Zwischen dem Duft frisch geöffneter Blüten und dem warmen Holz eines liebevoll gestalteten Pavillons beginnt eine Geschichte, die seit über hundert Jahren mit dem Leben der Menschen in Barbis verbunden ist. Wer den Blumenpavillon Hanelt betritt, spürt sofort diesen besonderen Zauber — eine Mischung aus gelebter Tradition, handwerklicher Leidenschaft und der stillen Poesie einer Dorfgärtnerei, die ihre Wurzeln nie verloren hat. Zwar wurde der heutige Pavillon erst deutlich später erbaut, doch die Gärtnerei selbst reicht tief in die Vergangenheit zurück und hat ihren Standort im Dorf im Laufe der Generationen lediglich verändert. Hinter dem Geschäft befinden sich heute zwei Gewächshäuser, in denen die Pflanzen wachsen, bevor sie im Laden ihre Farbenpracht entfalten.
Eine Familiengeschichte, die weiter blüht
„Uns gibt es jetzt schon in der vierten Generation“, erzählt Ricarda Hanelt, die gemeinsam mit ihrer Schwester seit Anfang 2023 die Verantwortung übernommen hat. Um 1900 wurde die Gärtnerei von ihren Ururgroßeltern gegründet, damals noch mit Gemüseanbau und einer kleinen Auswahl an Zierpflanzen. Generation für Generation entwickelte sich daraus ein fester Bestandteil des Dorflebens, der bis heute Menschen begleitet, inspiriert und verschönert.
Was sich über all die Jahrzehnte nicht verändert hat, ist der Kern der Arbeit: echte Handarbeit, ehrliche Qualität und die tiefe Verwurzelung im Ort.
Dass der Blumenpavillon seine Pflanzen selbst produziert, ist ein Schatz, den man nicht überall findet. „Dadurch, dass wir das selber produzieren, haben wir natürlich eine wunderschöne Pflanzenqualität und eine wunderschöne Auswahl“, sagt Ricarda. Die beiden Schwestern wählen jedes Jahr selbst aus, welche Stauden, Frühblüher oder Beet- und Balkonpflanzen angebaut werden und können Trends flexibel aufgreifen. Das macht das Sortiment nicht nur einzigartig, sondern auch nahbar — jedes Pflänzchen ist ein Stück Barbiser Boden und Familiengeschichte zugleich.
Floristik mit Herz — von Hochzeiten bis zu stillen Momenten
Neben der eigenen Pflanzenproduktion ist Floristik ein zentraler Bestandteil des Pavillons. Hochzeiten spielen dabei eine bedeutende Rolle, besonders im Sommer, wenn der Trend zu aufwendigen Fotoshootings blühende Kreativität verlangt. „Da sind wir immer mit dabei“, sagt Ricarda und man spürt, wie viel Leidenschaft darin steckt, Menschen an ihrem besonderen Tag zu begleiten.
Aber auch in schweren Zeiten ist der Blumenpavillon Hanelt eine vertrauensvolle Adresse. Die Trauerfloristik wird mit großer Sorgfalt und einer warmen, einfühlsamen Beratung umgesetzt. Viele Kundinnen und Kunden finden hier nicht nur handwerkliche Qualität, sondern vor allem Menschen, die zuhören und unterstützen.
Beratung, die von Erfahrung lebt
Der Blumenpavillon ist weit mehr als ein Ort, an dem man Blumen kauft. Wer einen Garten neu anlegen möchte, bekommt hier fundierten Rat — ohne komplizierte Fachbegriffe, dafür mit jahrzehntelanger Erfahrung. „Wir beraten, was man pflanzen kann, welcher Standort geeignet ist und was gut zusammenpasst.“ Landschaftsbau im großen Stil übernimmt das Team zwar nicht, doch gerade die persönliche, ehrliche Beratung macht den Unterschied. Ob Hochbeet, Vorgarten oder ganze Grünflächen — in Barbis findet jeder eine Antwort, die zur Region, zum Boden und zum eigenen Geschmack passt.
Auch in den sozialen Medien zeigt das Team regelmäßig neue Werkstücke, Sträuße und saisonale Besonderheiten. „Ich versuche immer auf Instagram und Facebook zu posten, was neu entstanden ist“, erzählt Ricarda mit einem kleinen Lachen. Der Blick hinter die Kulissen macht sichtbar, wie viel Liebe in jedem Bund, jeder Pflanze und jeder Dekoration steckt.
Von Dekoration bis Dorfengagement — ein Laden für alle Herzen
Passend zu den Jahreszeiten gibt es im Pavillon liebevoll ausgewählte Dekoartikel, hübsche Figuren, Türkränze oder kleine Geschenkideen. Sogar regionaler Honig gehört zum Sortiment. „Eigentlich ist für jedes Herz etwas dabei“, sagt Ricarda — und wer einmal durch den Pavillon spaziert, merkt schnell, dass sie damit nicht übertreibt.
Gleichzeitig ist der Blumenpavillon Hanelt ein stiller, aber verlässlicher Partner im Dorfleben. Spenden an Feuerwehr, Kindergarten oder lokale Vereine gehören hier selbstverständlich dazu: Frühjahrsblüher, Tannenbäume für das Weihnachtsschmücken, Gemüsepflanzen für Hochbeete. „Das macht man immer alles so nebenbei“, meint Ricarda fast beiläufig, doch genau diese Bescheidenheit zeigt, wie tief die Gärtnerei in Barbis verwurzelt ist.
Ein Blick nach vorn — und ein Platz für neue Talente
Trotz aller Verbundenheit mit der Tradition blickt das Unternehmen in die Zukunft. Aktuell sucht der Blumenpavillon eine Floristin und bietet gleichzeitig Ausbildungsplätze im Floristikbereich an. „Es ist schwierig geworden, jemanden zu finden“, erzählt Ricarda offen. Umso wichtiger ist es, junge Menschen wieder für diesen Beruf zu begeistern, der Kreativität, Naturverbundenheit und Feinfühligkeit auf besondere Weise vereint.
Wer also auf der Suche nach einer neuen beruflichen Heimat ist oder eine Ausbildung beginnen möchte, findet im Blumenpavillon Hanelt nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern ein lebendiges, familiäres Umfeld, das seit über hundert Jahren Menschen zusammenbringt.
📍Barbiser Straße 38 /37431 Bad Lauterberg/Barbis
📞 Telefon 05524931144
✉️ E‑Mail blumenpavillon.hanelt@t‑online.de



































