Die 16. Tage der Industriekultur in Sachsen-Anhalt haben einen neuen Besucherrekord erzielt. Mehr als 15.000 Menschen nutzten am 12. April die Gelegenheit, über 100 Standorte im ganzen Land zu erkunden.
Damit zeigte sich erneut das große Interesse an der industriellen Geschichte Sachsen-Anhalts. Zahlreiche Institutionen, Vereine und Initiativen beteiligten sich an dem Aktionstag und machten das industriekulturelle Erbe für die Öffentlichkeit zugänglich.
Vielfalt im ganzen Land
Von der Altmark über den Harz bis in die Regionen an Saale und Unstrut präsentierten sich große Museen ebenso wie kleinere, oft weniger bekannte Standorte. Beispiele sind das Alte Schöpfwerk Vehlgast oder das Spinndüsenmuseum in Gröbzig, die ebenfalls Teil des Programms waren.
In Bitterfeld-Wolfen wurde ein umfassendes Programm mit Führungen, Radtouren und Spaziergängen angeboten. In Dessau-Roßlau organisierten Nahverkehrsfreunde einen Shuttle-Service zu wichtigen Standorten. Im Burgenlandkreis ermöglichten Unternehmen im Rahmen des Formats „Offenes Werktor“ Einblicke in aktuelle Produktionsprozesse.
Fortsetzung im kommenden Jahr
Die Tage der Industriekultur werden von einem breiten Netzwerk aus Vereinen, Unternehmen und Institutionen getragen. Koordiniert wird die Veranstaltung durch das Netzwerk Industriekultur Sachsen-Anhalt.
Die nächste Ausgabe ist bereits geplant: Die 17. Tage der Industriekultur sollen am 10. und 11. April 2027 stattfinden.





























