Die Hördener Brunnenbauer können sich über eine Spende in Höhe von 500 Euro freuen. Das Geld stammt aus dem Jubiläumsfest zum 40-jährigen Bestehen der Hördener Grillhütte, das die Dorfgemeinschaft am 9. Mai gefeiert hatte.
Organisiert wurde das Fest von Verwalterin Annika Bode-Gödeke. Sie erinnerte damit auch an ihren verstorbenen Vater Heinz Bierwirth, der die Grillhütte 37 Jahre lang mit großem Einsatz betreut hatte. Zahlreiche Gäste sorgten bei der Feier für eine gute Stimmung und machten das Jubiläum zu einem besonderen Ereignis.
Bereits im Vorfeld war angekündigt worden, dass ein Teil der Einnahmen den Brunnenbauern zugutekommen soll. Am 25. Juni übergab Annika Bode-Gödeke schließlich die Spende an die ehrenamtliche Gruppe. Dort war die Freude groß, denn mit einer solchen Summe hatten die Mitglieder nicht gerechnet.
Einsatz für das Ortsbild
Die Hördener Brunnenbauer engagieren sich seit fast zehn Jahren für die Verschönerung des Ortsbildes. Alle Projekte werden seit Beginn ausschließlich durch Spenden finanziert.
Den Anfang machte der liebevoll gestaltete Osterbrunnen. Später folgte der festlich geschmückte Weihnachtsbrunnen. 2019 entstand erstmals die Kürbispyramide. Die dafür benötigten Kürbisse bauen die Brunnenbauer selbst an und ernten sie auch selbst. Dafür wurde eigens ein Feld gepachtet.
Zwei Jahre später kam die inzwischen weit über Hörden hinaus bekannte Weihnachtspyramide hinzu. Die aufwendig gefertigte Holzkonstruktion stammt von Mario Bierwirth, der seine handwerklichen Fähigkeiten seit Jahren in die Projekte der Brunnenbauer einbringt.
Neues Projekt in Arbeit
Aktuell arbeitet die Gruppe an einem neuen Vorhaben: einem mehr als zwei Meter großen Hördener Wappen in 3D. Die Spende aus dem Grillhütten-Jubiläum kommt dafür zur richtigen Zeit und hilft bei der Finanzierung.
Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz leisten die Brunnenbauer seit einem Jahrzehnt einen wichtigen Beitrag zur Ortsverschönerung und zum Gemeinschaftsleben in Hörden. Damit die Tradition fortgeführt werden kann, bleibt die Gruppe weiter auf Spenden, neue Ideen und zusätzliche Unterstützung angewiesen.
































