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„Wun­der­bar geschaf­fen“ ist das Mot­to!: Welt­ge­bets­tag 2025 dies­mal von den Cook­in­seln

Oster­ode (red). Jedes Jahr schrei­ben Frau­en aus einem ande­ren Land die Got­tes­dienst­ord­nung zum Welt­ge­bets­tag. In die­sem Jahr kommt die Lit­ur­gie von den Cook­in­seln, einer Insel­grup­pe im Süd­pa­zi­fik, vie­le tau­sen­de Kilo­me­ter weit ent­fernt. Die Frau­en die­ses exo­ti­schen Teils der Welt laden ein, ihre posi­ti­ve Sicht­wei­se zu tei­len: „Wir sind ‚wun­der­bar geschaf­fen!‘ und die Schöp­fung mit uns!“

Ein ers­ter Blick auf die 15 weit ver­streut im Süd­pa­zi­fik lie­gen­den Inseln könn­te dazu ver­lei­ten, das Leben dort nur posi­tiv zu sehen. Es ist ein Tro­pen­pa­ra­dies und der Tou­ris­mus der wich­tigs­te Wirt­schafts­zweig der etwa 15.000 Men­schen, die auf den Inseln leben. Ihre posi­ti­ve Sicht­wei­se gewin­nen die Schrei­be­rin­nen des Welt­ge­bets­tag-Got­tes­diens­tes aus ihrem Glau­ben – und sie bezie­hen sich dabei auf Psalm 139. Trotz zum Teil auch pro­ble­ma­ti­scher Mis­sio­nie­rungs­er­fah­run­gen wird der christ­li­che Glau­be auf den Cook­in­seln von gut 90 Pro­zent der Men­schen selbst­ver­ständ­lich gelebt und ist fest in ihre Tra­di­ti­on ein­ge­bun­den. Die Schrei­be­rin­nen ver­bin­den ihre Mao­ri­kul­tur, ihre beson­de­re Sicht auf das Meer und die Schöp­fung mit den Aus­sa­gen von Psalm 139. „Wir sind ein­ge­la­den, die Welt mit ihren Augen zu sehen, ihnen zuzu­hö­ren, uns auf ihre Sicht­wei­sen ein­zu­las­sen“, sind sich die Organisator*innen der zahl­rei­chen Welt­ge­bets­tags­got­tes­diens­te auch hier vor Ort im Har­zer Land einig. Sie haben sich viel Mühe beim Vor­be­rei­ten gege­ben und laden im Anschluss an jeden Got­tes­dienst ein, ins Gespräch zu kom­men und noch eine Wei­le zusam­men­zu­blei­ben. „Dabei kann meist auch Köst­li­ches aus der Küche der Cook­in­seln genos­sen wer­den“, ergänzt Pas­to­rin Johan­na Fried­lein. In den Got­tes­diens­ten wer­den außer­dem Kol­lek­ten erbe­ten, um Frau­en­pro­jek­te welt­weit zu unter­stüt­zen – ganz nach dem Mot­to: “Infor­miert beten – betend han­deln.”

Im Har­zer Land wird der Welt­ge­bets­tag am 7. März z.B. gefei­ert in:

  • Bad Lau­ter­berg: St. Andre­as­kir­che oder Gemein­de­saal um 18 Uhr
  • Bad Sach­sa: Luther­haus um 18 Uhr
  • Bad Grund: Gemein­de­haus um 18 Uhr
  • Claus­thal-Zel­ler­feld: St. Sal­va­to­ris Zel­ler­feld um 19 Uhr
  • Hah­nen­klee: Stab­kir­che um 18 Uhr
  • Duder­stadt: St. Ser­va­ti­us-Kir­che um 19 Uhr
  • Gie­bol­de­hau­sen: Gus­tav-Adolf Kir­che um 19 Uhr
  • Hat­torf: Katho­li­sche Kir­che St. Hil­de­gard um 19 Uhr
  • Herz­berg: Kreuz­kir­che (Nel­ken­str. 1) um 19 Uhr
  • Pöhl­de: Gemein­de­haus um 18 Uhr
  • Hör­den: In der Kir­che um 19 Uhr
  • Las­fel­de: St. Simon und Judas um 18 Uhr
  • Oster­ode: St. Jaco­bi um 19 Uhr
  • Altes Amt: Kir­che in Ebolds­hau­sen um 18 Uhr
  • Nienstedt/Förste: St. Mar­tin Kir­che Nien­stedt um 19 Uhr
  • Wulf­ten: In der Kir­che um 19 Uhr

Kin­der­welt­ge­bets­tag:

Am Sams­tag, 22. März, von 10 bis 13 Uhr im Luther­haus in Bad Sach­sa wird außer­dem ein gro­ßer Kin­der­welt­ge­bets­tag für die Bäder­re­gi­on gefei­ert.

Foto: World Day of Pray­er Inter­na­tio­nal Com­mit­tee, Inc.

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