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Vor­trä­ge, Füh­run­gen und Aus­stel­lung erin­nern an Hei­mat­ver­lust und Neu­be­ginn

Das Stadt­ar­chiv Wer­ni­ge­ro­de und das Schau­de­pot des Harz­mu­se­ums betei­li­gen sich am Sams­tag, 7. März 2026, am bun­des­wei­ten Tag der Archi­ve. Im Gebäu­de am Ober­pfarr­kirch­hof 5 erhal­ten Besu­che­rin­nen und Besu­cher von 10 bis 16 Uhr Ein­blick in Bestän­de und Arbeits­wei­sen bei­der Ein­rich­tun­gen. Der Ein­tritt ist frei.

Seit 25 Jah­ren öff­nen Archi­ve in ganz Deutsch­land am ers­ten März-Wochen­en­de ihre Türen. Der 13. Tag der Archi­ve steht unter dem Mot­to Alte Hei­mat – neue Hei­mat.

Vor­trag zur Auf­nah­me von Flücht­lin­gen nach 1945

Das Stadt­ar­chiv greift das Jah­res­the­ma mit einem Vor­trag auf. Um 15 Uhr geht es im Lese­saal um Wer­ni­ge­ro­de als Anlauf­punkt für Flücht­lin­ge und Umsied­ler in den Jah­ren 1945 und 1946. Ergän­zend dazu wer­den aus­ge­wähl­te Doku­men­te zur Auf­nah­me von Flücht­lin­gen und Ver­trie­be­nen nach dem Ende des Zwei­ten Welt­kriegs prä­sen­tiert.

Zudem bie­tet das Stadt­ar­chiv Füh­run­gen durch sei­ne Räu­me an. Die­se begin­nen um 10.30 Uhr und um 13.30 Uhr. Mit­ar­bei­te­rin­nen stel­len die Ein­rich­tung vor, erläu­tern die über­lie­fer­ten Bestän­de und infor­mie­ren über Mög­lich­kei­ten zur Erfor­schung der Stadt­ge­schich­te.

Kunst­wer­ke und Erin­ne­run­gen im Schau­de­pot

Das Schau­de­pot des Harz­mu­se­ums öff­net um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr für jeweils eine Füh­rung. Unter dem Titel Hei­mat. Ver­lust – Auf­bruch – Rück­kehr wer­den aus­ge­wähl­te Wer­ke von Harz­ma­lern gezeigt, die sich mit Kriegs­er­fah­run­gen und Heim­kehr aus­ein­an­der­set­zen. Pro Füh­rung kön­nen maxi­mal 15 Per­so­nen teil­neh­men.

Aus­stel­lung zu Bom­ben­an­griff und Stadt­an­sich­ten

Im Flur und Trep­pen­haus des Archiv­ge­bäu­des ist die Aus­stel­lung Bom­ben auf Wer­ni­ge­ro­de – Eine Erin­ne­rung an Krieg und Zer­stö­rung zu sehen. Gezeigt wer­den his­to­ri­sche Foto­gra­fien des dama­li­gen Ver­kehrs­di­rek­tors Wal­ter Loo­ke, der die Schä­den nach dem Luft­an­griff vom 22. Febru­ar 1944 doku­men­tier­te. Die Auf­nah­men waren bereits 2024 anläss­lich des 80. Jah­res­tags im Schie­fen Haus aus­ge­stellt wor­den und stie­ßen dort auf gro­ßes Inter­es­se. Die Fotos stam­men aus dem Bestand der Harz­bü­che­rei.

Einen Kon­trast dazu bil­den Foto­gra­fien aus dem Jahr 1942, die das dama­li­ge Stadt­bild zei­gen. Die­se sind in einer Foto­schau im Lese­saal zu sehen. Ergän­zend steht ein Bücher­tisch bereit.

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