Gos­lar tes­tet neue Nut­zung für den Sper­lings­platz

Am Sper­lings­platz am obe­ren Ende der Bäcker­stra­ße zur Markt­stra­ße ist eine tem­po­rä­re Gas­tro- und Akti­ons­flä­che ent­stan­den. Das rund zehn Qua­drat­me­ter gro­ße Are­al soll in den Som­mer­mo­na­ten zum Ver­wei­len ein­la­den und den Rand­be­reich der Gos­la­rer Innen­stadt bele­ben.

Aus­ge­stat­tet ist die Flä­che mit einem Tisch, vier Bän­ken, Blu­men­kü­beln und Müll­ei­mern. Tief­bau­ar­bei­ten waren dafür nicht erfor­der­lich. Die Maß­nah­me gehört zum Pro­jekt Gos­lar geht vor­an und wird im Rah­men des Bun­des­pro­gramms Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren umge­setzt.

Zwei­mo­na­ti­ge Erpro­bungs­pha­se

Die Stadt will zunächst beob­ach­ten, wie die neue Auf­ent­halts­flä­che ange­nom­men und genutzt wird. Nach einer zwei­mo­na­ti­gen Erpro­bungs­pha­se ist eine gemein­sa­me Aus­wer­tung vor­ge­se­hen.

In die­sem Jahr soll die Aus­stat­tung abhän­gig von der Wit­te­rung bis in den Okto­ber ste­hen blei­ben. Für die Ein­rich­tung ent­fal­len vor­über­ge­hend drei Park­plät­ze. Zusätz­lich wur­de in der Bäcker­stra­ße eine tem­po­rä­re Lie­fer­zo­ne ein­ge­rich­tet.

Die Pla­nungs- und Umset­zungs­kos­ten lie­gen nach Anga­ben der Stadt bei rund 22.000 Euro brut­to. Die Pla­nungs­kos­ten wer­den im Rah­men des För­der­pro­gramms zu 90 Pro­zent bezu­schusst.

Flä­che steht allen offen

Die Gestal­tung erin­nert an einen soge­nann­ten Scha­ni­gar­ten, ist aber kei­nem gas­tro­no­mi­schen Betrieb fest zuge­ord­net. Es gibt weder eine Bedie­nung noch einen ein­zel­nen Betrei­ber. Die Flä­che steht allen Besu­che­rin­nen und Besu­chern der Innen­stadt offen und soll auch für unter­schied­li­che Aktio­nen genutzt wer­den kön­nen.

Für die Nut­zung gel­ten die Bestim­mun­gen der städ­ti­schen Sicher­heits- und Ord­nungs­sat­zung. Ab 22 Uhr gilt die fest­ge­leg­te Ruhe­zeit.

Meh­re­re Gewer­be­trei­ben­de vor Ort unter­stüt­zen das Pro­jekt. Die Stadt sieht in der Flä­che einen mög­li­chen Bau­stein für die wei­te­re Ent­wick­lung des Quar­tiers und will Erfah­run­gen damit sam­meln, wie öffent­li­cher Raum fle­xi­bel und zeit­wei­se anders genutzt wer­den kann.

Foto: Stadt Gos­lar

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