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Vor­trag in Wal­ken­ried beleuch­tet rech­ten Geschichts­re­vi­sio­nis­mus

Das Bünd­nis Bunt­Ver­netzt lädt am Mon­tag, 22. Juni 2026, zu einem öffent­li­chen Vor­trag in den Kapi­tel­saal des Klos­ters Wal­ken­ried ein. Beginn ist um 19 Uhr. Im Mit­tel­punkt steht die Fra­ge, wie rech­te Akteu­re his­to­ri­sche Fak­ten umdeu­ten und die Erin­ne­rung an die Ver­bre­chen des Natio­nal­so­zia­lis­mus angrei­fen.

Refe­rent ist Prof. Dr. Jens-Chris­ti­an Wag­ner, Direk­tor der Gedenk­stät­te Buchen­wald. Unter dem Titel Rech­ter Geschichts­re­vi­sio­nis­mus – Angrif­fe auf die kri­ti­sche Erin­ne­rungs­kul­tur spricht er über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in Deutsch­land und inter­na­tio­na­le Ten­den­zen.

Angrif­fe auf his­to­ri­sche Fak­ten

Nach Ein­schät­zung des Ver­an­stal­ters gera­ten mit dem Erstar­ken rechts­po­pu­lis­ti­scher und rechts­extre­mer Bewe­gun­gen auch die Erin­ne­rungs­kul­tur und gesi­cher­te his­to­ri­sche Erkennt­nis­se ver­stärkt unter Druck. Wag­ner wird erläu­tern, wie his­to­ri­sche Ereig­nis­se umge­deu­tet, wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se infra­ge gestellt und natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Ver­bre­chen rela­ti­viert wer­den.

Als Lei­ter der Gedenk­stät­te Buchen­wald ist Wag­ner seit vie­len Jah­ren mit Ver­su­chen kon­fron­tiert, die Bedeu­tung natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Ver­bre­chen zu ver­harm­lo­sen oder his­to­risch beleg­te Tat­sa­chen zu leug­nen. Sei­ne Erfah­run­gen sol­len Ein­bli­cke in die Her­aus­for­de­run­gen geben, vor denen eine demo­kra­ti­sche Erin­ne­rungs­kul­tur heu­te steht.

Aus­tausch nach dem Vor­trag

Bunt­Ver­netzt möch­te mit der Ver­an­stal­tung zur Infor­ma­ti­on, Dis­kus­si­on und Refle­xi­on über aktu­el­le Angrif­fe auf die Erin­ne­rungs­kul­tur bei­tra­gen. Im Anschluss an den Vor­trag besteht Gele­gen­heit für Fra­gen und zum gemein­sa­men Aus­tausch.

Der Ein­tritt ist frei.

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