Landkreis Harz (red). Am 13. Februar sorgten winterliche Witterungsbedingungen im Landkreis Harz für erhebliche Verkehrsbehinderungen und zahlreiche Unfälle. Insgesamt wurden 20 Verkehrsunfälle registriert, bei denen elf Personen leichte und eine Person schwere Verletzungen erlitten.
Besonders betroffen war die Landesstraße 83 zwischen Halberstadt und Röderhof, wo drei Fahrzeuge gegen 12:15 Uhr auf winterlicher Fahrbahn in den Straßengraben rutschten. Die Polizei sicherte die Gefahrenstelle, bis der Winterdienst die Straße räumte.
Ein schwerer Unfall ereignete sich um 12:45 Uhr auf der L66 zwischen Quedlinburg und Wedderstedt: Eine 25-jährige Hyundai-Fahrerin verlor in einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen überschlug sich mehrfach und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin und ein minderjähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beträgt rund 5.000 Euro, die Straße blieb mehrere Stunden gesperrt.
Noch folgenschwerer war ein Unfall auf der B79 gegen 13:30 Uhr: Ein 45-jähriger Citroën-Transporter-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf einen Skoda auf. Durch den Aufprall geriet der Transporter in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem weiteren Citroën. Eine 61-jährige Fahrerin erlitt schwere Verletzungen, drei weitere Personen wurden leicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf rund 35.000 Euro. Die Bundesstraße war anderthalb Stunden voll gesperrt.
Weitere Unfälle ereigneten sich auf der L66, wo eine 41-jährige Skoda-Fahrerin auf winterglatter Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und auf ein stehendes Fahrzeug auffuhr. Beide Fahrer wurden leicht verletzt, der Sachschaden beträgt insgesamt 9.000 Euro.
Die Polizei war im Dauereinsatz und bittet Autofahrer, ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anzupassen. Die Ermittlungen zu den Unfallursachen dauern an.