Das Land Niedersachsen will die Stiftung „Welterbe im Harz“ künftig mit zusätzlichen Mitteln unterstützen. Im Entwurf des Doppelhaushalts 2027/2028 sind dafür jährlich 100.000 Euro als zusätzliche Landesmittel vorgesehen.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Alexander Saade begrüßt die geplante Förderung. Das UNESCO-Welterbe im Harz sei nicht nur ein touristisches Aushängeschild, sondern auch ein wichtiger Teil der regionalen Geschichte und Identität. Die zusätzlichen Mittel sollen den Erhalt des Kulturerbes stärken.
Die Stiftung betreut unter anderem das Oberharzer Wasserregal, das Kloster Walkenried und das Bergwerk Rammelsberg. Damit trägt sie wesentlich zum Erhalt einer der bedeutenden UNESCO-Welterbestätten Deutschlands bei.
Kulturpaket für Niedersachsen
Kulturminister Falko Mohrs verweist auf das geplante Kulturpaket des Landes. Niedersachsen wolle Kulturangebote im ganzen Land langfristig sichern und weiterentwickeln. Dazu sollen Förderungen verstetigt, bauliche Maßnahmen unterstützt und Tarifkostensteigerungen ausgeglichen werden.
Insgesamt sieht das Land in den kommenden beiden Jahren 19,5 Millionen Euro zusätzlich für Ehrenamt und Kultur in der Fläche vor. Ab 2027 sollen dauerhaft 9 Millionen Euro, ab 2028 10,5 Millionen Euro zusätzlich in Kultur, Theater, Soziokultur und weitere Kultureinrichtungen fließen. Insgesamt profitieren nach Angaben des Landes 23 Projektlinien, Verbände und Institutionen.
Saade betont die Bedeutung von Kultur gerade im ländlichen Raum. Sie stärke Begegnung, Zusammenhalt und die Attraktivität von Städten und Gemeinden.
Der Haushaltsentwurf wird nun im Niedersächsischen Landtag beraten. Die vorgesehenen Förderungen stehen unter dem Vorbehalt der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2027/2028 durch den Landtag.
































