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Fle­der­maus­abend führt durch Qued­lin­burgs kleins­ten Schutz­raum

m Rah­men der Königs­ta­ge laden der Natur­park Harz und der UNESCO Glo­bal Geo­park Harz . Braun­schwei­ger Land . Ost­fa­len am Frei­tag, 22. Mai 2026, zu einem beson­de­ren Fle­der­maus­abend in Qued­lin­burg ein. Die Ver­an­stal­tung steht unter dem Mot­to Kul­tur trifft Natur – Mit dem Bat-Detek­tor auf Maus­ohr­su­che und rich­tet sich vor allem an Fami­li­en. Beginn ist um 19 Uhr am Haupt­ein­gang der Qued­lin­bur­ger Markt­kir­che.

Von dort geht es gemein­sam zur St.-Aegidii-Kirche. Unter­stützt wird die Ver­an­stal­tung vom För­der­kreis St.-Aegidii-Kirche Qued­lin­burg. Der Abend dau­ert bis etwa 21 Uhr und ver­bin­det Infor­ma­tio­nen zum Natur- und Arten­schutz mit einer anschlie­ßen­den Ent­de­ckungs­tour.

Klei­nes­tes FFH-Gebiet im Natur­park Harz

Zum Auf­takt gibt es einen kur­zen Ein­füh­rungs­vor­trag, der Natur­park und Geo­park aus einer beson­de­ren Per­spek­ti­ve vor­stellt. Dabei erfah­ren die Teil­neh­men­den auch, was ein FFH-Gebiet ist und wel­che Bedeu­tung sol­che Schutz­ge­bie­te für die bio­lo­gi­sche Viel­falt haben.

Im Mit­tel­punkt steht ein außer­ge­wöhn­li­cher Lebens­raum mit­ten in Qued­lin­burg: In der nahe­ge­le­ge­nen Markt­kir­che befin­det sich das kleins­te FFH-Gebiet im Natur­park Harz. Der Dach­stuhl der Kir­che beher­bergt seit vie­len Jah­ren eine Wochen­stu­be des Gro­ßen Maus­ohrs. Rund 300 weib­li­che Tie­re zie­hen dort regel­mä­ßig ihren Nach­wuchs groß.

Fle­der­mäu­se hör­bar machen

Anschlie­ßend führt Fle­der­maus­exper­tin Dr. Sabi­ne Abra­ham-Jakobs in die Welt der nacht­ak­ti­ven Tie­re ein. Sie erklärt, wie Fle­der­mäu­se leben, sich ori­en­tie­ren und wel­che Rol­le sie im Natur­haus­halt spie­len.

Danach geht es hin­aus zur geführ­ten Abend­wan­de­rung. Mit Bat-Detek­to­ren oder Echo­me­tern kön­nen die Teil­neh­men­den die für Men­schen nicht hör­ba­ren Rufe der Fle­der­mäu­se wahr­nehm­bar machen und teils sogar bestim­men. So las­sen sich die Tie­re auch dann erle­ben, wenn sie am Abend­him­mel kaum zu sehen sind.

Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei, Spen­den für den För­der­kreis sind will­kom­men. Soll­te das Wet­ter die Füh­rung nicht zulas­sen, wird die Ver­an­stal­tung auf einen spä­te­ren Ter­min ver­scho­ben.

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