Für einen erhol­sa­men Sonn­tag: Die schöns­ten Wan­der­we­ge im Harz

Sonntage eignen sich perfekt, um bei einer Wanderung im Harz Energie für die neue Woche zu tanken
Sonntage eignen sich perfekt, um bei einer Wanderung im Harz Energie für die neue Woche zu tanken

Wenn der Sonn­tag nach Ruhe, fri­scher Luft und einer klei­nen Aus­zeit vom All­tag ver­langt, ist der Harz das per­fek­te Rei­se­ziel. Zwi­schen dich­ten Wäl­dern, sanf­ten Berg­kup­pen, kla­ren Bächen und his­to­ri­schen Orten war­ten zahl­rei­che Wan­der­we­ge dar­auf, ent­deckt zu wer­den. Ob gemüt­li­cher Spa­zier­gang, aus­sichts­rei­che Rund­wan­de­rung oder sport­li­che Tour zum Bro­cken – im Harz fin­det sich für nahe­zu jedes Fit­ness­le­vel die pas­sen­de Stre­cke.

Gera­de für einen erhol­sa­men Sonn­tag im Harz muss es dabei nicht immer eine anspruchs­vol­le Tages­tour sein. Vie­le Wan­der­we­ge las­sen sich in weni­gen Stun­den bewäl­ti­gen und ver­bin­den Natur­er­leb­nis mit schö­nen Aus­sichts­punk­ten, idyl­li­schen Wald­we­gen und gemüt­li­chen Ein­kehr­mög­lich­kei­ten.

In die­sem Arti­kel stel­len wir eini­ge der schöns­ten Wan­der­we­ge im Harz vor und zei­gen, wel­che Tou­ren sich beson­ders für einen ent­spann­ten Sonn­tag eig­nen.

Wan­dern im Harz: Natur erle­ben und zur Ruhe kom­men

Der Harz gehört zu den abwechs­lungs­reichs­ten Mit­tel­ge­birgs­re­gio­nen Deutsch­lands. Der Natio­nal­park Harz, aus­ge­dehn­te Wäl­der, mys­ti­sche Hoch­moo­re, Gra­nit­klip­pen und zahl­rei­che Tal­sper­ren prä­gen die Land­schaft.

Beson­ders reiz­voll ist die Regi­on für alle, die beim Wan­dern nicht nur Kilo­me­ter sam­meln möch­ten. Vie­le Wege füh­ren durch stil­le Wald­ab­schnit­te, vor­bei an plät­schern­den Bächen und über Höhen­zü­ge mit beein­dru­cken­den Aus­bli­cken. Genau das macht den Harz zu einem idea­len Ziel für einen ent­spann­ten Wan­der­aus­flug am Sonn­tag.

Wer früh star­tet, kann die Ruhe des Wal­des genie­ßen, bevor belieb­te Wege stär­ker besucht wer­den. Anschlie­ßend bie­tet sich eine Ein­kehr in einem der zahl­rei­chen Gast­häu­ser, Cafés oder Restau­rants der Har­zer Orte an.

1. Der Bro­cken: Wan­dern zum höchs­ten Berg des Har­zes

Der Bro­cken ist das bekann­tes­te Wan­der­ziel im Harz und mit 1.141 Metern die höchs­te Erhe­bung des Mit­tel­ge­bir­ges. Eine Wan­de­rung auf den Bro­cken gehört für vie­le Besu­cher zu den Klas­si­kern.

Beson­ders beliebt ist der Auf­stieg von Schier­ke über den Ecker­lochstieg. Die Stre­cke führt durch den Natio­nal­park Harz und bie­tet unter­wegs typi­sche Land­schaf­ten des Hoch­har­zes. Je nach gewähl­ter Rou­te ist der Auf­stieg aller­dings durch­aus anspruchs­voll.

Oben ange­kom­men, war­tet ein beein­dru­cken­der Rund­blick über die Har­zer Berg­land­schaft – sofern das Wet­ter mit­spielt. Der Bro­cken ist für sein wech­sel­haf­tes Wet­ter bekannt, wes­halb war­me und wet­ter­fes­te Klei­dung auch an son­ni­gen Tagen emp­feh­lens­wert ist.

