Die Aula Academica der TU Clausthal bot am Samstagabend einen musikalischen Gegenpol zur sommerlichen Hitze. Rund 150 Gäste kamen zum Semesterabschlusskonzert der TU Big Band und des singING TUC Rock‑, Pop- & Jazz-Chors.
Unter dem Motto Rock, Pop, Hip Hop, Rap, Techno, House präsentierten die beiden Ensembles ein abwechslungsreiches Programm. Die Beiträge der Big Band gingen unter anderem auf einen offenen Komponistenworkshop mit Prof. Ansgar Striepens zurück. Der Jazz-Chor brachte bekannte Pop-Klassiker auf die Bühne, arrangiert von Chorleiter André Wenauer.
Von Pop-Klassikern bis Chorgesang
Der Chor eröffnete den Abend mit Mark Forsters Sowieso. Es folgten unter anderem All My Loving von den Beatles, Geh aus mein Herz von Paul Gerhardt und Killing Me Softly. Auch Surfin’ USA von den Beach Boys und ein ABBA-Medley gehörten zum Programm.
Besonders überzeugte der Chor damit, dass alle Stücke auswendig vorgetragen wurden. Dadurch entstand eine lebendige Verbindung zum Publikum, das mehrfach begeistert mitklatschte.
Big Band mit Improvisation und Energie
Nach der Pause übernahm die Big Band die Bühne. Mit Fire, einer Interpretation der Moritat von Mackie Messer sowie One Trick Pony von Paul Simon zeigte das Ensemble seine stilistische Bandbreite. Improvisationssoli, unter anderem von Vera Hörner am Tenorsaxophon, wurden mit viel Applaus belohnt.
Auch energiegeladene Techno-Stücke wie RAW und Aurora prägten den zweiten Teil des Abends. Sie entstanden im Zusammenhang mit einem Workshop mit Trompeter Hans Christian Stephan von der Techno Marching Band Meute. Weitere Soli von Göran Braedt, Hartwig von Hartmann und Mario Röttger sorgten für zusätzliche Höhepunkte.
Mit Yo, Josquin verband die Big Band Hip-Hop-Elemente mit Anklängen an den Renaissancekomponisten Josquin Des Prez. Sebastian Maier setzte dabei am Stagepiano einen weiteren musikalischen Akzent.
Spenden für Erdbebenhilfe
Zum Abschluss erklangen Klassiker wie Ain’t Got No von Nina Simone und Klar von Jan Delay. Für die Gesangssolisten Olga Sokolova, Sonja Pilgermann und Gunnar Haars gab es viel Beifall.
Die Gäste unterstützten zudem die Erdbebenhilfe in Venezuela mit Spenden für die ausgegebenen Getränke. Voraussichtlich können die Ensembles einen dreistelligen Betrag an eine Hilfsorganisation überweisen.
































