Die IKK gesund plus greift in ihrem aktuellen Themendienst drei Gesundheitsschwerpunkte auf: den sogenannten „Männerschnupfen“, nachhaltiges Abnehmen zum Tag der gesunden Ernährung sowie die Bedeutung der Darmkrebsvorsorge im März.
„Männerschnupfen“ medizinisch betrachtet
In vielen Haushalten wird derzeit über unterschiedliche Leidensfähigkeit bei Erkältungen diskutiert. Laut IKK gesund plus ist medizinisch belegt, dass Männer im Durchschnitt ein schwächeres Immunsystem haben als Frauen. Viele Gene, die für die Immunabwehr wichtig sind, liegen auf dem X‑Chromosom, von dem Frauen meist zwei besitzen, Männer jedoch nur eines. Zudem wirkt das männliche Hormon Testosteron eher immunschwächend, während Östrogen die Immunfunktion unterstützt. Allerdings sagt dies nichts darüber aus, wie stark Symptome empfunden oder kommuniziert werden.
Nachhaltig abnehmen statt kurzfristiger Diäten
Mit Blick auf den Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2026 betont die Krankenkasse die Bedeutung eines langfristigen Ansatzes beim Abnehmen. Crash-Diäten und vermeintliche Wundermittel führten meist nur zu kurzfristigen Erfolgen. Entscheidend sei ein moderates Kaloriendefizit. Wiederholte oder sehr strenge Diäten könnten hingegen den Stoffwechsel verlangsamen. Der Körper passe sich an einen geringeren Energiebedarf an, baue häufig Muskulatur statt Fett ab und speichere überschüssige Kalorien nach der Diät rasch wieder ein – der bekannte Jojo-Effekt.
Früherkennung im Darmkrebsmonat März
Im Darmkrebsmonat März weist die IKK gesund plus auf die Möglichkeiten der Vorsorge hin. Gesetzlich Versicherte können ab 50 Jahren eine Darmspiegelung in Anspruch nehmen oder alle zwei Jahre einen Stuhltest durchführen. Versicherte der IKK gesund plus zwischen 40 und 49 Jahren haben zusätzlich die Möglichkeit, einen immunologischen Stuhltest online anzufordern und zu Hause durchzuführen. Bei erhöhtem Risiko übernimmt die Kasse bereits ab 40 Jahren die Kosten für eine Darmspiegelung bis zu 250 Euro, die alle fünf Jahre genutzt werden kann.
Die IKK gesund plus mit Sitz in Magdeburg betreut nach eigenen Angaben rund 425.000 Versicherte und etwa 71.000 Arbeitgeber bundesweit.





























