Die Sanierungsarbeiten an der Voßbrücke in Quedlinburg schreiten voran. Sowohl das Geländer der Brücke als auch das Vorfeldgeländer erhalten einen neuen Korrosionsschutz. Die Vollsperrung bleibt voraussichtlich bis Mitte Juli bestehen.
Das Vorfeldgeländer wurde bereits in der Werkhalle der Malermeister Pielemeier GmbH und Co. KG sandgestrahlt. Im weiteren Verlauf werden mehrere Schutzschichten gegen Rost aufgetragen. Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten sind jeweils Trockenphasen notwendig.
Arbeiten direkt am Brückengeländer
Das Geländer der Brücke selbst wird vor Ort behandelt. Die beauftragte Firma setzt dabei einen Rostumwandler ein. Dieser wandelt poröses Eisenoxid in eine stabile Verbindung um. Dadurch soll verhindert werden, dass Wasser an den darunterliegenden Stahl gelangt.
Die Unterhaltungsmaßnahme beschränkt sich ausschließlich auf das Geländer. Das Fachwerk der Brücke wird nicht bearbeitet. Auch vorhandene Graffiti am Fachwerk können nach Angaben der Stadt nicht einfach überstrichen werden. Dafür müsste die Fläche zunächst angeschliffen werden, was eine Einhausung erforderlich machen würde.
Vollsperrung aus Sicherheitsgründen
Eine solche Einhausung hätte nach Einschätzung der Stadt eine deutlich längere Vollsperrung zur Folge. Die derzeitige Sperrung bis etwa Mitte Juli ist notwendig, weil Fußgängerinnen und Fußgänger die Brücke während der Arbeiten nicht gefahrlos passieren können. Zudem würden die Arbeiten durch eine teilweise Nutzung weiter verzögert.
Die Voßbrücke wurde im Jahr 1902 errichtet. Im Jahr 2000 wurde das Denkmal komplett entfernt und überarbeitet. Die Kabeltrasse unterhalb der Brücke wurde 2021 durch die Versorgungsunternehmen erneuert.
Fotos: Welterbestadt Quedlinburg






























