Wer­ni­ge­ro­de setzt Turm­spit­ze des Kon­zert­hau­ses Lieb­frau­en wie­der auf

Die Turm­spit­ze des Kon­zert­hau­ses Lieb­frau­en in Wer­ni­ge­ro­de ist wie­der an ihrem ange­stamm­ten Platz. Am Sams­tag, 8. August 2026, wur­de die Turm­be­krö­nung im Rah­men einer fei­er­li­chen Ver­an­stal­tung auf­ge­setzt. Damit ist ein wei­te­rer sicht­ba­rer Schritt bei den Arbei­ten an dem his­to­ri­schen Bau­werk abge­schlos­sen.

Die Ver­an­stal­tung begann um 11 Uhr. Ein Gos­pel­chor beglei­te­te die Zere­mo­nie musi­ka­lisch, Ober­bür­ger­meis­ter Tobi­as Kascha begrüß­te die zahl­rei­chen Besu­che­rin­nen und Besu­cher. Da die Turm­spit­ze vor­aus­sicht­lich vie­le Jahr­zehn­te an ihrem Platz blei­ben wird, dürf­te sich ein ver­gleich­ba­rer Anlass erst in fer­ner Zukunft wie­der­ho­len.

Zeit­kap­sel bewahrt Erin­ne­run­gen

Vor dem Auf­set­zen der Turm­spit­ze wur­de eine Zeit­kap­sel im Turm unter­ge­bracht. Sie ent­hält Doku­men­te und Erin­ne­rungs­stü­cke zur jün­ge­ren Geschich­te des Kon­zert­hau­ses und der Stadt Wer­ni­ge­ro­de.

Dazu gehö­ren Stadt­rats­be­schlüs­se zum Umbau der Lieb­frau­en­kir­che zum Kon­zert­haus aus den Jah­ren 2004 bis 2024, das Ver­an­stal­tungs­heft des Kon­zert­hau­ses für 2026 sowie Bil­der vom Umbau der Kir­che. Hin­zu kom­men ein Schlüs­sel zum Ein­gang des Kon­zert­hau­ses, eine Aus­ga­be der Volks­stim­me und ein Brief von Ober­bür­ger­meis­ter Tobi­as Kascha.

In sei­nem Schrei­ben rich­tet Kascha den Blick auf die kom­men­den Gene­ra­tio­nen. Er äußert die Hoff­nung, dass die Welt­of­fen­heit und Freund­lich­keit der Men­schen sowie das viel­fäl­ti­ge kul­tu­rel­le Leben Wer­ni­ge­ro­des auch in 150 Jah­ren erhal­ten sein wer­den.

Blick über Wer­ni­ge­ro­de

Wäh­rend der Ver­an­stal­tung konn­ten Besu­che­rin­nen und Besu­cher außer­dem die Trep­pe im Inne­ren des Turms besich­ti­gen und den Aus­blick über die Stadt genie­ßen.

Mit der Rück­kehr der Turm­spit­ze erhält das Kon­zert­haus Lieb­frau­en ein prä­gen­des Ele­ment zurück. Die im Turm ein­ge­la­ger­te Zeit­kap­sel soll zugleich ein Stück Gegen­wart für künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen bewah­ren.

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