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Was bringt der neue Nut­ri-Score? IKK-Exper­te erklärt die Ände­run­gen

Mit Jah­res­be­ginn sind neue Regeln für den Nut­ri-Score in Kraft getre­ten – das far­bi­ge Label soll Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­chern hel­fen, gesün­de­re Lebens­mit­tel leich­ter zu erken­nen. Gun­nar Mol­len­hau­er von der IKK gesund plus erläu­tert die Ände­run­gen und ord­net die Wir­kung des Sys­tems ein.

Der Nut­ri-Score funk­tio­niert nach dem Ampel­prin­zip: Von einem grü­nen A bis zu einem roten E zeigt das Label, wie aus­ge­wo­gen ein Pro­dukt zusam­men­ge­setzt ist. Dabei wer­den posi­ti­ve Inhalts­stof­fe wie Bal­last­stof­fe und Eiweiß gegen ungüns­ti­ge Bestand­tei­le wie Zucker, Salz oder gesät­tig­te Fet­te auf­ge­rech­net.

Seit Janu­ar gel­ten stren­ge­re Bewer­tungs­kri­te­ri­en. Beson­ders Zucker‑, Salz- und Bal­last­stoff­wer­te wer­den nun genau­er berück­sich­tigt. Auch der Pro­te­in­ge­halt fließt stär­ker in die Bewer­tung ein. Das kann sich etwa bei eiweiß­rei­chen Lebens­mit­teln wie Milch­pro­duk­ten oder Hül­sen­früch­ten posi­tiv aus­wir­ken.

Ein Wer­muts­trop­fen bleibt: Die Kenn­zeich­nung mit dem Nut­ri-Score ist wei­ter­hin frei­wil­lig. Her­stel­ler ent­schei­den selbst, ob sie ihre Pro­duk­te ent­spre­chend aus­zeich­nen.

Neben dem Nut­ri-Score lie­fert auch die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Nähr­wert­ta­bel­le auf ver­pack­ten Lebens­mit­teln detail­lier­te Anga­ben. Die­se Zah­len sind jedoch oft klein­ge­druckt und für vie­le schwer zu inter­pre­tie­ren. Für eine dau­er­haft gesun­de Ernäh­rung emp­fiehlt Mol­len­hau­er, vor allem auf fri­sche, unver­ar­bei­te­te Pro­duk­te zu set­zen – auch wenn die­se kei­nen Nut­ri-Score tra­gen.

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