Gut zu wis­sen: Wer einen wirk­lich ruhi­gen Sonn­tag ver­brin­gen möch­te, soll­te den Bro­cken außer­halb der beson­ders stark besuch­ten Zei­ten erkun­den. Alter­na­tiv lässt sich der Auf­stieg mit einer Fahrt der Bro­cken­bahn kom­bi­nie­ren.

Geeig­net für: geüb­te Wan­de­rer und alle, die eine sport­li­che­re Sonn­tags­tour suchen.

2. Rund um den Oder­teich: Ent­spannt wan­dern im Natio­nal­park Harz

Wer eine ruhi­ge­re Alter­na­ti­ve zum Bro­cken sucht, fin­det rund um den Oder­teich eine beson­ders reiz­vol­le Wan­der­land­schaft. Der his­to­ri­sche Stau­see liegt mit­ten im Natio­nal­park Harz und ist von Wald und typi­scher Hoch­har­zer Natur umge­ben.

Die Wege rund um den Oder­teich eig­nen sich her­vor­ra­gend, um dem All­tag für eini­ge Stun­den zu ent­kom­men. Statt stei­ler Anstie­ge ste­hen hier Natur­be­ob­ach­tun­gen, Wald­at­mo­sphä­re und die beson­de­re Land­schaft im Mit­tel­punkt.

Gera­de am Sonn­tag ist die Gegend eine gute Wahl für alle, die beim Wan­dern vor allem Erho­lung suchen. An man­chen Stel­len erge­ben sich schö­ne Bli­cke über das Was­ser, wäh­rend schma­le Wald­we­ge durch die umlie­gen­de Land­schaft füh­ren.

Geeig­net für: Fami­li­en, Natur­lieb­ha­ber und alle, die eine eher ent­spann­te Wan­de­rung bevor­zu­gen.

3. Lie­bes­bank­weg in Hah­nen­klee: Roman­tisch und abwechs­lungs­reich

Der Lie­bes­bank­weg in Hah­nen­klee zählt zu den beson­de­ren Wan­der­we­gen im Harz. Der Rund­weg ist vor allem bei Paa­ren beliebt, eig­net sich aber eben­so für Fami­li­en und alle, die eine abwechs­lungs­rei­che, gemüt­li­che Tour suchen.

Ent­lang des Weges laden zahl­rei­che indi­vi­du­ell gestal­te­te Bän­ke zu einer Pau­se ein. Dazu kom­men schö­ne Aus­bli­cke über die Har­zer Land­schaft und inter­es­san­te Sta­tio­nen am Weges­rand.

Der Lie­bes­bank­weg ver­bin­det damit genau das, was eine gelun­ge­ne Sonn­tags­tour aus­macht: Bewe­gung, Natur und vie­le Mög­lich­kei­ten, zwi­schen­durch inne­zu­hal­ten.

Wer möch­te, kann den Wan­der­aus­flug mit einem Besuch in Hah­nen­klee ver­bin­den. Auch die his­to­ri­sche Stab­kir­che ist einen Abste­cher wert.

Geeig­net für: Paa­re, Fami­li­en und Genuss­wan­de­rer.

4. Teu­fels­mau­er bei Tha­le: Wan­dern mit spek­ta­ku­lä­rer Aus­sicht

Eine der mar­kan­tes­ten Land­schaf­ten im Harz ist die Teu­fels­mau­er. Die impo­san­te Fels­for­ma­ti­on erstreckt sich über meh­re­re Kilo­me­ter und gehört zu den bekann­tes­ten Natur­se­hens­wür­dig­kei­ten der Regi­on.

Beson­ders beliebt ist der Bereich rund um Tha­le und Blan­ken­burg. Der Weg über die Fel­sen bie­tet eine ganz ande­re Land­schaft als die typi­schen Wäl­der des Hoch­har­zes. Statt dich­ter Fich­ten­wäl­der domi­nie­ren hier Fel­sen, offe­ne Flä­chen und wei­te Aus­bli­cke.

Der bekann­tes­te Abschnitt führt über den Kamm­weg der Teu­fels­mau­er. Eini­ge Pas­sa­gen kön­nen schmal und stei­nig sein, wes­halb fes­tes Schuh­werk wich­tig ist.

Für einen Sonn­tag lässt sich die Wan­de­rung fle­xi­bel pla­nen. Wer nicht die gesam­te Teu­fels­mau­er erkun­den möch­te, kann sich auf einen kür­ze­ren Abschnitt kon­zen­trie­ren und anschlie­ßend in einem der umlie­gen­den Orte ein­keh­ren.

