Die Stadt Osterode am Harz hat über den aktuellen Stand zur Zukunft des ehemaligen Jugendgästehauses informiert. Bei einem gemeinsamen Pressetermin erläuterten Bürgermeister Jens Augat, Vertreter der örtlichen Wirtschaft sowie die Glücksburg Consulting AG (GLC) den aktuellen Stand der Planungen für das Gelände.
Geplant ist weiterhin der Bau eines modernen Hotels mit rund 90 Zimmern, Gastronomiebereich und Tagungsmöglichkeiten. Das Projekt soll sowohl touristisch als auch wirtschaftlich neue Impulse für den Standort setzen.
Investorensuche gestaltet sich schwierig
Trotz intensiver Gespräche konnte bislang jedoch noch kein Betreiber oder Investor für die Umsetzung des Projekts gewonnen werden. Verantwortliche führen dies unter anderem auf die derzeit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurück. Banken verlangten aktuell deutlich höhere Eigenkapitalanteile, was viele Investitionsprojekte erschwere.
Dennoch zeigt sich die Stadt weiterhin optimistisch. Das Gelände biete großes touristisches Potenzial und eine gute Nachfrage nach hochwertigen Übernachtungsmöglichkeiten – insbesondere auch aus der lokalen Wirtschaft.
Hotel soll Tourismus und Wirtschaft stärken
Ein Gutachten der Glücksburg Consulting AG kommt zu dem Ergebnis, dass ein Vier-Sterne-Hotel an diesem Standort wirtschaftlich tragfähig und touristisch sinnvoll wäre. Neben Übernachtungsmöglichkeiten sind auch Gastronomie sowie Räume für Tagungen und Veranstaltungen vorgesehen.
Das geplante Gebäude soll nachhaltig errichtet werden. Vorgesehen sind unter anderem eine Photovoltaikanlage, Wärmepumpen sowie eine ressourcenschonende Bauweise. Auch Elemente der typischen Osteroder Fachwerkarchitektur sollen in die Gestaltung einfließen, während der vorhandene Baumbestand weitgehend erhalten bleiben soll.
Gelände soll touristisch neu belebt werden
Nachdem das Jugendgästehaus Harz im Jahr 2023 geschlossen werden musste, begann die Stadt unmittelbar damit, neue Nutzungsperspektiven für das zentral gelegene Areal zu entwickeln. Ziel ist es, den Standort touristisch wiederzubeleben und zugleich die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zu stärken.
Die Verantwortlichen betonen, dass sie gemeinsam mit ihren Partnern weiterhin daran arbeiten wollen, eine tragfähige Lösung für das Projekt zu finden.





























