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Vor­trag im Rat­haus Hal­ber­stadt beleuch­tet Har­zer Brauch­tum und Kriegs­zeit

Das Muse­um für Vogel­kun­de Hei­ne­a­num in Hal­ber­stadt lädt zu einem Abend­vor­trag über eine beson­de­re Tra­di­ti­on des Har­zes ein. Unter dem Titel „Fin­ken­ma­nö­ver – Welt­erbe aus der Vogel­per­spek­ti­ve“ berich­tet die Autorin Bet­ti­na Füge­mann über das bekann­te Brauch­tum, das jedes Jahr am Pfingst­mon­tag im Harz statt­fin­det.

Geschich­ten aus dem Harz zur Zeit des Ers­ten Welt­kriegs

Im Mit­tel­punkt des Vor­trags steht die schwie­ri­ge Situa­ti­on der Harz­dör­fer wäh­rend des Ers­ten Welt­kriegs. Gemein­sam mit Clau­dia und Uwe Czihal schil­dert Bet­ti­na Füge­mann die Fol­gen von Miss­ern­ten und Arbeits­kräf­te­man­gel, die im Hun­ger­win­ter 1916/1917 zu einer schwe­ren Ver­sor­gungs­kri­se führ­ten.

Die Zuhö­rer ler­nen dabei die Figur des Vogel­fän­gers Karl ken­nen, der in den Krieg ein­ge­zo­gen wird und an der Front in den Schüt­zen­grä­ben Frank­reichs kämpft. Wäh­rend­des­sen bleibt sei­ne Gelieb­te Marie im Harz zurück und wird von wie­der­keh­ren­den Träu­men beglei­tet.

His­to­ri­sche Ereig­nis­se und mys­ti­sche Ele­men­te

In ihrer Erzäh­lung ver­bin­det die Autorin his­to­ri­sche Ereig­nis­se mit spi­ri­tu­el­len Ele­men­ten. Fin­ken erschei­nen dabei als Boten aus einer ande­ren Welt, wäh­rend mys­ti­sche Erfah­run­gen die enge Ver­bin­dung zwi­schen Mensch und Natur her­vor­he­ben. Der Vor­trag zeich­net so ein viel­schich­ti­ges Bild aus Lie­be, Hoff­nung, Angst und Ver­lust.

Die Ver­an­stal­tung fin­det am Diens­tag, 17. März, um 19 Uhr im Rat­haus der Stadt Hal­ber­stadt statt. Der Ein­tritt beträgt drei Euro, Mit­glie­der des För­der­krei­ses haben frei­en Ein­tritt.

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