Vier Jahr­hun­der­te Gitar­ren­mu­sik erklin­gen in Hah­nen­klee

Gitar­rist Hein Brüg­gen aus Stadt­ol­den­dorf ist am Don­ners­tag, 15. Okto­ber, um 19.30 Uhr in der Stab­kir­che Hah­nen­klee zu Gast. Auf dem Pro­gramm steht Musik aus vier Jahr­hun­der­ten. Der Ein­tritt ist frei, um eine Spen­de wird gebe­ten.

Das Kon­zert beginnt mit Wer­ken von Johann Sebas­ti­an Bach in Bear­bei­tun­gen für Kon­zert­gi­tar­re. Die klas­si­sche Epo­che ist außer­dem mit Musik des spa­ni­schen Kom­po­nis­ten und Gitar­ris­ten Fer­nan­do Sor ver­tre­ten.

Spa­ni­sche Musik und latein­ame­ri­ka­ni­sche Ein­flüs­se

Im wei­te­ren Ver­lauf spielt Brüg­gen roman­ti­sche Gitar­ren­kom­po­si­tio­nen aus Spa­ni­en. Zu hören sind Wer­ke von Feder­i­co Moreno Tor­ro­ba, Isaac Albé­niz und Fran­cis­co Tár­re­ga.

Der zwei­te Teil des Abends wid­met sich neue­rer Musik. Kom­po­si­tio­nen von Anto­nio Car­los Jobim und Astor Piaz­zolla zei­gen dabei die Ver­bin­dun­gen zwi­schen spa­ni­scher und latein­ame­ri­ka­ni­scher Musik. Stü­cke aus den Berei­chen Latin und Swing sowie eige­ne Kom­po­si­tio­nen ergän­zen das Pro­gramm.

Vie­le der gespiel­ten Wer­ke sind Jazz-Stan­dards, die ursprüng­lich für grö­ße­re Beset­zun­gen geschrie­ben wur­den. Brüg­gen hat sie für Solo­gi­tar­re bear­bei­tet und lässt dabei Raum für Impro­vi­sa­tio­nen.

Von Klas­sik und Jazz geprägt

Hein Brüg­gen begann im Alter von 13 Jah­ren Gitar­re zu spie­len und ent­wi­ckel­te früh eine beson­de­re Vor­lie­be für Jazz. Zu sei­nen Vor­bil­dern zählt Char­lie Byrd, des­sen Ver­bin­dung von Jazz und klas­si­scher Spiel­tech­nik auch Brüg­gens musi­ka­li­schen Weg beein­fluss­te.

Wei­te­re Ein­flüs­se stam­men von Jazz­mu­si­kern wie Bar­ney Kes­sel, Wes Mont­go­me­ry und Joe Pass sowie von klas­si­schen Gitar­ris­ten wie Andrés Sego­via, Nar­ciso Yepes und John Wil­liams. Brüg­gen tritt als Solist, im Gitar­ren­duo mit Hel­ge Preuß und gemein­sam mit dem Jazz­gei­ger Tho­mas Fren­ser als Magic Strings auf.

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