Die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) haben die Sanierung des Eisenbahnviadukts über die Bere bei Ilfeld weitgehend abgeschlossen. Ab 1. Oktober ist der Abschnitt zwischen Ilfeld Neanderklinik und Eisfelder Talmühle wieder durchgängig befahrbar. Damit können Züge aus Nordhausen wieder ohne Unterbrechung in den Harz fahren.
Seit dem 2. März war der Streckenabschnitt wegen der Arbeiten an dem 1948 errichteten Viadukt gesperrt. Für die ausfallenden Zugverbindungen hatte die HSB einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Bei einem Besichtigungstermin am sanierten Bauwerk informierten HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller und Eisenbahnbetriebsleiter Norman Just über die Arbeiten. An dem Termin nahmen unter anderem Nordhausens Oberbürgermeister Kai Buchmann, Harztors Bürgermeister Stephan Klante und Nordhausens Landrat Matthias Jendricke teil.
Dampfzug zum Brocken fährt wieder
Mit der Freigabe können Reisende aus Nordhausen, Niedersachswerfen und Ilfeld wieder mit Triebwagen und Dampfzügen über das Viadukt in das 140,4 Kilometer umfassende Streckennetz der HSB fahren. In den kommenden Wochen stehen noch Restarbeiten an. Eine erneute Streckensperrung ist dafür nach Angaben des Unternehmens nicht erforderlich.
Auch die tägliche Dampfzugverbindung um 10.33 Uhr von Nordhausen Nord über Niedersachswerfen und Ilfeld zum Brocken und zurück wird ab 1. Oktober wieder aufgenommen. Zusammen mit der morgendlichen Triebwagenverbindung um 7.54 Uhr ab Nordhausen Nord ist der Brocken aus Richtung Südharz damit wieder zweimal täglich per Zug erreichbar.
Das sanierte Viadukt ist nach Angaben der HSB das längste und höchste Brückenbauwerk des Unternehmens.
Foto: HSB / Dirk Bahnsen





























