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ADAC: Sprit­prei­se stei­gen wie­der trotz Tan­kra­batt — Die­sel knackt 2‑Eu­ro-Mar­ke

Der Tankrabatt bleibt größtenteils wirkungslos, die Spritpreise in Deutschland steigen wieder
Der Tankrabatt bleibt größtenteils wirkungslos, die Spritpreise in Deutschland steigen wieder

Erst­mals seit fast einer Woche liegt der durch­schnitt­li­che Die­sel­preis in Deutsch­land wie­der ober­halb der Zwei-Euro-Mar­ke. Nach Anga­ben des ADAC kos­te­te ein Liter Die­sel am Don­ners­tag im bun­des­wei­ten Tages­mit­tel 2,002 Euro. Im Ver­gleich zum Vor­tag ent­spricht das einem Anstieg von 1,1 Cent. Noch am Diens­tag war der Preis mit 1,983 Euro pro Liter auf den nied­rigs­ten Stand der ver­gan­ge­nen zwei Mona­te gefal­len.

Auch der Preis für Super E10 zog leicht an. Ein Liter kos­te­te am Don­ners­tag durch­schnitt­lich 1,992 Euro und blieb damit nur knapp unter der Mar­ke von zwei Euro. Seit dem Tief­stand am ver­gan­ge­nen Sams­tag hat sich der Preis für E10 jedoch bereits um 2,5 Cent erhöht.

Der Preis­un­ter­schied zwi­schen Die­sel und E10 beträgt inzwi­schen nur noch rund einen Cent. Wäh­rend der star­ken Preis­stei­ge­run­gen rund um Ostern war Die­sel zeit­wei­se mehr als 25 Cent teu­rer als E10. Unter nor­ma­len Bedin­gun­gen ist Die­sel auf­grund der gerin­ge­ren Besteue­rung eigent­lich güns­ti­ger. In Kri­sen­zei­ten reagiert der Die­sel­preis aller­dings meist emp­find­li­cher auf Markt­ver­än­de­run­gen.

Die genann­ten Wer­te bezie­hen sich auf bun­des­wei­te Durch­schnitts­prei­se pro Tag. An ein­zel­nen Tank­stel­len kön­nen die Prei­se je nach Regi­on und Tages­zeit deut­lich vari­ie­ren. Erfah­rungs­ge­mäß ist Tan­ken am Vor­mit­tag meist güns­ti­ger, wäh­rend die Prei­se kurz nach Mit­tag häu­fig ihren Höchst­stand errei­chen.

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