Geeig­net für: Wan­de­rer, die spek­ta­ku­lä­re Land­schaf­ten und Aus­sichts­punk­te lie­ben.

5. Bode­tal bei Tha­le: Wild­ro­man­tik mit­ten im Harz

Das Bode­tal zählt zu den ein­drucks­volls­ten Natur­land­schaf­ten des Har­zes. Der Fluss Bode hat sich tief in das Gestein ein­ge­schnit­ten und eine beein­dru­cken­de Schlucht­land­schaft geschaf­fen.

Eine Wan­de­rung durch das Bode­tal ver­mit­telt bei­na­he das Gefühl, in einer alpi­nen Land­schaft unter­wegs zu sein. Fels­wän­de ragen auf, die Bode beglei­tet den Weg und dich­ter Wald sorgt für eine beson­de­re Atmo­sphä­re.

Eine belieb­te Rou­te führt von Tha­le durch das Bode­tal in Rich­tung Tre­se­burg. Je nach Kon­di­ti­on und Pla­nung kann dar­aus eine län­ge­re Wan­de­rung wer­den. Wer es gemüt­li­cher ange­hen möch­te, kann die Tour ent­spre­chend ver­kür­zen.

Beson­ders schön ist das Bode­tal an son­ni­gen Herbst­ta­gen, wenn sich das Laub ver­färbt. Aber auch im Früh­ling und Som­mer sorgt die Nähe zum Was­ser für eine ange­neh­me Atmo­sphä­re.

Geeig­net für: Natur­lieb­ha­ber und Wan­de­rer mit etwas Kon­di­ti­on.

6. Hexen­tanz­platz und Ross­trap­pe: Har­zer Klas­si­ker mit Aus­sicht

Rund um Tha­le las­sen sich gleich meh­re­re Sehens­wür­dig­kei­ten mit­ein­an­der ver­bin­den. Der Hexen­tanz­platz und die Ross­trap­pe gehö­ren zu den bekann­tes­ten Aus­flugs­zie­len des Har­zes und bie­ten spek­ta­ku­lä­re Aus­bli­cke über das Bode­tal.

Wer ger­ne wan­dert, kann die Aus­sichts­punk­te in eine Rund­tour inte­grie­ren. Dabei lässt sich die Wan­de­rung je nach gewünsch­ter Län­ge und Schwie­rig­keit gestal­ten.

Der beson­de­re Reiz die­ser Gegend liegt in der Kom­bi­na­ti­on aus Natur und Har­zer Sagen­welt. Die Geschich­ten rund um Hexen, Fel­sen und mys­ti­sche Orte gehö­ren fest zur regio­na­len Kul­tur und machen die Wan­de­rung auch für Fami­li­en inter­es­sant.

Geeig­net für: Fami­li­en, Ein­stei­ger und Besu­cher, die Natur und Sehens­wür­dig­kei­ten ver­bin­den möch­ten.

7. Ilse­stein bei Ilsen­burg: Eine ruhi­ge Tour mit Aus­sicht

Der Ilse­stein ober­halb von Ilsen­burg ist ein her­vor­ra­gen­des Ziel für eine kür­ze­re Wan­de­rung. Der mar­kan­te Gra­nit­fel­sen liegt mit­ten im Wald und bie­tet einen schö­nen Blick auf die Umge­bung.

Der Auf­stieg ist zwar stel­len­wei­se stei­ler, ins­ge­samt lässt sich die Tour aber gut als halb­tä­gi­ger Aus­flug gestal­ten. Beson­ders ange­nehm ist die Wan­de­rung, wenn man anschlie­ßend noch durch die his­to­ri­sche Alt­stadt von Ilsen­burg spa­ziert.

Ilsen­burg eig­net sich außer­dem als Aus­gangs­punkt für wei­te­re Wan­de­run­gen in Rich­tung Bro­cken und Natio­nal­park.

Geeig­net für: Wan­de­rer, die eine über­schau­ba­re Tour mit Aus­sicht suchen.

8. Wer­ni­ge­ro­de: Wan­dern rund um die bun­te Stadt am Harz

Wer­ni­ge­ro­de ist nicht nur wegen sei­nes his­to­ri­schen Rat­hau­ses und der bun­ten Fach­werk­häu­ser ein belieb­tes Rei­se­ziel. Die Stadt liegt direkt am Harz und ist ein her­vor­ra­gen­der Aus­gangs­punkt für Wan­de­run­gen.

