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Ein­fach hei­ra­ten macht Trau­ung ohne gro­ßen Auf­wand mög­lich

Vanes­sa und Gor­don hat­ten Fami­lie und Freun­de eigent­lich zur Tau­fe ihrer Toch­ter in die roman­tisch geschmück­te Markt­kir­che in Oster­ode ein­ge­la­den. Erst nach und nach wur­de den Gäs­ten klar, dass an die­sem Tag noch mehr geplant war: Das Paar hat­te sich für die Akti­on Ein­fach hei­ra­ten ent­schie­den und über­rasch­te sei­ne Ver­wand­ten und Freun­de mit einer kirch­li­chen Trau­ung.

Zunächst wur­de die Tau­fe gefei­ert, anschlie­ßend folg­te die Trau­ung. Für Vanes­sa und Gor­don war es eine Mög­lich­keit, den lan­ge auf­ge­scho­be­nen Schritt nach­zu­ho­len – fei­er­lich und roman­tisch, aber ohne gro­ßen Pla­nungs­auf­wand und Stress.

Das For­mat Ein­fach hei­ra­ten wird von evan­ge­li­schen Kir­chen in ganz Deutsch­land ange­bo­ten. Ziel ist es, Paa­ren eine nied­rig­schwel­li­ge Mög­lich­keit zu geben, ihre Lie­be zu fei­ern und Got­tes Segen zu erhal­ten – teils auch spon­tan. An 370 Orten gab es am ver­gan­ge­nen Frei­tag ent­spre­chen­de Ange­bo­te.

Auch im Kir­chen­kreis Har­zer Land betei­lig­ten sich meh­re­re Kir­chen. In Oster­ode berei­te­te das Team um Sascha Barth und Johan­na Eggers den Paa­ren einen beson­de­ren Tag. Ange­bo­te gab es unter ande­rem in St. Aegi­di­en in Oster­ode sowie in der Mar­ti­ni­kir­che in St. Andre­as­berg.

Das Ange­bot rich­te­te sich an Paa­re, die etwa wegen der Coro­na-Zeit nie kirch­lich gehei­ra­tet hat­ten, aus finan­zi­el­len Grün­den kei­ne gro­ße Fei­er pla­nen woll­ten, ihr Ehe­ver­spre­chen erneu­ern oder sich seg­nen las­sen möch­ten. Nach Anga­ben des Kir­chen­krei­ses wur­de die Akti­on gut ange­nom­men.

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