 2027

Für die Wie­der­auf­nah­me in der Stifts­kir­che St. Ser­va­tii in Qued­lin­burg sind fol­gen­de Ter­mi­ne vor­ge­se­hen:

  • Frei­tag, 3. Sep­tem­ber 2027, 19.30 Uhr – Wie­der­auf­nah­me­pre­mie­re
  • Sams­tag, 4. Sep­tem­ber 2027, 19.30 Uhr
  • Sonn­tag, 5. Sep­tem­ber 2027, 18 Uhr
  • Don­ners­tag, 16. Sep­tem­ber 2027, 19.30 Uhr
  • Frei­tag, 17. Sep­tem­ber 2027, 19.30 Uhr
  • Sams­tag, 18. Sep­tem­ber 2027, 18 Uhr

Kar­ten­vor­ver­kauf hat begon­nen

Ein­tritts­kar­ten für die sechs Vor­stel­lun­gen sind ab sofort an den Thea­ter­kas­sen, bei den ange­schlos­se­nen Vor­ver­kaufs­stel­len sowie über die Qued­lin­burg-Tou­ris­mus-Mar­ke­ting GmbH erhält­lich.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Pro­duk­ti­on gibt es auf der Inter­net­sei­te des Harzthea­ters unter www.harztheater.de.

Foto: Eli­sa­beth Herold

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