Eine beson­ders belieb­te Kom­bi­na­ti­on ist ein Spa­zier­gang durch die Alt­stadt mit einer Wan­de­rung hin­auf zum Schloss Wer­ni­ge­ro­de. Von dort bie­ten sich schö­ne Aus­bli­cke über die Stadt und die umlie­gen­den Höhen­zü­ge.

Wer noch wei­ter wan­dern möch­te, kann die Tour in Rich­tung Agnes­berg und durch die umlie­gen­den Wäl­der ver­län­gern.

Der Vor­teil: Nach der Wan­de­rung war­tet die his­to­ri­sche Innen­stadt mit Cafés und Restau­rants. Damit lässt sich ein Sonn­tag im Harz ide­al mit Kul­tur, Natur und Genuss ver­bin­den.

Geeig­net für: Fami­li­en, Ein­stei­ger und Städ­te­rei­sen­de, die Wan­dern mit Sight­see­ing ver­bin­den möch­ten.

9. Stei­ner­ne Ren­ne: Was­ser­fäl­le und Wald­we­ge

Etwas außer­halb von Wer­ni­ge­ro­de liegt die Stei­ner­ne Ren­ne, ein wild­ro­man­ti­sches Tal mit einem rau­schen­den Gebirgs­bach und zahl­rei­chen Fels­for­ma­tio­nen.

Die Wan­de­rung führt ent­lang des Was­sers durch eine abwechs­lungs­rei­che Wald­land­schaft. Das Plät­schern und Rau­schen des Baches sorgt dabei für eine beson­ders ent­spann­te Atmo­sphä­re.

Die Stei­ner­ne Ren­ne ist ein schö­nes Ziel für alle, die beim Wan­dern ger­ne mög­lichst viel Natur erle­ben möch­ten. Gleich­zei­tig lässt sich der Aus­flug gut mit einem Auf­ent­halt in Wer­ni­ge­ro­de kom­bi­nie­ren.

Geeig­net für: Natur­lieb­ha­ber, Fami­li­en mit grö­ße­ren Kin­dern und Genuss­wan­de­rer.

10. Der Har­zer-Hexen-Stieg: Für län­ge­re Wan­der­aben­teu­er

Wer nicht nur einen Sonn­tag, son­dern gleich meh­re­re Tage im Harz wan­dern möch­te, soll­te den Har­zer-Hexen-Stieg ken­nen­ler­nen.

Der Fern­wan­der­weg führt quer durch den Harz und ver­bin­det zahl­rei­che land­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Höhe­punk­te. Dabei geht es durch Wäl­der, über Hoch­flä­chen und ent­lang his­to­ri­scher Orte.

Für einen ein­zel­nen Sonn­tag muss man natür­lich nicht die gesam­te Stre­cke absol­vie­ren. Vie­le Teil­stü­cke eig­nen sich her­vor­ra­gend für Tages­wan­de­run­gen.

Der Har­zer-Hexen-Stieg ist damit eine gute Inspi­ra­ti­on für alle, die nach ihrem ers­ten Wan­der­aus­flug im Harz Lust auf mehr bekom­men.

Geeig­net für: erfah­re­ne Wan­de­rer und Mehr­ta­ges­tou­ren.

Wel­che Wan­de­rung eig­net sich am bes­ten für einen ent­spann­ten Sonn­tag?

Nicht jeder möch­te sei­nen Sonn­tag mit einem schweiß­trei­ben­den Auf­stieg ver­brin­gen. Zum Glück bie­tet der Harz eine gro­ße Aus­wahl an Wan­de­run­gen mit unter­schied­li­chen Schwie­rig­keits­gra­den.

