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Wer­ni­ge­ro­de: Cha­ri­ty-Stadt­lauf für krebs­kran­ke Müt­ter und ihre Kin­der

Wer­ni­ge­ro­de (red). Am 25. Sep­tem­ber 2024 ver­wan­del­te sich die male­ri­sche Alt­stadt von Wer­ni­ge­ro­de in ein leb­haf­tes Zen­trum des Sports und der Soli­da­ri­tät. Die Rex­rodt von Fircks Stif­tung, das Harz­kli­ni­kum Doro­thea Chris­tia­ne Erx­le­ben und die Stadt Wer­ni­ge­ro­de luden bereits zum 8. Mal zum Cha­ri­ty-Stadt­lauf ein, um auf die Reha­bi­li­ta­ti­on krebs­kran­ker Müt­ter und ihrer Kin­der auf­merk­sam zu machen.

Wer­ni­ge­ro­des Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te Aria­ne Hof­mann begrüß­te die Teil­neh­men­den und Orga­ni­sa­to­ren vor dem his­to­ri­schen Rat­haus. Dr. med. Sven-Tho­mas Graß­hoff, Lei­ter des Brust­zen­trums des Harz­kli­ni­kums, gab den Start­schuss und bekräf­tig­te in sei­nem Gruß­wort die fort­dau­ern­de Unter­stüt­zung der Ver­an­stal­tung in den kom­men­den Jah­ren. „Unser Ziel ist es, gemein­sam mit ver­schie­de­nen Part­nern auf Brust­krebs und die betrof­fe­nen Per­so­nen auf­merk­sam zu machen. Eine sol­che Ver­an­stal­tung ist ein wun­der­ba­res For­mat dafür“, so der Medi­zi­ner.

In einer bewe­gen­den Schwei­ge­mi­nu­te gedach­ten die Teil­neh­men­den der an Brust­krebs ver­stor­be­nen Frau­en. „Die vie­len ergrei­fen­den Schick­sa­le, die uns sehr betrof­fen machen, unter­strei­chen die Wich­tig­keit unse­rer Arbeit“, beton­te Dr. Kris­ti­na Flor­schütz, ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin der Rex­rodt von Fircks Stif­tung und Orga­ni­sa­to­rin des Cha­ri­ty-Laufs.

Der Cha­ri­ty-Lauf wech­selt jähr­lich zwi­schen Qued­lin­burg und Wer­ni­ge­ro­de, wobei das zer­ti­fi­zier­te Brust­zen­trum Harz in bei­den Städ­ten ansäs­sig ist. Die Lauf­zeit spiel­te dabei kei­ne Rol­le; jede/r konn­te so vie­le Run­den um das his­to­ri­sche Rat­haus absol­vie­ren, wie er oder sie woll­te. Was zähl­te, war das gemein­sa­me sport­li­che Bekennt­nis, um Auf­merk­sam­keit auf Brust­krebs, die betrof­fe­nen Pati­en­ten und ihre Ange­hö­ri­gen sowie auf Hilfs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te zu len­ken.

Am Stand der Rex­rodt von Fircks Stif­tung konn­ten Lauf­shirts gegen eine Spen­de von 15 Euro erwor­ben wer­den. Die Ein­nah­men aus dem Ver­kauf flie­ßen in die Finan­zie­rung der Stif­tungs­ar­beit, die sich der Unter­stüt­zung von Müt­tern mit Brust­krebs und deren Kin­dern wid­met.

Etwa 130 Läu­fe­rin­nen und Läu­fer, dar­un­ter Unter­neh­men, Ver­ei­ne und Frei­zeit­sport­ler, fan­den sich auf dem Markt­platz ein. „Wir bedan­ken uns bei allen, die den Cha­ri­ty-Lauf unter­stützt haben“, sag­te Flor­schütz. Durch Spen­den und den T‑Shirt-Kauf kamen am Ende etwa 2.000 Euro zusam­men – ein tol­les Ergeb­nis, das alle Betei­lig­ten sehr erfreut.

Foto: Red Devils Wer­ni­ge­ro­de, WSV Rot-Weiß e.V., Flo­or­ball

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