Wan­der­ziel Cha­rak­ter Beson­ders geeig­net für
Bro­cken anspruchs­voll, aus­sichts­reich sport­li­che Wan­de­rer
Oder­teich ruhig, natur­nah Erho­lungs­su­chen­de
Lie­bes­bank­weg gemüt­lich, roman­tisch Paa­re und Fami­li­en
Teu­fels­mau­er fel­sig, aus­sichts­reich Natur­lieb­ha­ber
Bode­tal wild­ro­man­tisch, abwechs­lungs­reich Wan­de­rer mit Kon­di­ti­on
Hexen­tanz­platz abwechs­lungs­reich Fami­li­en und Ein­stei­ger
Ilse­stein kurz und aus­sichts­reich Halb­ta­ges­tou­ren
Wer­ni­ge­ro­de Natur + Kul­tur Ein­stei­ger und Fami­li­en
Stei­ner­ne Ren­ne was­ser­reich, idyl­lisch Genuss­wan­de­rer
Har­zer-Hexen-Stieg mehr­tä­gig erfah­re­ne Wan­de­rer

Die schöns­ten Wan­der­zei­ten im Harz

Der Harz ist grund­sätz­lich zu jeder Jah­res­zeit ein attrak­ti­ves Wan­der­ziel. Den­noch hat jede Sai­son ihren eige­nen Reiz.

Früh­ling: Wenn der Wald erwacht

Im Früh­ling ver­wan­delt sich der Harz lang­sam wie­der in eine grü­ne Land­schaft. Bäche füh­ren häu­fig reich­lich Was­ser und ers­te Pflan­zen brin­gen Far­be in den Wald.

Wer mil­de Tem­pe­ra­tu­ren bevor­zugt, fin­det im Früh­ling gute Bedin­gun­gen für län­ge­re Spa­zier­gän­ge.

Som­mer: Früh star­ten lohnt sich

An war­men Som­mer­ta­gen sind schat­ti­ge Wald­we­ge beson­ders ange­nehm. Für belieb­te Zie­le emp­fiehlt es sich, früh auf­zu­bre­chen.

Eine Wan­de­rung am Mor­gen lässt sich anschlie­ßend wun­der­bar mit einem ent­spann­ten Mit­tag­essen oder einem Besuch in einem Har­zer Ort ver­bin­den.

Herbst: Die wohl stim­mungs­volls­te Jah­res­zeit

Der Herbst gehört für vie­le Wan­de­rer zu den schöns­ten Jah­res­zei­ten im Harz. Die Wäl­der ver­wan­deln sich in ein far­ben­präch­ti­ges Pan­ora­ma, wäh­rend kla­re Tage für wei­te Aus­sich­ten sor­gen.

Gera­de die Wan­der­we­ge rund um Wer­ni­ge­ro­de, Ilsen­burg, Tha­le und Hah­nen­klee sind dann beson­ders reiz­voll.

Win­ter: Mär­chen­haf­te Wan­der­land­schaf­ten

Im Win­ter kann der Harz bei Schnee bei­na­he mär­chen­haft wir­ken. Gleich­zei­tig kön­nen Wege ver­eist oder ver­schneit sein. Des­halb soll­ten Wan­de­rer im Win­ter beson­ders auf geeig­ne­te Klei­dung und fes­tes Schuh­werk ach­ten.

Tipps für einen gelun­ge­nen Wan­der­sonn­tag im Harz

Damit die Wan­de­rung wirk­lich zur Erho­lung wird, lohnt es sich, den Tag nicht zu voll zu pla­nen.

Früh los­ge­hen: Wer früh star­tet, erlebt vie­le Wan­der­we­ge beson­ders ruhig.

Wet­ter prü­fen: Im Harz kann sich das Wet­ter schnell ändern. Beson­ders in höhe­ren Lagen sind die Bedin­gun­gen häu­fig deut­lich anders als im Tal.

Fes­tes Schuh­werk tra­gen: Auch ver­meint­lich leich­te Wan­der­we­ge kön­nen wur­ze­lig, stei­nig oder bei Näs­se rut­schig sein.

Was­ser und Pro­vi­ant ein­pa­cken: Nicht an jeder Stre­cke gibt es kurz­fris­tig eine Ein­kehr­mög­lich­keit.

Pau­sen ein­pla­nen: Eine Wan­de­rung muss kein Wett­lauf sein. Gera­de am Sonn­tag soll­te Zeit für Aus­sichts­punk­te und klei­ne Pau­sen blei­ben.

Auf den Wegen blei­ben: Beson­ders im Natio­nal­park und in geschütz­ten Berei­chen ist es wich­tig, die aus­ge­wie­se­nen Wege nicht zu ver­las­sen.

Öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel nut­zen: Vie­le Har­zer Wan­der­zie­le las­sen sich mit Bahn oder Bus errei­chen. Das kann beson­ders bei Rund­wan­de­run­gen mit unter­schied­li­chen Start- und Ziel­punk­ten prak­tisch sein.

Wan­dern und Ein­keh­ren: So wird der Sonn­tag per­fekt

Was wäre eine Wan­de­rung im Harz ohne eine gemüt­li­che Ein­kehr? Nach eini­gen Stun­den Bewe­gung schme­cken regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten gleich dop­pelt so gut.

Typi­sche Gerich­te der Regi­on rei­chen von def­ti­ger Haus­manns­kost bis zu süßen Spe­zia­li­tä­ten. Je nach Aus­gangs­ort fin­den sich Gast­häu­ser, Cafés und Restau­rants direkt an oder nahe den Wan­der­we­gen.

Beson­ders prak­tisch ist es, vor der Wan­de­rung zu prü­fen, wel­che Ein­kehr­mög­lich­kei­ten am Sonn­tag tat­säch­lich geöff­net sind. Öff­nungs­zei­ten kön­nen je nach Sai­son vari­ie­ren.

Was soll­te man für eine Harz-Wan­de­rung ein­pa­cken?

Für eine klas­si­sche Sonn­tags­tour reicht meist eine über­schau­ba­re Aus­rüs­tung:

  • fes­tes und beque­mes Wan­der­schuh­werk
  • wet­ter­fes­te Jacke
  • aus­rei­chend Trink­was­ser
  • klei­ner Ruck­sack
  • Snacks oder Pro­vi­ant
  • Han­dy mit gela­de­nem Akku
  • Wan­der­kar­te oder zuver­läs­si­ge Navi­ga­ti­ons-App
  • Son­nen­schutz
  • je nach Jah­res­zeit zusätz­li­che war­me Klei­dung

Bei län­ge­ren oder abge­le­ge­nen Tou­ren soll­te die Aus­rüs­tung ent­spre­chend erwei­tert wer­den.

Ein Sonn­tag im Harz: Mehr als nur Wan­dern

Der beson­de­re Reiz des Har­zes liegt dar­in, dass sich Wan­dern her­vor­ra­gend mit ande­ren Akti­vi­tä­ten kom­bi­nie­ren lässt. Nach einer Tour durch den Wald kann ein Besuch einer his­to­ri­schen Alt­stadt fol­gen. Auch Bur­gen, Schlös­ser, Berg­wer­ke, Muse­en und tra­di­tio­nel­le Har­zer Orte bie­ten sich als Ergän­zung an.

So muss ein Sonn­tag nicht aus­schließ­lich aus Wan­dern bestehen. Eine kur­ze Vor­mit­tags­tour, ein gutes Mit­tag­essen und anschlie­ßend ein gemüt­li­cher Spa­zier­gang durch einen Fach­werk­ort kön­nen genau­so erhol­sam sein wie eine lan­ge Berg­wan­de­rung.

Die schöns­ten Wan­der­we­ge im Harz für einen erhol­sa­men Sonn­tag

Ob spek­ta­ku­lä­re Fel­sen, stil­le Wäl­der, rau­schen­de Bäche oder wei­te Aus­bli­cke – der Harz bie­tet eine beein­dru­cken­de Viel­falt an Wan­der­we­gen. Für einen erhol­sa­men Sonn­tag im Harz muss es dabei nicht unbe­dingt der Auf­stieg zum Bro­cken sein.

Wer es gemüt­lich mag, fin­det rund um den Oder­teich, den Lie­bes­bank­weg oder die Stei­ner­ne Ren­ne reiz­vol­le Mög­lich­kei­ten. Wer spek­ta­ku­lä­re Land­schaf­ten bevor­zugt, ist an der Teu­fels­mau­er oder im Bode­tal rich­tig. Und wer Wan­dern mit Kul­tur ver­bin­den möch­te, kann Wer­ni­ge­ro­de oder Tha­le als Aus­gangs­punkt wäh­len.

Eines haben die schöns­ten Wan­der­we­ge im Harz gemein­sam: Sie brin­gen Abstand vom All­tag, Bewe­gung an der fri­schen Luft und die Mög­lich­keit, die beson­de­re Natur des Mit­tel­ge­bir­ges ganz in Ruhe zu genie­ßen.

Der per­fek­te Sonn­tag im Harz muss des­halb nicht kom­pli­ziert sein: Wan­der­schu­he anzie­hen, Ruck­sack packen, einen schö­nen Weg aus­wäh­len und ein­fach los­lau­fen.

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